Seit Mai ist ja nun eine ganze Zeit vergangen.
Im Sommer ging es mir, als alle unter der Hitze stöhnten, am allerbesten. Die Schmerzen waren minimal und sobald ich mich bewegt habe, waren sie weg.

Meine Hausärztin hat mich dann noch mal zum Rheumatologen geschickt, der dann zu mir meinte, ich sollte doch mal überlegen ob ich nicht psychologische Hilfe in Anspruch nehmen wollte

Seit dem habe ich dann auch nix mehr gesagt, weder zu meiner Hausärztin noch zu jemand anderen.
Im Oktober fing es dann wieder an schlechter zu werden . . . . . .
Vor ein paar Wochen hatte ich dann wieder einen massiven Leistungseinbruch. Mit nächtlichen Schweißausbrüchen, so dass ich in der Nacht mehrmals die Wäsche wechseln musste. Das ich Nachts immer Schwitze, daran habe ich mich inzwischen gewöhnt, aber das Schwitzen war jetzt wirklich heftig. Jede kleine Anstrengung fiel mir schwer und ließ mich massiv schwitzen. Und dann die Schmerzen dazu - ich war mal wieder echt fertig mit der Welt. Bin dann doch zu meiner Hausärztin um mir Diclobene und Pantoloc verschreiben zu lassen. Da wurde das Schwitzen gleich einmal sehr viel besser. Physiotherapie mache ich auch gerade sehr intensiv. Und da habe ich das große Glück an eine Physiotherapeutin zu geraten, die echt fähig ist. Nach jeder Behandlung geht es mir um Welten besser und ich kann die Schmerzmedikamente nach und nach reduzieren. Seit zwei Tagen nehme ich keine Diclobene mehr - ich bin gespannt wie lange das gut geht.
Meine Hausärztin hat mir in der Zeit in der es mir so schlecht ging, wo ich aber bereits Diclobene zu mir genommen hatte, Blut abgenommen. Lt. Blut bin ich Kerngesund! Sogar mein Eisen ist mehr als gut, der Eisenspeicher sogar "überfüllt" obwohl ich seit Mai, so gut wie kein Fleisch mehr esse. Mitlerweile hat nun auch meine Hausärztin mich auf die Psychobank geschoben

Überforderung und Depression sind ihre Diagnosen

Ich bin weder überfordert noch habe ich Depressionen. Nachdem mich meine Physiotherapeutin ganz speziell auf die Wirbelsäulenbeschwerden behandelt, sind einige Symptome von einem Tag auf dem anderen sehr viel besser geworden! Also geht das wohl alles tatsächlich von der Wirbelsäule aus.
Nun habe ich Anfang November einen Kurantrag gestellt. Heute war der Brief da, in dem stand das die Kur genehmigt wird. Aber leider nicht in meiner Wunschklinik. Ich habe dann bei der Versicherung angerufen und nachgefragt, sowie meine Situation geschildet. Alleinstehend und zwei Hunde. Die Dame am anderen Ende meinte dann, dass der Chefarzt ein Klinikwechsel sicher nicht genehmigen wird, weil ich ja M. Bechterew hätte

Ich habe ihr dann erklärt, das der Verdacht bestünde, dieser aber von zwei Rheumatologen nicht bestätigt wurde!
Jetzt will mich meine Krankenkasse auf M. B. behandeln und die Rheumatologen wollen mich zum Psychiater schicken

Ich bin gespannt wie das ausgehen wird! Nächste Woche will die Krankenkasse sich bei mir melden :vb_cool: