Ist ein Cannabis Versuch wert?

Dieses Thema im Forum "Sonstige Medikamente und Schmerztherapie" wurde erstellt von LM219, 9. Februar 2017.

  1. Maggy63

    Maggy63 Kreativmonster

    Registriert seit:
    15. Februar 2011
    Beiträge:
    15.311
    Zustimmungen:
    6.609
    Ort:
    Niedersachsen
    Ich kenne eine Person, die jahrzehntelang gekifft hat, so wie Andere normale Zigaretten rauchen. Es sind also über den Tag etliche Joints zusammengekommen. Diese Person also hat von einem Tag auf den anderen damit aufgehört und KEINE Entzugserscheinungen gehabt.

    Anders bei Heranwachsenden - diese sind stark gefährdet, durch Cannabisgenuss psychische Schäden, auch dauerhafte, zu erleiden. Das ist belegt.
    Allerdings finde ich, dass ein erwachsener Mensch selbst entscheiden dürfen sollte, ob er Cannabis konsumieren möchte. Schließlich darf in Deutschland auch munter geraucht und gesoffen werden. Hier verdient sich der Staat eine goldene Nase.

    Es ist mir unbegreiflich, warum kranken Menschen eine Linderung durch biologische Mittel verwehrt wird. Die neue Regelung 'Cannabis auf Rezept' ist für mich Makulatur. Schließlich sind die Hürden nach wie vor so hoch gelegt, dass die Allerwenigsten davon profitieren werden.

    Ich habs schon mal geschrieben - ich wünsche normalerweise niemandem etwas Schlechtes, aber hier würde ich glatt eine Ausnahme machen. Alle, die über diese Thematik zu entscheiden haben und den Sinn der Therapie nicht sehen (wollen), sollen es doch bitte knüppeldick abbekommen. Wie lange würde es wohl dauern, bis die Regelung ne Andere wäre?

    Über die Diskussion Abhängigkeit oder nicht - mir persönlich wäre es piepegal, ob ich von meinen Medikamenten abhängig wäre oder nicht. Solange es keine Alternative gibt, werd ich die eh bis zum letzten Atemzug weiternehmen,wenn ich etwas von meinem Leben haben will.
     
  2. kukana

    kukana Moderatorin

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    12.080
    Zustimmungen:
    2.061
    Ort:
    Köln
    Nun doch nochmal der Hinweis:

    es geht doch nach wie vor um Cannabis als medizinische Therapie, nicht darum das als Konsument zu rauchen.

    Und so weit ich verstanden habe ich die Rausch erzeugende und evtl. abhängig machende Substanz da nicht mit drin im Medikament.

    Ihr redet da von unterschiedlichen Dingen.

    Kukana
     
  3. MarinaS

    MarinaS Registrierter Benutzer

    Registriert seit:
    3. Januar 2016
    Beiträge:
    51
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Bayern
    Ich wüsste auch nicht, wo ich es her bekommen sollte und nein, ich hab auch noch nie was konsumiert. Allerdings bin ich mir ziemlich sicher, dass mein Hausarzt es mir verschreiben würde, wenn ich es wirklich möchte.

    Mir stellt sich da aber noch eine andere Frage: mir hat heute mein Physio aufgrund eigener Erfahrung vom Konsum dringend abgeraten, eine andere Therapeutin ebenfalls (wegen meines Lipödems hab ich 2mal die Woche eine Lymphdrainage von 1 Stunde, da ist viel Zeit zum reden). Andererseits kenne ich aber auch Leute, die den Konsum toll finden.

    Ich nehme schon Diclo und Co nur abends, weil ich danach erst mal ziemlich zeitverzögert bin (Sprache, Bewegung), Lyrica habe ich 2 mal versucht - und war jedesmal an die 20 Stunden auf dem Stand einer welken Karotte (ich konnte nur mit Hilfe von Möbeln und Wänden gehen, der Denkprozeß war praktisch tot).

    Was wäre also meine Erfahrung, wenn ich es nehmen würde? Das gibt mir echt zu denken.

