Tja, vielleicht denken jetzt endlich mal die Menschen um und kaufen Bio-Fleisch. Und ich behaupte mal, dass das sich ALLE leisten könnten. Wenn man auf Junk-Food wie McDonalds etc., Fertiggerichte ect. verzichten und statt täglich Wurst und Fleisch nur noch 1 Mal wöchtentlich dies essen würde.
hmmm ... also erst mal muss das auch angeboten werden. ist in vielen läfen garnicht zu finden. es gab mal ne zeitlang im rewe "bio-fleisch" ... von der qualität her auch nicht besser als billig-fleisch, es "kochte" beim braten genauso wie fleisch aus discounter und supermarkt. warum soll man dann 3€ für´s kilo mehr zahlen? und wenn man sich dann anguckt, wie anders die haltungsbedingungen von sogenanntem biofleisch (biotieren) sind, dann verdient es seinen namen nicht. ist ne mogelpackung und macht wütend.
echtes biofleisch kann man wohl kaufen, wo demeter o.ä. in der nähe ist, aber hier im osten müsste ich 80km fahren, um dort einzukaufen. und 20€ - 25€ fürs kilo schwein? ich weiss nicht. kann sich eher nicht jeder leisten.
liefern lassen is auch nicht, die liefern über paketdienste und wie da die kühlung aussieht kann sich jeder denken.
und komm mir jetzt nicht mit dem fleischfachbetrieb vor ort )oder metzger, wie es auch heisst) seit neustem hat er nen aufsteller, wo das fleisch herkommt... bio ist das nicht, und auch wenns nicht von tönnies kommt, der schlacht- und zerlegebetrieb ist auch nicht sehr viel kleiner. wer meint, ein gutes gewissen haben zu dürfen, weil er beim metzger statt im supermarkt kauft, der glaubt auch an zitronen faltende zitronenfalter.
immer nur mit erhobenem zeigefinger rumlaufen ist leicht, wenn man selbst alle vorraussetzungen vor der türe hat. und wer mit minimaler rente oder hartz4 auch mal ein stück fleisch zwischen den zähnen haben will, kann nicht mal """"bio""" kaufen.
keine wurst? na dann, mal sehen, was mein körperl. schwer arbeitender mann zu marmeladen-arbeitsbroten und brokolisuppe zum abendbrot sagt.
übrigends ... zurecht wird verlangt, das man andere menschen so leben lässt, wie sie es für richtig halten, also hat sich auch keiner einzumischen bei dem, was er isst.
hier ist die politik gefragt, die vorgaben macht bei den haltungsbedingungen, diese auch überprüfen lässt. genauso wie die arbeits- und lebensbedingungen nicht dem betrieb allein überlassen werden dürfen.
dann wäre in folge die qualität des fleischs besser, die menschen hätten ein würdigeres leben. das fleisch käme vielleicht um die 5€ mehr pro kilo, billig gäbe es nicht mehr und DANN kann der bürger entscheiden, ob er es bezahlen will... wo billig liegt, wird billig gekauft.