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Resi Ratlos
Guest
Vielleicht müsste man einfach das Wort "abhängig" etwas differenzieren.
Wir alle sind auch von Nahrungsaufnahme und Flüssigkeitszufuhr "abhängig", müssen zur Toilette gehen und brauchen Kleidung, um unsere Temperatur zu halten.
Wir alle brauchen Cortison, Schilddrüsenhormon, Insulin und Enzyme, um unsere Lebensfunktionen aufrecht zu erhalten.
Ich finde es daher müßig, bei notwendiger Unterstützung von Abhängigkeit zu sprechen.
Nicht jede Erkrankung reguliert sich nunmal selbst.
Dass bestimmte Substanzen, darunter auch manche Schmerzmittel, zu einer Gewöhnung mit physischen Folgen bei Entzug führen, ist ein Pferdefuß, der manchmal unumgänglich ist, sonst reden wir der ganz harten Tour ("was uns nicht tötet, macht uns stärker") unkritisch das Wort.
Für viele, sehr viele Probleme kann das wohl kaum die Lösung sein.
Manche, ebenfalls viele gesundheitliche Probleme sind hausgemacht; das ist seit Langem und mehr oder weniger uns Allen bekannt, ändert aber wenig an dem individuellen Leidensdruck.
Dass eine Änderung des Lebensstils (physisch, psychisch, sozial!) manches besser machen kann, ist eine Sache - die praktische Umsetzung meist eine ganz andere.
Also bleiben oft nur "symptomatische" Therapien, wenn tiefgreifende ursächliche Änderungen nicht verfügbar sind. Dazu gehören Cortison, Schmerzmittel und sämtliche Basismedikamente ebenso wie psychomodulierende Substanzen gar nicht selten.
Ist also alles nicht trivial......Patentrezepte für Alles hat vielleicht ein Mr. Trump parat, ob sie für unsere Bedürfnisse dann auch funktionieren, weiß der Geier
Nachdenkliche Grüße, Resi. Ratlos
Wir alle sind auch von Nahrungsaufnahme und Flüssigkeitszufuhr "abhängig", müssen zur Toilette gehen und brauchen Kleidung, um unsere Temperatur zu halten.
Wir alle brauchen Cortison, Schilddrüsenhormon, Insulin und Enzyme, um unsere Lebensfunktionen aufrecht zu erhalten.
Ich finde es daher müßig, bei notwendiger Unterstützung von Abhängigkeit zu sprechen.
Nicht jede Erkrankung reguliert sich nunmal selbst.
Dass bestimmte Substanzen, darunter auch manche Schmerzmittel, zu einer Gewöhnung mit physischen Folgen bei Entzug führen, ist ein Pferdefuß, der manchmal unumgänglich ist, sonst reden wir der ganz harten Tour ("was uns nicht tötet, macht uns stärker") unkritisch das Wort.
Für viele, sehr viele Probleme kann das wohl kaum die Lösung sein.
Manche, ebenfalls viele gesundheitliche Probleme sind hausgemacht; das ist seit Langem und mehr oder weniger uns Allen bekannt, ändert aber wenig an dem individuellen Leidensdruck.
Dass eine Änderung des Lebensstils (physisch, psychisch, sozial!) manches besser machen kann, ist eine Sache - die praktische Umsetzung meist eine ganz andere.
Also bleiben oft nur "symptomatische" Therapien, wenn tiefgreifende ursächliche Änderungen nicht verfügbar sind. Dazu gehören Cortison, Schmerzmittel und sämtliche Basismedikamente ebenso wie psychomodulierende Substanzen gar nicht selten.
Ist also alles nicht trivial......Patentrezepte für Alles hat vielleicht ein Mr. Trump parat, ob sie für unsere Bedürfnisse dann auch funktionieren, weiß der Geier
Nachdenkliche Grüße, Resi. Ratlos
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