    Aufgrund der vorhergehenden Diskussion, die ich erst nach dem Verfassen des Beitrags gelesen hatte, editiert - ich würde mir nie illegale Substanzen besorgen, aber ich denke, auch im medizinischen Cannabis wird eine gewisse Menge THC sein
     
    #103 16. März 2017
    Zuletzt bearbeitet: 16. März 2017
  4. Mara1963

    Mara1963 Guest


    Nun, diese Frage birgt zwei verschiedene Antworten in sich – Eine einfache und eine etwas komplexere. Die einfache Antwort wäre: Es gibt keinen Unterschied.
    Quelle: https://hanfjournal.de/2015/12/24/medizinisches-marijuhana-vs-normales-gras/

    Da gibts einiges zu lesen im Netz, ich habe eingegeben
    - Cannabis als Medikament oder Rauchen Unterschied -
     
  5. Maggy63

    Maggy63 Kreativmonster

    Registriert seit:
    15. Februar 2011
    Beiträge:
    15.311
    Zustimmungen:
    6.609
    Ort:
    Niedersachsen
    Und warum tut sich der Gesetzgeber dann so schwer damit? Ich versteh auch nicht, warum jetzt noch Studien betrieben werden müssen über die Wirksamkeit. Es gibt doch genug Patienten, die schon seit Langem Cannabis als Medizin nutzen. Man müsste die doch eigentlich nur befragen.
    Die Kassen bezweifeln den Nutzen und vermissen Erfahrungswerte, aber z.b. Brustimplantate oder künstliche Hüftgelenke werden auf den Markt geschmissen und von der KK ohne Murren (teuer!) bezahlt, obwohl die Dinger NICHT getestet und zum Teil fehlerhaft und gesundheitsschädlich sind.
     
  6. aischa

    aischa Guest

    ......und bei bei den hüftprothesen fast 3 jahre bekannt war, daß sie fehlerhaft sind und dennoch den patienten eingesetzt und von KK bezahlt wurden!
     
  7. Kati

    Kati Registrierter Benutzer

    Registriert seit:
    1. Januar 2009
    Beiträge:
    2.627
    Zustimmungen:
    617
    Ich bin nicht so naiv, dass ich glaube, dass es den Verantwortlichen darum geht, Menschen mit Schmerzen zu helfen.
    Es geht denen unter den "Verantwortlichen" die gewählt werden, darum wiedergewählt zu werden. Daher wird zunächst eine Studie aufgegeben: wieviele Deutsche sind für Cannabis auf Rezept? Je nachdem wird dann die Diskussion ausfallen. Und: je nachdem was man will, werden auch Artikel in Auftrag gegeben, die so oder so ausfallen. Bitte glaubt nicht, dass ein Journalist ein freier Mensch ist... der hat auch seine Auftraggeber und muß Geld verdienen.

    Dann gibt es die Verantworlichen, die Geld hin und her schieben. Und die haben den Druck der Pharmaindustrie, die nur schwer das ultimative Zeugs auf den Markt bringen kann... für z.B. 10.000 Euro im Monat, das schmerzfrei macht... wenn man an jeder Ecke Cannabis bekommen kann. Und vor allem auf Unmengen an Schmerzmitteln sitzten bleiben würde...

    Ich meine jede Diskussion ist positiv. Wir können nur auf die Druck machen, die ein "Kreuzchen" brauchen, um weiter auf ihren Posten zu bleiben. Und den macht man, indem man die öffentliche Meinung, auch in einem Forum, - wenigstens im Kleinen - beeinflußt.

    Und ob Cannabis ein Versuch wert ist? Ja, m.E. schon. Ich bin nun nicht so schlecht dran. Aber zwischen dem von der Pharmaindustrie entworfenen neuen Weissderteufelwasdrinsit mit Handelsnahme "NoAua", und Cannabis, würde ich letzterem den Vorrang gegeben, ohne Zweifel!

    Liebe Grüsse,
    Kati
     
  8. aischa

    aischa Guest

    ich sage es mal kurz und verabschiede mich aus dem thread......


    Kapital und Politik.......hat keine Moral
     
  9. LM219

    LM219 Registrierter Benutzer

    Registriert seit:
    25. Dezember 2014
    Beiträge:
    104
    Zustimmungen:
    0
    Weiss jemand von euch, ob Cannabis Entzündungshemmend ist? Oder lindert es nur die Schmerzen?
     
  10. Resi Ratlos

    Resi Ratlos Registrierter Benutzer

    Registriert seit:
    31. Januar 2016
    Beiträge:
    6.485
    Zustimmungen:
    4.305
    Ich glaube, dass die Sachlage etwas komplizierter und undurchsichtiger ist, als wir das hier überblicken.

    Maggy, es ist übrigens nicht so, dass man nur die "bisherigen Nutzer" fragen müsste, ob es eine Wirkung gibt und wie die ggf. aussieht. (Möglichst) objektive Bewertungen sehen anders aus.....und die sind nun einmal vorgeschrieben.

    Bis dato bin ich mir nicht sicher, ob schon irgend jemand genau weiß, wie die Verordnung zu handhaben ist; damit aber nicht genug: es ist ja verpflichtend so, dass jeder Konsument auf GKV-Rezept in einem Register dokumentiert werden muss - selbstredend vom verordnenden Arzt.
    Diese Register existieren bisher noch gar nicht, ihre Handhabung kennt keiner und die Vergütung der Dokumentation (die über Jahre erfolgen soll) ist auch noch unklar; das sind nur einige der zahlreichen ungeklärten Fragen.....


    Übrigens: die Hypothese, dass sich eine Arztpraxis gefälligst (am besten vorauseilend?) um die passenden Informationen zu kümmern habe, wenn ein neues Medikament auf den Markt kommt, kann ich nicht ganz nachvollziehen.....dann gäbe es u.a. wohl keine Sprechstunden mehr, weil das Team mit Sichtung und Lernen von neuen Informationen eher ganze Tage beschäftigt wäre - und das wollen wir doch Alle nicht, oder? :cool:
     
  11. mondbein

    mondbein Registrierter Benutzer

    Registriert seit:
    29. Dezember 2006
    Beiträge:
    1.040
    Zustimmungen:
    214
    Ort:
    RLP, Westerwaldkreis
  12. MarinaS

    MarinaS Registrierter Benutzer

    Registriert seit:
    3. Januar 2016
    Beiträge:
    51
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Bayern
    Das sehe ich etwas anders: jedes Medikament war irgendwann mal neu auf dem Markt und der Arzt musste sich darüber informieren wie es wirkt, für welche Patienten es in Frage kommt usw. Auch bei den jetzt schon verfügbaren Medis muss er bzw. sein Team wissen, auf welches Rezept es verschrieben wird, ob etwas außerhalb des Regelfalles mit einem Dauerrezept verordnet werden kann (gibt es bei Lymphdrainagen zum Beispiel), ob für etwas eine Genehmigung erforderlich ist usw. Mein Orthopäde weiß ja auch genau, dass er mir als Privatpatient teurere Medis verordnen kann als Kassenpatienten, weil er da den verfügbaren Rahmen sprengen würde, wofür er wiederum zur Kasse gebeten würde - ist ihm in der Anfangszeit dieser Regelung passiert, war ein 5stelliger Betrag, den er bis heute nicht verziehen hat.

    Mal eine Gegenfrage: würdest du dir von einem Arzt ein Medikament verschreiben lassen, von dem der vorher noch nie gehört hat???? Ich nicht!

    Ich verlange nicht, dass sich ein HA damit beschäftigt, wenn er es nicht verschreibt. Ich erwarte auch nicht, dass sich ein Facharzt mit Medis auskennt, die nicht in seine Fachrichtung fallen - außer im Hinblick auf mögliche Wechselwirkungen, bei denen sich aber zum Glück meine Apotheke auch kümmert. Aber ich erwarte, dass er sich mit Medis auskennt, die er verschreibt - und dazu gehört auch die Frage wie es mit Genehmigung und ähnlichem aussieht.
     
  13. Monalie

    Monalie Registrierter Benutzer

    Registriert seit:
    14. Juni 2007
    Beiträge:
    624
    Zustimmungen:
    15
    Ort:
    Düsseldorf
    Ich möchte mich nicht in die Diskussion über das Für und Wieder von Cannabis einmischen denn ich kann sehr gut verstehen, dass es da ganz unterschiedliche Standpunkte gibt. Es gibt es keine "Richtig" oder "Falsch" Meinung.

    Ich kann nur für mich sprechen, Cannabis ist eine Option.
    Ich bin Schmerzpatientin und mein Leben ist nur deswegen einigermaßen erträglich, weil ich starke Schmerzmittel nehme. Fetanyl Pflaster wegen den extremen Muskelschmerzen und für die Nervenschmerzen Lyrika.
    Ich bin nicht glücklich über die Fentanyl Pflaster (nehme nur eine geringe Dosis) und würde sie gerne weglassen. Ich habe eine leichte Tetraspastik die sich dadurch äußert, dass meine Muskeln dauerhaft extrem angespannt sind. Früher hat mir Tetrazepam sehr geholfen, welches ich nur gelegentlich nahm. Es vermittelte mir Entspannung und ein Wohlgefühl, dass ich nur von gesunden Zeiten kannte.
    Leider wurde Tetrazepam verboten. Die Mittel die es alternativ zur Muskelentspannung gibt machen meine Muskeln nur unendlich schwach, sind also kein Alternative.

