Hallo Albstein!
Ich glaube, niemand oder die allerwenigsten nehmen leichtsinnig
oder gutgläubig so starke, in den gesamten Organismus eingreifende
Medikamente wie MTX oder andere Basistherapeutika, wenn es nicht
wirklich dringend nötig ist.
Ich persönlich habe Medikamente immer gehasst und mich gegen alle
chemischen "Keulen" gewehrt, bevor ich an RA erkrankte.
Die Arthritis hatte bei mir jedoch einen solch aggressiven Verlauf,
dass ich die Wahl hatte zwischen dem weiterhin an Krücken laufen
und mit stark zunehmenden Bewegungseinschrungen zurechtzukommen
und der Einnahme von MTX.
Ich war zu der Zeit 28, nicht das Alter, um sich mit einem Leben mit
so schwerer Behinderung vorstellen zu können. (das kann man aber
wohl in keinem Alter...

)
Mit der Vorstellung, das MTX so lange einnehmen zu müssen und
wahrscheinlich immer Medikamente zu brauchen, habe ich mich aus
dem Grund angefreundet, weil sie mir ein Leben weitgehend ohne Schmerzen u. starke Einschränkungen ermöglichen. Und dafür bin ich
dankbar!!
Ich sage mir immer, die Medis schaden meinem Körper, aber die RA
schadet ihm vieeeeel mehr!!
Nix für ungut...
Gruß, Wanda