liebe inged,
ich habe wirklich seeehr fleissig recherchiert, weil mich das auch interessiert hat. ob wir mit den ergebnissen nun schlauer sind, das weiss ich auch nicht, aber hier sind sie ;-)
zitat:
Während die entzündlich-rheumatischen Erkrankungen (u.a. rheumatoide Arthritis und Psoriasis-Arthritis) auf eine immunmodulierende oder immunsuppressive Basistherapie ansprechen, gibt es keine ausreichenden Belege für eine Wirksamkeit von Methotrexat, Chloroquin oder anderen langwirksamen Antirheumatika bei der Fingerpolyarthrose (Krasnokutsky S et al., 2007). In einer kleinen retrospektiven Untersuchung an 8 Patienten fanden andere Autoren allerdings Hinweise für einen therapeutischen Effekt von Hydroxychloroquin bei der erosiven Fingerpolyarthrose (Bryant et al., 1995).
hier
dies ist die originalmeldung von bryant von 1995 zur untersuchung mit 8 personen
hier
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unten ist aus ro (von 2006), deshalb kann ich den text komplett kopieren:
Gold und Hydroxychloroquin hemmen die Produktion von Nitrit-Oxid
Kategorie: Arthrose
Eine mögliche Erklärung für die Wirksamkeit bei der Arthrose
(Dienstag, 03.01.2006, Priv. Doz. Dr. med. H.E. Langer)
In der täglichen rheumatologischen Praxis gibt es die Beobachtung, daß sowohl eine Therapie mit intramuskulär verabreichtem Gold als auch mit Malariamitteln nicht nur bei der rheumatoiden Arthritis wirksam ist, sondern auch bei der Arthrose. Nun haben finnische Forscher eine mögliche Erklärung gefunden.
Gold und Hydroxychloroquin (HCQ) hemmen die Produktion von Nitrit-Oxid (NO). Dieser Stoff wird von aktivierten Knorpelzellen (Chondrozyten) produziert und trägt zur Zerstörung des Gelenkknorpels bei.
In Knorpelzellkulturen wird die Produktion von NO durch Gold und HCQ gehemmt. Die Ergebnisse liefern weitere Argumente für den Einsatz dieser Substanzen bei der Therapie von schweren, fortschreitenden Arthrosen.
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in der aktuellen leitlinie findet sich kein hinweis auf Hydroxychloroquin.
ich wünsche dir viel erfolg! marie