Maggy63
Kreativmonster
Es gibt bis heute keine Untersuchungsergebnisse, die bestätigen, dass regelmäßiger Cannabiskonsum zu einer körperlichen Abhängigkeit führt...
Ich kenne eine Person, die jahrzehntelang gekifft hat, so wie Andere normale Zigaretten rauchen. Es sind also über den Tag etliche Joints zusammengekommen. Diese Person also hat von einem Tag auf den anderen damit aufgehört und KEINE Entzugserscheinungen gehabt.
Anders bei Heranwachsenden - diese sind stark gefährdet, durch Cannabisgenuss psychische Schäden, auch dauerhafte, zu erleiden. Das ist belegt.
Allerdings finde ich, dass ein erwachsener Mensch selbst entscheiden dürfen sollte, ob er Cannabis konsumieren möchte. Schließlich darf in Deutschland auch munter geraucht und gesoffen werden. Hier verdient sich der Staat eine goldene Nase.
Es ist mir unbegreiflich, warum kranken Menschen eine Linderung durch biologische Mittel verwehrt wird. Die neue Regelung 'Cannabis auf Rezept' ist für mich Makulatur. Schließlich sind die Hürden nach wie vor so hoch gelegt, dass die Allerwenigsten davon profitieren werden.
Ich habs schon mal geschrieben - ich wünsche normalerweise niemandem etwas Schlechtes, aber hier würde ich glatt eine Ausnahme machen. Alle, die über diese Thematik zu entscheiden haben und den Sinn der Therapie nicht sehen (wollen), sollen es doch bitte knüppeldick abbekommen. Wie lange würde es wohl dauern, bis die Regelung ne Andere wäre?
Über die Diskussion Abhängigkeit oder nicht - mir persönlich wäre es piepegal, ob ich von meinen Medikamenten abhängig wäre oder nicht. Solange es keine Alternative gibt, werd ich die eh bis zum letzten Atemzug weiternehmen,wenn ich etwas von meinem Leben haben will.
