Schmerz mal anders betrachtet

In Deutschland leiden schätzungsweise etwa 9 Millionen Menschen an chronischen therapieresistenten Schmerzzuständen, bei denen schmerzstillende, Nebenwirkungs-belastende Medikamente bestenfalls vorübergehende Linderung verschaffen, mit entsprechend krassen Folgen für die Gesundheit.
Es beginnt eine Odyssee an Arztbesuchen, unzählige bildgebende Verfahren, die Patientenakten vergrößern sich und Monate oder Jahre vergehen.

Eine Objektivierbarkeit der Schmerzsymptome ist kaum fassbar.
Immer wieder gestellte Fragen nach Ursachen können nicht beantwortet werden – eine frustrierende Situation für Millionen Schmerzpatienten und ihre behandelnden Ärzte in Deutschland.
Neben der stetig zunehmenden Zahl chronischer Schmerzpatienten steigen die Kosten für Diagnostik, Operationen, Medikamente, längerfristige Arbeitsunfähigkeiten bis hin zur Verrentung.
Zirka 12 Millionen Schmerzpatienten gelten hier sogar schul-medizinisch als aus-therapiert.
Logisch ist es daher für mich aktive Möglichkeiten anderer Therapien mit einzubeziehen und wahrnehmen den "Schmerz" erst einmal zu
b-e-g-r-e-i-f-e-n.

Und dann........was ajurni beschreibt ( Wege aus dem Schmerz!) kann man lernen damit umzugehen.
LG
Lisa

Dem einen Guru soll ich nicht folgen, dem anderen schon. Ich kenne viele Schmerzpatienten die sehr wohl was für sich tun (speziellen Sport oder Gymnastik, pflanzliche Präparate nehmen oder Entspannungsübungen machen etc) und nicht jeder sitzt wie ein ängstlicher Hase beim "bösen" Facharzt.
Wenn es dir hilft, dir Youtube Videos genügen um Verformungen der Gliedmaßen entgegen zu wirken, toll. Dann bist du sicher der zufriedenste chronisch Kranke.
Ich wünsche dir alles Gute
 
Roland Liebscher-Bracht, hat Wirtschaftsingenieurwesen studiert. Den Rest kannst du lesen, wenn du den Link im Beitrag #29 von Tweety anklickst.
Deren Homepage ist eine wirtschaftlich ausgelegte Seite und die Produkte im Shop m.M.n. überteuert. Ob und was eine Behandlung kostet, wird gar nicht kommuniziert.

Gab es eigentlich schon Schwerverletzte durch die Übungen? Ich habe mir die für den Nacken 7Atlas und Brett-/Geiernacken) angeschaut und möchte jeden warnen, der irgendeine nachweisliche Erkrankung im Rücken hat. Für Patienten mit RA, Bechterew und/oder Osteoporose würde ich sie als obsolet einstufen. Aber das ist meine rein persönliche Meinung.

In Deutschland leiden schätzungsweise etwa 9 Millionen Menschen an chronischen therapieresistenten Schmerzzuständen, bei denen schmerzstillende, Nebenwirkungs-belastende Medikamente bestenfalls vorübergehende Linderung verschaffen, mit entsprechend krassen Folgen für die Gesundheit.
Es beginnt eine Odyssee an Arztbesuchen, unzählige bildgebende Verfahren, die Patientenakten vergrößern sich und Monate oder Jahre vergehen.

Eine Objektivierbarkeit der Schmerzsymptome ist kaum fassbar.
Immer wieder gestellte Fragen nach Ursachen können nicht beantwortet werden – eine frustrierende Situation für Millionen Schmerzpatienten und ihre behandelnden Ärzte in Deutschland.
Neben der stetig zunehmenden Zahl chronischer Schmerzpatienten steigen die Kosten für Diagnostik, Operationen, Medikamente, längerfristige Arbeitsunfähigkeiten bis hin zur Verrentung.
Zirka 12 Millionen Schmerzpatienten gelten hier sogar schul-medizinisch als aus-therapiert.

Die Quelle, wonach 12 Millionen Schmerzpatienten als schulmedizinisch austherapiert gelten, die hätte ich gern. Wo es doch »nur« ca. 9 Millionen mit chronischen therapieresistenten Schmerzzuständen gibt, lt. erstem Absatz.

Ansonsten schließe ich mich @-Tweety- an.

Lisa,

und was hat das mit "Einlullen" und "künstlich in Angst halten" zu tun??
Das wüsste ich auch gern.
 
