Also, diese unglaubliche Schmierenkommödie (man verzeihe dieses Wortspiel) geht weiter.
Gott sei Dank kommen nicht nur die Blümchenfraktionen zu Wort, auch vernünftige Stimmen melden sich:
Plasberg zimmert sich seinen eigenen Sarg, indem er zweifelhaften Pharmafirmen für zweifelhafte Produkte gratis (?) WERBUNG IM ÖFFENTLICH RECHTLICHEN offeriert.
Hier ist sie wirklich, die kranke Verbindung zwischen Geldmacherei und Medien.
Es ist die alte Masche: "Haltet den Dieb" zu rufen, auf die Bösen zu zeigen und sich mit dem Reibach clandestin zu verdrücken.
Gott sei Dank kommen nicht nur die Blümchenfraktionen zu Wort, auch vernünftige Stimmen melden sich:
http://faz-community.faz.net/blogs/...und-das-wundermittel-gegen-neurodermitis.aspxAuch Frank Plasberg, der sich sonst mit seiner journalistischen Distanz brüstet, machte sich ganz zum Anwalt seines Kollegen Klaus Martens und der Creme. Von "besten klinischen Studien" sprach er gleich in der Einleitung zu dem Thema, und als seine Experten - Vertreter der Pharma-Industrie ebenso wie ihre Kritiker - genau daran zweifelten, wies er dreimal darauf hin, dass man diese Studien am heutigen Donnerstag online stellen werde, im "Faktencheck" auf hartaberfair.de. "Die gibt es", sagte er, "das haben wir recherchiert, sonst hätten wir [die Creme] nicht vorgestellt."
Der Schweizer Immunologe Stadler nannte den Filmautor Klaus Martens unumwunden einen "Scharlatan" und forderte, Leuten wie ihm "keinen Platz zu geben, um Verschwörungstheorien loszulassen" gegen die (von ihm sonst kritisierte) Industrie. Plasberg aber gab ihm nicht nur einen Platz, sondern bewahrte ihn vor berechtigten kritischen Nachfragen. "Nochmal", widersprach er auch dem renommierten "Spiegel"-Journalisten und Pharma-Industrie-Kritiker Markus Grill, der Martens Geschichte aus dem ARD-Film ebenfalls anzweifelte: "Wir werden auch Studien dazu morgen veröffentlichen."
Der "Faktencheck" ist inzwischen online, aber von den versprochenen eindeutigen Studien fehlt jede Spur. Der WDR wirbt zwar für die Creme, indem er ihre Rezeptur veröffentlicht, kann aber mit Links zu wissenschaftlichen Untersuchungen nicht aufwarten. Auf einer eigenen Seite dokumentiert WDR.de die Kontroverse und räumt ein, dass sich der Dermatologe Markus Stücker von der Ruhruniversität, der die Studien vor zehn Jahren geleitet habe, heute "verhalten" zeige und nur von einer "eher schwachen Wirkung" spreche. Die ARD hat auch einen "offenen Brief" von Klaus Martens an die Zuschauer veröffentlicht, in dem er allerdings ebenfalls keine Quellen für die "klinischen Studien" nennt, die "in allen Fällen" bestätigt hätten, dass durch die Creme "die Symptome verschwinden".
Plasberg zimmert sich seinen eigenen Sarg, indem er zweifelhaften Pharmafirmen für zweifelhafte Produkte gratis (?) WERBUNG IM ÖFFENTLICH RECHTLICHEN offeriert.
Hier ist sie wirklich, die kranke Verbindung zwischen Geldmacherei und Medien.
Es ist die alte Masche: "Haltet den Dieb" zu rufen, auf die Bösen zu zeigen und sich mit dem Reibach clandestin zu verdrücken.



nen.