Die Frage hier im Forum war ja:
wer-von-euch-bekam-rheuma-ueber-nacht
Da es bei mir so war und hier zuletzt viel übers Ausschleichen geschrieben wurde, will ich etwas zum Ausschleichen sagen.
Ich begann 2008 mit 120mg Kortison und einem Gewichtsverlust von 0,8 kg/Tag. Heute 2017 bin ich bei 3mg, Tendenz 2,5 und niedriger.
Ausschleichen ist extrem heikel, sagte mein Rheumatologe. Einmal zu gering dosiert, kann mein Rheuma - wie jedes Rheuma - wieder im Vollbild auftreten. Deshalb bin ich erstaunt, in welchen schnellen Schritten hier ausgeschlichen wird. Ich brauche jetzt gegen Ende der Behandlung manchmal ein halbes bis eineinhalb Jahre, um 2,5 mg zu senken. Aber ich kann beständig senken.
Mein Rheumatologe hat sich mittlerweile zur Ruhe gesetzt - mit 50 Jahren. Und ich hatte ihn ohnehin seit Jahren nicht mehr besucht. Denn:
2010 lernte ich einen Heilpraktiker und Allgemeinmediziner kennen, der nur noch alternativmedizinisch arbeitet, weil es für ihn verläßlicher wirkt und belastungsärmer für den Patienten ist. Da ich nun nicht mehr die zwei Mal 500.- Euro für seine Therapien pro Jahr aufbringen konnte - die Kasse zahlt nicht, obwohl sie SEHEN, dass ich mein Kortison ab dem ersten Besuch in seiner Praxis absenken konnte und der CRP stetig fiel, sagte er mir ganz lapidar, ich solle die Ernährung umstellen, dann gehts auch mit dem Ausschleichen. Er riet mir, die Seite von DerErnährungsberater DE zu besuchen und da stünde drin, was auch er nicht besser kann. Hoffentlich darf ich hier den Link nennen.
Seitdem habe ich Zucker und Nicht-Bio und tausend anderes strikt weggelassen und kann schon wieder eine Stunde gehen und toll schnell Mountainbiken - und das über Stunden!! Ich bin sooo glücklich, denn mein toller Rheumatologe hatte mir nichteinmal gesagt, dass ich Kalzium und deswegen auch D3 nehmen muß. Was für Vollpfosten.