    Meine Nachbarin hat MS und im Rahmen dieser Erkrankung eine leichte Spastik in einem Bein. Sie hat das THC Spray "Sativex" bekommen und es hilft ihr sehr. Es entspannt und wirkt gegen die Schmerzen.
    Da ich keine MS habe würde ich es nicht bekommen. Es ist aber genau das, was mir helfen könnte und eventuell sogar die Fentanyl Pflaster ersetzen könnte. Vielleicht sogar die Dosis von Lyrika verringern denn es hilft besonders bei Nervenschmerzen.
    Hinzu kommt, wenn ich die Wahl hätte zwischen Cannabis und Morphin, was würde ich wohl wählen?

    Wenn die Gabe von Cannabis bei einem Schmerztherapeuten erfolgt und die Vergabe genau so gründlich bedacht wird wie die Vergabe von Morphinen, warum nicht? Und deswegen wieder die Frage, warum tut sich der Gesetzgeber so schwer damit?
     
  14. chrissi48

    chrissi48 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    1. Oktober 2004
    Beiträge:
    252
    Zustimmungen:
    2
    Hallo zusammen
    eine lange Diskussion da ich keine Schmerzmittel vertrage wäre cannabis noch eine Hoffnung für mich.der schmerztheapeut.vor Ort verschreibt das nicht klar Opiate use.schon.schrieb ja schon wegen hausarzt.ich bin schon der meinung gerade auch als Arzt Helferin sollte man sich im Vorfeld kundig machen.ich habe ja man glaubt es kaum vor meiner schweren Erkrankung auch gearbeitet und war immer fit bei Erneuerung evtl dann privat im Vorfeld erkundigt.das war für mich selbstverständlich.
    Es geht wie immer ums Geld
    Sie Frage ob cannabis auch gegen Entzündungen hilft ja das enthaltene CBD gibt es als öl legal zu kaufen.die Blüten enthalten THC gegen schmerzen und Cannabis de die Blüten kann man rauchen oder als Tee Butter backen oder in alkojollösung verarbeiten.dann gäbe es noch tropfen die nur THC enthalten oder Sativex beides.leider nur für MS ist aber entkrampfend.
    Für viele wäre es hier gut auch für mich mit meinen muskelschmerzen bekommt man aber nicht.man fragt sich was der Patient och alles beweisen muss dass...
    Das Gesetz ist eine Farce viele Patienten sind enttäuscht.
    es geht auch um die Pharma , die Vertreter gehen ja von Arztpraxis zu Arztpraxis um ihre Sachen gut an den Patienten zu bringen. Der Arzt wiederum bekommt dann einen Bonus.
    nun was wäre wenn all die Medis nicht mehr an den Mann sprich Patienten versucht würden, weil das Cannabis alles linder, sei es Schmerzen, Verkrampfungen, Depressionen. Dann verdient man doch nichts mehr an all dem Zeugs,
    ich musste versch. SAchen ausprobieren, sei es Antidepressiva, Schmerzmittel usw.
    da ich einerseits viele Baustellen habe aber schon vor meiner KopfOp eine Schmerzpatientin war, eben versch. Baustellen, dadurch Fibro und es ist klar. Fibro ist für die meisten Ärzte psychisch. derweil ist esn icht so.
    Das Schmerzgedächntis wird gerade bei vielen Baustellen die ich seit Jahrzehnten herumschleppe, nicht behandelwar sind, Rücken, Bandscheiben, HWS, Schulter, usw. usw. verkrümmt, Füsse, Kiefer usw. usw. dazu jetzt noch die KopfOP, die Narbenverwachsungen, Krämpfe dadurch, noch viele tumore im Kopf, die drücken ,was weiss ich.
    ich werde dann trotzdem weil man all die Schmerzen ja nicht sieht, teilweise von Gutachtern als psychisch hingestellt, somatische Schmerzen ,was ja bedeutet, das bildet man sich ein, kommt alles von der Psyche.
    dass man wenn man ständig Schmerzen hat, natürlich auch psychisch angeschlagen ist, ist ja logisch.
    ich bin teilweise so aggressiv, unkonzentriert, Depressiv, man kann kaum noch.
    meine KG, die mich schon seit jahrzehnten kennt, Autounfall, blalala weiss es, wenn die mich behandelt.
    dass das körperliche Vorrangig ist.
    Ärzte , Gutachter, sehen mich nicht an, Orthopäden beurteilen meistens kurz , sitzen vor dem PC, habe ich schon erlebt, man sitzt dann hinter dem Arzt, er schreibt auf, blalal
    schnelle eine Spritze, wenn man dann sagt, Allergie.
    dann kannste wieder gehen.
    Cannabis wäre für mich eine Option gewesen, um die Verkrampfungen, die ständigen Schmerzen zu lindern, um die Psyche zu stabilisieren , einfach ein Mensch sein zu dürfen, nach meiner schweren KopfOP lebe ich noch mit 61 Jahre und will es noch länger, bis die Alterszipperlein auch noch drohen.
    ich werde nochmals versuchen, die Ärzte anzusprechen
    ich lebe damit gut mehr oder weniger, aber seither habe ich weitaus schlimmere Schmerzen
     
