@ kaufnix:
Ich würde dahingehend eher mal von Nichtchristen sprechen als von Ungläubigen.
@ Puffelhexe:
Sünde im religiösen Sinne ist eine willentliche Abkehr gegen Gott und Verstoß gegen Gottes Gebote, das Misstrauen Gott gegenüber, das Sich-Verführen-Lassen, das Zulassen des Bösen. Sie beginnt schon mit dem bösen Gedanken und setzt sich in der Tat um. Mit der Sünde schadet man sich und die Mitmenschen. Wer in schwerer Sünde verharrt (man spricht auch von gewissenlosen Menschen) und sich nicht ändern will, der spricht sich sein eigenes Urteil.
Jeder Mensch hat ein Gewissen, von Gott eingepflanzt, das dem Menschen sagt, welches Verhalten gut oder schlecht ist. Es meldet sich, wenn man was Böses getan oder auch nur gedacht hat. Ich denke, wenn man z. B. nach schweren Schicksalsschlägen oder durch schlechtes Beispiel von Christen nicht mehr an Gott glauben kann, sich jedoch intuitiv an Gottes Gebote hält und mit allen Kräften versucht, ein guter Mensch zu sein, der wird m. E. nicht verdammt. Gott schaut in die Herzen. Viele Nichtchristen verhalten sich, ohne es zu wissen, viel christlicher als ein Großteil getaufter Christen, daran muss man auch denken. Auf das Verhalten kommt es an.
Aber jetzt ist es gut mit Glaubenslehre, die gehört hier nicht her.