Was ist das denn für eine Einstellung... Das klingt ja, als wenn eine böse Verschwörung von woher auch immer, die Menschheit steuert. Wie kann man denn auf sowas kommen ...:eek6:

ach Maggy ist doch keine Verschwörungstheorie.:alienred:
Wir sind mitten drin in der Überwachung.
Das wird mit uns Menschen so gemacht wie mit Mogli..:D
Manche wachen auf und suchen neue Pfade.
Das daraus dann Krieg entsteht ist mir unverständlich.
Aber ich muss auch nicht alles verstehen.
Und wenn ich 2 oder 3 Personen da draußen mitgenommen habe, dann freut mich das riesig

@-Tweety-
dein trockener Humor gefällt mir.
Und hier gebe ich dir recht, vielleicht ein Mensch zu sein der viel Glück hat auf seinem Weg.
Trotz vieler Unterleibsoperationen
Trotz einer Bestrahlung der hinteren Augenpole
Trotz RJT der SD mit anschließender hochdosierten Kortison Stoßtherapie.(120 mg)
Trotz Krankenhaus-Virus und doppelseitiger Pneumonie
Trotz eines schweren Unfalls welches mir 2 Jahre mühsame arbeit der Rehabilitation gebracht hat.
Trotz neuer Diagnose serog. Rheuma-Diagnose
Trotz Mtx welches mich fast ins Abseits geschossen hätte.
Trotz Lefunomid und einer zusätzlichen Polyneuropathie.

Ja, das habe ich geschafft mit unendlicher Kraft und dem Glauben an mich selbst.
Hier bin ich dem lieben Gott auch unendlich dankbar.:angel2:
Für dich auch nur das Beste mit fröhlicher Zuversicht:xyxthumbs:
LG
Lisa

View: https://www.youtube.com/watch?v=p-OUM6eh7gA
 
Deren Homepage ist eine wirtschaftlich ausgelegte Seite und die Produkte im Shop m.M.n. überteuert. Ob und was eine Behandlung kostet, wird gar nicht kommuniziert.

Gab es eigentlich schon Schwerverletzte durch die Übungen? Ich habe mir die für den Nacken 7Atlas und Brett-/Geiernacken) angeschaut und möchte jeden warnen, der irgendeine nachweisliche Erkrankung im Rücken hat. Für Patienten mit RA, Bechterew und/oder Osteoporose würde ich sie als obsolet einstufen. Aber das ist meine rein persönliche Meinung.

Selbstverständlich müssen diese Leute auch was verdienen, Ärzte bekommen schließlich auch ihr Geld und das nicht zu knapp.
Dennoch werden viele Angebote kostenlos geboten im Netz.
Ich persönlich finde viele Vorschläge von Liebscher & Bracht recht gut - klar muss jeder für sich abwägen, ich kann auch nicht alle Übungen machen, die gezeigt werden, da ich durch einen schweren Unfall eingeschränkt bin.

Ich weiß gar nicht teamplayer weshalb du hier dauernd was zum Rumnörgeln hast :confused5:, du musst die Übungen doch nicht machen, jeder kann selbst abwägen, es sind hier alles erwachsene Menschen mit Verstand.

Gruß Mara
 
ach Maggy ist doch keine Verschwörungstheorie.:alienred:
Wir sind mitten drin in der Überwachung.
Das wird mit uns Menschen so gemacht wie mit Mogli..:D
Manche wachen auf und suchen neue Pfade.
Das daraus dann Krieg entsteht ist mir unverständlich.
Aber ich muss auch nicht alles verstehen.
Und wenn ich 2 oder 3 Personen da draußen mitgenommen habe, dann freut mich das riesig
Da komm ich nicht mit, Wahrscheinlich bin ich für solche Gedanken nicht verstrahlt genug...
 
Es ist doch immer wieder das Gleiche:

es eröffnet jemand einen ganz harmlosen, gut gemeinten Thread und wird bombardiert wie der ärgste Feind der Menschheit.

Ich weiß, warum ich mich seit Jahren zurückhalte. Sonst wäre ich schon lange nicht mehr hier.
 
Ich weiß gar nicht teamplayer weshalb du hier dauernd was zum Rumnörgeln hast :confused5:,
Ich nörgele hier nicht herum, ich hinterfrage, das ist ein großer Unterschied. Wenn ich nörgele, geht das anders.

Wir sind mitten drin in der Überwachung.
Das wird mit uns Menschen so gemacht wie mit Mogli..:D

So, wie ich hinterfragen möchte, was Überwachung mit Mogli und beides mit Schmerztherapie zu hat. Das mit dem Schmerztagebuch ist mir schon klar.
 
Ich finde, daß sind so "Ausnahmemenscnen".........so schön und bewundernswert das alles ist- der
Großteil der Menschen in diesem Alter- gebeutelt von diversen Krankheiten- ist gar nicht mehr in der Lage,
so etwas zu machen.
 
Wißt ihr - Polemik hilft uns nicht.
Was ich aber nach nunmehr vierzig Jahren mit der Erkrankung sagen kann: Es hilft offen zu sein und den Dingen eine Chance zu geben, manchmal auch eine zweite.

Beispiele:
a)
Als Kind war ich in der Kinderrheumaklinik Garmisch in einer Gruppe für Autogenes Training.
Fazit es half mir nicht, aber es regte mich ungemein auf dort.
b)
Mit 18 war ich bei einem ausländischen Arzt ohne Zulassung. Angeschleppt hatte meine Mutter den Vorschlag, gehört von Bekannten. Ominös war für die Behandlung musste man nahezu unbekleidet sein. Also ging ich nicht ohne meine Mutter in den Raum. Der hat mir die Hüfte aus- und wieder eingerenkt. Er hat aus einem Abstand von 2 oder 3 Metern mit den Händen durch die Luft gestrichen und den Schmerz weggestrichen was ich spürte als würde er mich anfassen. Tat er ja nunmal mit dem Abstand nicht. Danach war ich eineinhalb Jahre beschwerdefrei.
c)
Als Jugendliche hat mein Opa mich im Wald mit Ameisen und Brennessel eingerieben. Das war höllisch und hat nicht wirklich geholfen, aber ordentlich abgelenkt. Heute würde ich das mit Blick aufs Tier nicht mehr machen. Das kann sich ja nicht wehren.
d)
Mit Mitte 20 habe ich an einem Schmerzbewältigungseminar teilgenommen und eine Woche lang die unterschiedlichsten Therapieansätze kennengelernt und ausprobiert. Dort habe ich festgestellt manches tut mir gut, manches lässt mich kalt, manches macht es schlechter und ich blieb hängen bei Entspannung nach Jacobsen was ich seit dem täglich praktiziere und vor ein paar Jahren noch mit Autogenem Training ergänzt habe. Interessanter Weise konnte ich das als Erwachsene ganz anders annehmen und für mich umsetzen.

Den Rest vom Alphabet erspare ich euch. Ich habe diverse bekloppter und ungewöhnlicher Sachen probiert neben den üblichen medizinischen und medikmentösen Verdächtigen nebst lebenslänglicher Physio.

Skeptisch war ich immer. Aber einiges hat sich wirklich als Unterstützung erwiesen. Ich war nie ein Mensch der Unbekanntes verteufelt. Aber ich lasse mir auch nicht so rasch ein X für ein U vormachen.

Mein Fazit ist - und ich habe entzündlichen Bechterew im Endstadium mit Gelenkzerstörung und Organ, sowie Augenbeteiligung - Schmerzen tun nicht weh.

Ich möchte das erklären:
Schmerzen lähmen mich, machen mir Schwierigkeiten und beeinträchtigen mich teilweise sehr. Mein alltäglicher Umgang damit macht aber einen wesentlichen Unterschied aus ob ich leide oder ob ich sagen kann ich schaffe es in einer Art Wohlfühllevel der Schmerzen zu bleiben und mich nicht als Opfer zu fühlen. Einfach ist das nicht und es braucht auch mal die Momente in denen die Welt angebrüllt wird, weil es ungerecht ist und unverdient. Es kann aber mehr Momente geben in denen es nicht zur Verzweiflung wird, sondern zur Aufgabe.

Ganz früher habe ich mal gemotzt ich fände die Fibros so anstregend, weil sie so jammern. Das ist lange her und ich habe mich weiterentwickelt - lasst mich leben bitte.

Ich denke wir "Entzündungsrheumatiker" können auch von den "Nichtentzündungsrheumatikern" lernen. Denen bleibt wenig anderes übrig als in sich selber einen Weg zu finden.

Ich habe gelernt leise zu sein und zuzuhören, auf meinen Körper, auf die Welt um mich herum, auch auf andere Meinungen und Erfahrungen und ich habe festgestellt es lohnt sich auch andere Wege zu gehen. Man kann sie ja zukünftig danach meiden. Ich jedenfalls werde nicht mehr den Fehler machen mich Möglichkeiten zu verschließen nur weil sie sich im ersten Ansatz benebelt anhören.

Es heilt uns niemand. Aber wir können uns ein Stück weit aus der Hiflosigkeit erheben.