    #114 19. März 2017
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 19. März 2017
  15. Lagune

    Lagune Registrierter Benutzer

    Registriert seit:
    31. Juli 2011
    Beiträge:
    7.082
    Zustimmungen:
    883
    Ort:
    Bayern
    Auch psychosomatisch bedingte Schmerzen sind keine eingebildeten Schmerzen, also die bildet der Mensch sich dabei nicht ein, die sind dann auch wirklich da und echt.
     
  16. chrissi48

    chrissi48 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    1. Oktober 2004
    Beiträge:
    252
    Zustimmungen:
    2
    ersten habe ich keine psychische schmerzen ich habe aber eine bekannte die schmerzen hat aus psychischen gründen. die wird immer als eingebildet von den Ärzten hingestellt.ich denke die meisten ärzte nehmen einen dann wohl nicht ernst wenn man körperlich nichts hat.Sie hat körperlich nichts nachweisbares
    sieht man doch an mir ich habe viele baustellen narben Nervenschmerzen und scheinbar kanns dann sooo schlimm nicht sein wenn man nicht eine spastik.hat oder M S dann hat man nichts lt. Ärzte
     
  17. Resi Ratlos

    Resi Ratlos Registrierter Benutzer

    Registriert seit:
    31. Januar 2016
    Beiträge:
    6.485
    Zustimmungen:
    4.305
    Off-topic....

    @MarinaS

    Ich kann Dir Deine Meinung gerne lassen ;)
    Meine hast Du offensichtlich nicht korrekt verstanden; ich sagte nicht, dass ein Arzt Medikamente verschreiben soll, die er nicht "kennt" (darüber könnte man einen eigenen Thread aufmachen, was "kennen" bedeutet....), sondern dass ich nicht der Meinung bin, dass er sich vorauseilend über alle Medikamente informieren muss.
    Was er letztlich verordnet, entscheidet ja und verantwortet ja ER (oder sie) und nicht der Patient. Und genau da ist der Knackpunkt - ich glaube nicht, dass jeder Arzt draußen vor Freude jubelnd auf die neue Regelung mit Cannabis springen wird, und das hat deutlich mehr als nur ein, zwei Beweggründe :vb_cool:

    Wie ich selbst mit der Verordnung von Medikamenten umgehe, steht hier wirklich nicht zur Debatte.


    Aus einem einzelnen Fall (oder zweien, die offenbar ganz unterschiedlich liegen und vermutlich nicht vom gleichen Arzt behandelt werden) würde ich ungern auf die "meisten" Ärzte rückschließen wollen ;)

    Im Übrigen - in diesem Faden geht es ja um Cannabis - sind Schmerzen aus "psychischen Gründen" (was auch immer man darunter subsummieren mag) ebenso häufig wie minderakzeptiert (zugegeben nicht nur von manchen Ärzten, sondern mindestens so oft von Seiten der Betroffenen!!).

    Aufgrund ihres Charakters sind gerade diese Schmerzen ja nun ganz und gar nicht für eine Cannabistherapie geeignet.
     
    #117 19. März 2017
    Zuletzt bearbeitet: 19. März 2017
  18. chrissi48

    chrissi48 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    1. Oktober 2004
    Beiträge:
    252
    Zustimmungen:
    2
    Da ich KEINE Psychische ändern Schmerzen habe wäre das genau die Therapie
     
  19. Resi Ratlos

    Resi Ratlos Registrierter Benutzer

    Registriert seit:
    31. Januar 2016
    Beiträge:
    6.485
    Zustimmungen:
    4.305
    purzel, das mag sein. Wer soll das hier schon beurteilen können??

    Du hattest aber relativ ausführlich von Deiner Bekannten erzählt, die gefühlt keiner ernst nahm, und von Dir selbst als falsch verstandener Schmerzpatientin rückwirkend auf "die meisten Ärzte" gefolgert....u.a. darauf habe ich mich bezogen ;)
     
  20. chrissi48

    chrissi48 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    1. Oktober 2004
    Beiträge:
    252
    Zustimmungen:
    2
    unterStelle mir nichts nur weil ich kein rheuma im dem sinne habe.
    Meine bekannte würde das cannabis eh nicht nehmen.ich hatte das nur geschildert wie ernst die ärzte oftmals psychische schmerzen nehmen.
     
  1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies.
    Information ausblenden