Hallo zusammen,
ich nehme 15mg/Woche MTX seit ca. 7 Jahren, habe mich in den letzten Wochen vollkommen von mehreren Ärzten auf den Kopf stellen lassen und bin (außer Rheuma
) kerngesund. Blutwerte sind, bis auf die durch Rheuma erhöhten Entzündungswerte, vollkommen i.O.. Leber und andere Organe, auch Augen vollkommen unauffällig.
Fazit: Die Medis sind bestimmt nicht zu unterschätzen, aber man muß nicht unbedingt unter Nebenwirkungen leiden. Ich habe mich in dieser Zeit dreimal so wohlgefühlt, dass ich das MTX abgesetzt habe, in der Hoffnung meine RA wäre zum Stillstand gekommen. Nach 4 Wochen hatte ich wieder höllische Schmerzen, die selbst mit der Höchstdosis Diclofenac eine extreme Belastung waren. Ich habe sofort wieder MTX genommen und konnte es kaum abwarten, bis nach 4 Wochen wieder ein normales Leben möglich war.
Ich habe auch nicht den Eindruck, dass mein Immunsystem total unterdrückt wird. Ohne MTX bekam ich kaum Infektionen, wenn dann, wie meine Frau sagte, die 24 Stunden Grippe: Innerhalb von 24 Stunden bekam ich alle Stadien, welche man normalerweise in 1 Woche durchmacht, Glieder- und Kopfschmerzen, 40° Fieber, Schüttelfrost, kurz es war die Hölle aber nach 1 Tag war ich wieder fit. Jetzt habe ich 2-3mal im Jahr eine ganz normale gesittete Erkältung, wie der Rest der Familie auch. Wenn ich mich verletze, verheilt dies vollkommen normal. Kurz, ich schätze mein Immunsystem mit MTX so ein, wie es jeder "normale" Mensch hat.
Ich möchte Nebenwirkungen nicht bagatellisieren, Eingriffe ins Immunsystem sind sicherlich genau abzuwägen, aber bei mir bin ich froh mich dafür entschieden zu haben.
Wichtig ist eine intensive Überwachung durch den Arzt und eine eigene intensive Beobachtung, wie Dein Körper reagiert. Ich habe z.B. immer beobachtet, wie mein Körper bei Infektionen reagiert, so dass ich einigermaßen sicher bin, dass ich noch genügend Abwehrkräfte habe.
Zum Schluß möchte ich noch anfügen, dass ich entgegen der allgemeinen Aussage die MTX Tabletten wesentlich besser vertrage, als die Spritzen. Von den Spritzen hatte ich am Tag der Injektion das Gefühl, als würde mir jemand hart mit der Faust in den Magen drücken.
Ich wünsche uns allen viel Glück, dass wir bei der Entscheidung, welcher Therapie wir folgen, den richtigen Weg einschlagen.
Liebe Grüße
ich nehme 15mg/Woche MTX seit ca. 7 Jahren, habe mich in den letzten Wochen vollkommen von mehreren Ärzten auf den Kopf stellen lassen und bin (außer Rheuma
) kerngesund. Blutwerte sind, bis auf die durch Rheuma erhöhten Entzündungswerte, vollkommen i.O.. Leber und andere Organe, auch Augen vollkommen unauffällig.Fazit: Die Medis sind bestimmt nicht zu unterschätzen, aber man muß nicht unbedingt unter Nebenwirkungen leiden. Ich habe mich in dieser Zeit dreimal so wohlgefühlt, dass ich das MTX abgesetzt habe, in der Hoffnung meine RA wäre zum Stillstand gekommen. Nach 4 Wochen hatte ich wieder höllische Schmerzen, die selbst mit der Höchstdosis Diclofenac eine extreme Belastung waren. Ich habe sofort wieder MTX genommen und konnte es kaum abwarten, bis nach 4 Wochen wieder ein normales Leben möglich war.
Ich habe auch nicht den Eindruck, dass mein Immunsystem total unterdrückt wird. Ohne MTX bekam ich kaum Infektionen, wenn dann, wie meine Frau sagte, die 24 Stunden Grippe: Innerhalb von 24 Stunden bekam ich alle Stadien, welche man normalerweise in 1 Woche durchmacht, Glieder- und Kopfschmerzen, 40° Fieber, Schüttelfrost, kurz es war die Hölle aber nach 1 Tag war ich wieder fit. Jetzt habe ich 2-3mal im Jahr eine ganz normale gesittete Erkältung, wie der Rest der Familie auch. Wenn ich mich verletze, verheilt dies vollkommen normal. Kurz, ich schätze mein Immunsystem mit MTX so ein, wie es jeder "normale" Mensch hat.
Ich möchte Nebenwirkungen nicht bagatellisieren, Eingriffe ins Immunsystem sind sicherlich genau abzuwägen, aber bei mir bin ich froh mich dafür entschieden zu haben.
Wichtig ist eine intensive Überwachung durch den Arzt und eine eigene intensive Beobachtung, wie Dein Körper reagiert. Ich habe z.B. immer beobachtet, wie mein Körper bei Infektionen reagiert, so dass ich einigermaßen sicher bin, dass ich noch genügend Abwehrkräfte habe.
Zum Schluß möchte ich noch anfügen, dass ich entgegen der allgemeinen Aussage die MTX Tabletten wesentlich besser vertrage, als die Spritzen. Von den Spritzen hatte ich am Tag der Injektion das Gefühl, als würde mir jemand hart mit der Faust in den Magen drücken.
Ich wünsche uns allen viel Glück, dass wir bei der Entscheidung, welcher Therapie wir folgen, den richtigen Weg einschlagen.
Liebe Grüße