Sei das nun Lichttherapie, Aroma, Musik, was auch immer - Schmerz ist nicht nur der Feind und ihr könnt mir glauben, auch ich kenne ihn gut. Er hat mich stark gemacht, hartnäckig und ich kann - wenn ich mich dem nicht verschließe - mit ihm arbeiten, denn gegen ihn bin ich machtlos.
 
Kira, darf ich zum Verständnis etwas fragen?

Der hat mir die Hüfte aus- und wieder eingerenkt. Er hat aus einem Abstand von 2 oder 3 Metern mit den Händen durch die Luft gestrichen und den Schmerz weggestrichen was ich spürte als würde er mich anfassen.

Heißt das, dass er Dich sozusagen virtuell und gar nicht real aus- und wieder eingerenkt hat?
 
Ganz früher habe ich mal gemotzt ich fände die Fibros so anstregend, weil sie so jammern.
Jammern ist völlig okay und immer wieder mal nötig, ob nun Fibro, entzündlich, oder beides, aber doch nicht als Dauerzustand. Bspw. habe ich eine sekundäre Fibro, die gerade in den schubfreien Zeiten für arge Schmerzen sorgen kann. Da bewege ich mich durch und gut; jammere mal, wie ätzend das ist und freue mich, dass es nur die Fibro ist.

»Die Fibros« könnten und sollten sich freuen, dass sie keine zerstörten Gelenke und keine Orgenbeteiligung haben, auch die Angst vor massiven Komplikationen entfällt. Alles, was sie lernen müssen, ist eine gute Selbstfürsorge. Das vermisse ich ganz stark. Ich meine, sie bekommen hier doch mit, dass es ganz anders kommen kann.

Ich denke wir "Entzündungsrheumatiker" können auch von den "Nichtentzündungsrheumatikern" lernen. Denen bleibt wenig anderes übrig als in sich selber einen Weg zu finden.
Ich denke, dass jedem Chroniker nichts anderes übrig bleibt, als in sich selbst einen Weg zu finden, mit der Erkrankung gut zu leben. Gelingt das nicht, werden Lebensglück und Liebe erdrückt.
 
Die Fibros« könnten und sollten sich freuen, dass sie keine zerstörten Gelenke und keine Orgenbeteiligung haben, auch die Angst vor massiven Komplikationen entfällt. Alles, was sie lernen müssen, ist eine gute Selbstfürsorge. Das vermisse ich ganz stark. Ich meine, sie bekommen hier doch mit, dass es ganz anders kommen kann.
Organbeteiligung in dem Sinne von Zerstörung oder anderen Schäden haben wir Fibros nicht, das ist richtig. Aber die Funktion ist oft und gerne gestört und das belastet auch.
Genauso wie die zum Teil heftigen Schmerzen von Kopf bis Fuß, die Fatigue etc... Mich plagt es zur Zeit auch ganz arg und wenn ich dann mal ein bisschen jammern kann, hilft mir das für den Moment auch ein bisschen. ;)
Ansonsten versuche ich, den Kram zu ignorieren oder ihm zumindest möglichst wenig Aufmerksamkeit zu schenken.
 
Maggy, alles gut, ich habe auch Fibro und weiß, wie ätzend das ist.

Ich weiß aber auch, wie damit umzugehen ist und wie ich aus diesen Tiefs wieder herauskomme. Das ist wirklich eine Frage der Selbstfürsorge, wie so oft. Die ist auch anstrengend und passt vor allem oft nicht in das Leben unserer Gesellschaft. Das ist unser aller Lernaufgabe, denke ich.
 
Ich denke ja, dass ich grundsätzlich meinen Krempel ganz gut im Griff habe. Aber ich sitze jetzt schon seit einiger Zeit in so einem tiefen Erschöpfungsloch, dass ich gar nicht da rauskomme. (Ich hab z. B. gerade ein paar Kleinteile abgewaschen, die nicht in die Maschine dürfen und war davon schweißgebadet. Normal ist das auch nicht. :() Das nutzen die Schmerzen natürlich schamlos aus und nölen mich dauernd an. Aber ich bin viel zu alle, als das ich dem jetzt große Beachtung schenken würde oder könnte.

Im Großen und Ganzen hab ich meinen Alltag schon ziemlich entrümpelt, was Arbeiten und Pflichten angeht. Und ich sage jetzt auch ganz offen wenn es mir zu viel wird. Das gibt zwar immer noch hin und wieder Geschnaufe und Augengerolle, aber das hält mich trotzdem nicht davon ab, meinen Bedürfnissen nachzugehen.
Was mich halt nach wie vor stark belastet, ist dieser Erwartungsdruck meiner Mutter. Daran muss ich noch arbeiten.
 
Jammern ist völlig okay und immer wieder mal nötig, ...(ich) jammere mal, wie ätzend das ist

wenn ich dann mal ein bisschen jammern kann, hilft mir das für den Moment auch ein bisschen.


Ich jammere, klage auch mal vor mich hin, Frust-Jammern sozusagen. An dieser Stelle vielleicht nochmal der Hinweis auf meinen Thread 'Ein Plädoyer für's Jammern' mit Aufforderung!
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Donnerwetter, 2 Tage nicht hier und dann solche Therapien!

Leute: wenn jemanden die Hüfte ausgerenkt wird oder per Unfall ausgerenkt wurde,
das tut sooo sch....e weh, das glaubt ihr nicht!

Und dann noch aus 2m Entfernung, auch beim "einrenken"
(erinnert mich an die OP- Methoden ohne Narkose und mit bloßen Händen, die vor Jahren per Video mal in Umlauf waren),
mal ganz davon abgesehen das dies die beste Methode ist das Gefüge so
zu lockern, das es immer wieder passiert.
Fragt mal jemanden, der sich die Schulter ausgerenkt hat......

Was die "Gefährlichkeit" bestimmter Übungen angeht möchte ich mich teamplayer anschließen.

Ansonsten: Jammern hilft, definitiv. Aber dann muß es auch wieder gut sein und nicht in Selbstmitleid
in Dauerschleife verfallen. r-o hat mich da sehr oft in den Arm genommen - und auch in den Allerwertesten getreten.
An alle, die meinen ich wüßte nicht worum es geht:
meine Rh- Karriere begann 2004 mit massiver Fibro, die längst zu einer schwachen "sekundären" verblasst ist.
Und mein Rheuma gehört zu den seltenen, schweren Erkrankungen mit 20 Neuerkrankten pro
100.000 im Jahr.

In diesem Sinne, lg jule.
 
Fragt mal jemanden, der sich die Schulter ausgerenkt hat......

Ich hatte mein Schultergelenk 4x gebrochen mit Trümmerbruch.
Und dann auch noch die rechte Schulter
Ich weiß was richtige Schmerzen sind.
Und mich haben die Ärzte 4 Tage erst nach dem Unfall operiert, weil Weihnachten war.

Wäre es nach den Chirurgen gegangen hätte ich heute eine neue Schulterprothese, denn das lag schon zur Ansicht auf meinem Tisch im Krankenzimmer.
Aber ich wollte keine Prothese und habe mich strikt dagegen geweigert.
Die Ärzte haben die Hände über den Kopf zusammen geschlagen und mir Angst gemacht, ich würde den Arm nie wieder richtig bewegen können.
Und genau das war hier meine Herausforderung.

Durch schmerzhafte Physio und KG bin ich wieder da gelandet wo ich jetzt bin.
Das ganze Prozedere hat 2 Jahre gedauert bis ich wieder den Arm bewegen konnte wie jeder andere auch.
Ferner habe ich 3 x am Tag zuhause meine Übungen gemacht nach Anordnung der Therapeuten.
Bei mir zuhause sah es aus wie in der Physiopraxis und überall hingen Bänder wo ich mich bewegen und hochziehen konnte.
Die Schmerzen rückten in den Hintergrund, denn ich wollte mein altes Leben zurück.
Das war mein Ziel und habe das auch geschafft.

Was mich halt nach wie vor stark belastet, ist dieser Erwartungsdruck meiner Mutter. Daran muss ich noch arbeiten.

Maggy was hat denn deine Mutter für eine Erwartungshaltung deren du gerecht werden sollst?
So eine Mutter hatte ich auch und wurde ihr nie gerecht.
Was ich machte, es war immer falsch.
Jetzt erst habe ich begriffen wo sie im Altenheim ist, dass man kein positives Feedback der Erwartungen mehr von ihr bekommt.
Vielleicht geht es dir ähnlich?
Dann mach dich auf den Weg ohne ihre Erwartungshaltung zu erfüllen.
Hauptsache dir geht es gut.
LG
Lisa
 
Dann mach dich auf den Weg ohne ihre Erwartungshaltung zu erfüllen.
Hauptsache dir geht es gut.
Eben daran muss ich noch arbeiten.;) Wäre für mich auch einfacher, wenn sie im Heim wäre, aber sie will partout zuhause bleiben, obwohl sie damit völlig überfordert ist. Aber das gehört nicht in diesen Thread.;)
 
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