Hallo alle,
nach dem Umfrageergebnis und allem, was ich bisher gelesen habe (zugegeben, net alles *schäm*) zeigt sich das, was auch schon Kuki festgestellt hat: eine Disposition, die hauptsächlich über die weibliche Linie weitergegeben wird.
Schade, dass die Rheumaforschung erst im letzten Jahrzehnt so große Fortschritte gemacht hat. Ich bin mir sicher, dass all die vermeintlichen "Zipperlein" derjenigen, die wir nur als sehr alte Menschen kennengelernt haben, in Wirklichkeit RA oder ähnliches hatten.
Hier im Dorf kenne ich etliche alte Bäuerinnen, die stark verunstaltete Hände (überwiegend mit typischer Schwanenhalsdeformierung) haben. Sie waren in ihrem Leben noch nie beim Facharzt. Für die sind die Verkrüppelungen einfach eine Alterserscheinung, gegen die man nix machen kann. Bei mehreren dieser Frauen hatte ich nachgefragt, ob vielleicht jemand von ihren Kindern oder Enkeln Gelenkprobleme hat. Diese Fragen hätte ich mir wirklich sparen könne, denn in allen Fällen wurde sie so ähnlich wie "Die Jugend von heute drückt sich nur vor der Arbeit, die sollen sich net so haben!" abgetan. Also keine Info möglich ...
Schade, denn gerade hier im kleinen Dorf, wo die Verwandtschaften so klar sind, wäre eine Studie besonders interessant gewesen. Ich denke, früher war das anderswo genauso. Deshalb gibt es leider auch so wenig Infos, denn gerade die vorletzte Generation wäre interessant.
Grüßle von
Monsti