F
Frau Meier
Guest
@Gugelhupf
Wie bereits Waldmensch sehr richtig ausgeführt hat, ist zur Beurteilung eines erhöhten Ferritinwerts mehr als nur der isolierte Wert erforderlich.
Eine Eisenspeicherkrankheit (primäre Hämochromatose) kann allerdings relativ leicht eingegrenzt werden (und damit auch abgegrenzt von Hinweisen auf sekundäre Überladung, Entzündung und/oder Tumoren).
Es genügt dafür nicht, den Ferritinwert zu haben; ergänzend braucht es Transferrin und Transferrinsättigung. Der reine Eisenwert im Serum hat herzlich wenig Bedeutung.
Sollte sich danach (was ich bei einem Ferritinwert von 158 - vielleicht kannst du ja den Referenzwert nachgucken? - nicht gerade für das wahrscheinlichste halte) der konkrete Verdacht auf eine Hämochromatose ergeben, ist dieser relativ leicht durch einen Gentest zu klären.
Bliebe noch zu erwähnen, dass die Hämochromatose heterozygot häufig (etwa 1:10) und homozygot entsprechend seltener (1:200) - das ist beides nicht ganz wenig!! - vorkommt.
Daneben gibt es noch so genannte "compound Heterozygote", also gemischterbige Individuen, die in zwei Allelen heterozygot sind und daher ähnlich ticken wie die in einem Gen reinerbig Betroffenen. Die Differenzierung vor Allem stärker erhöhter Ferritinwerte kann also durchaus auch perspektivisch relevant sein.
Grüße, Frau Meier
Wie bereits Waldmensch sehr richtig ausgeführt hat, ist zur Beurteilung eines erhöhten Ferritinwerts mehr als nur der isolierte Wert erforderlich.
Eine Eisenspeicherkrankheit (primäre Hämochromatose) kann allerdings relativ leicht eingegrenzt werden (und damit auch abgegrenzt von Hinweisen auf sekundäre Überladung, Entzündung und/oder Tumoren).
Es genügt dafür nicht, den Ferritinwert zu haben; ergänzend braucht es Transferrin und Transferrinsättigung. Der reine Eisenwert im Serum hat herzlich wenig Bedeutung.
Sollte sich danach (was ich bei einem Ferritinwert von 158 - vielleicht kannst du ja den Referenzwert nachgucken? - nicht gerade für das wahrscheinlichste halte) der konkrete Verdacht auf eine Hämochromatose ergeben, ist dieser relativ leicht durch einen Gentest zu klären.
Bliebe noch zu erwähnen, dass die Hämochromatose heterozygot häufig (etwa 1:10) und homozygot entsprechend seltener (1:200) - das ist beides nicht ganz wenig!! - vorkommt.
Daneben gibt es noch so genannte "compound Heterozygote", also gemischterbige Individuen, die in zwei Allelen heterozygot sind und daher ähnlich ticken wie die in einem Gen reinerbig Betroffenen. Die Differenzierung vor Allem stärker erhöhter Ferritinwerte kann also durchaus auch perspektivisch relevant sein.
Grüße, Frau Meier