Hallo.
Habe Frage zu Nebenwirkungen von ARAVA und muss hier auch ein wenig Dampf ab lassen, da ich gerade totalen Hass auf meinen Rheumadoc schiebe.
Da ich nur sehr selten hier im Forum aktiv bin kurz zu meiner Person:
Bin um die 30 Jahre alt und leide seit meinem 14-15 Lebensjahr an M. Bechterew. Nehme seit Jahren Meloxicam, seit einem 3/4 Jahr Metex.
Schmerzmittel bei bedarf Tilidin (was anderes hilft schon nicht mehr).
Jetzt hatte vor 2 1/2 Monaten ein heftiger Schub eingesetzt, so stark (Augen waren auch stark betroffen) das ich am überlegen war meinen Job hinzuwerfen. Habe leider einen der mich körperlich belastet. Da ich das nicht wollte, habe ich meinen Doc bedrängt mir zum ersten mal Cortison zu geben. Ging nur mit ordentlich Druck, wie immer. Eingestiegen mit 5mg nach ein paar Tagen hoch bis 20mg. Und was soll ich sagen, es hat super geholfen, nach 1-2 Wochen waren alle Beschwerden weg, mir ging es so gut wie die letzten 10 Jahre nicht. Der Plan vom Doc sah vor nach 3-4 Wochen mit der Dosis wieder runter auf 5mg und dann ganz raus. Habe mich dran gehalten aber sofort gemerkt das bei 5mg mir es deutlich schlechter geht. Bin dann bei 10mg geblieben und bei bedarf auch 15mg. Es hilft einfach zu gut und ich vertrage es sehr gut.
Beim letzten Besuch hat er mir natürlich gesagt das das so nicht geht,
bla bla, und wir was machen müssen. Ich soll die nächsten Wochen das Cortison runterfahren und wir probieren Arava mit reinzunehmen.
Ergebnis: Musste es jetzt nach einer Woche sofort wieder absetzen. Nebenwirkungen: heftige Atembeschwerden, Nachts dachte ich ich bekomme keine Luft mehr, Schlaflosigkeit, Durchfall, Gesicht heftigst aufgeschwemmt. Nach 3-4 Tagen habe ich auch gleich einen dicken Hals und leichten Schnupfen bekommen. So eine leichte Erkältung wikt sich bei mir auch oft auf die Ohren aus. Habe auf der rechten Seite seit 10 Jahren einen Tinnitus, und jetzt dank der Erkältung geht mir links das Ohr zu und nehme auch dort einen starkes pfeiffen war, ganz toll.
Und als wäre das noch nicht genug, hat jetzt 4 Tage nach dem Absetzten ein Schub eingesetzt, das war von Mittwoch auf Donnerstag Nacht. Bin aufgewacht und die komplette Wirbelsäule plus Kreuzdarmbeingelenke hats erwischt. Es ist nicht zu fassen, und das trotz der Batterie an Medis die ich schlucke einschließlich des Cortisons.
Ich bin so abgrundtief sauer auf meinen Doc, mir ging es dank des Cortisons endlich mal ein wenig besser. War aktiver wie sonst auch meine Laune war mal gut. Und jetzt ist alles wieder futsch. Wenn ich mir demnächst neue Rezepte holen muss werde ich dem einen heftigen Einlauf verpassen. Ich werde mir nie wieder was von dem Aufschwatzen lassen.
So wie Ihr seht habe ich Dampf ablassen müssen. Hier aber noch die Frage zu dem Arava, obwohl ich es nie wieder nehmen werde. Hat jemand so ähnlich starke Nebenwirkungen gehabt?
Danke.
Habe Frage zu Nebenwirkungen von ARAVA und muss hier auch ein wenig Dampf ab lassen, da ich gerade totalen Hass auf meinen Rheumadoc schiebe.
Da ich nur sehr selten hier im Forum aktiv bin kurz zu meiner Person:
Bin um die 30 Jahre alt und leide seit meinem 14-15 Lebensjahr an M. Bechterew. Nehme seit Jahren Meloxicam, seit einem 3/4 Jahr Metex.
Schmerzmittel bei bedarf Tilidin (was anderes hilft schon nicht mehr).
Jetzt hatte vor 2 1/2 Monaten ein heftiger Schub eingesetzt, so stark (Augen waren auch stark betroffen) das ich am überlegen war meinen Job hinzuwerfen. Habe leider einen der mich körperlich belastet. Da ich das nicht wollte, habe ich meinen Doc bedrängt mir zum ersten mal Cortison zu geben. Ging nur mit ordentlich Druck, wie immer. Eingestiegen mit 5mg nach ein paar Tagen hoch bis 20mg. Und was soll ich sagen, es hat super geholfen, nach 1-2 Wochen waren alle Beschwerden weg, mir ging es so gut wie die letzten 10 Jahre nicht. Der Plan vom Doc sah vor nach 3-4 Wochen mit der Dosis wieder runter auf 5mg und dann ganz raus. Habe mich dran gehalten aber sofort gemerkt das bei 5mg mir es deutlich schlechter geht. Bin dann bei 10mg geblieben und bei bedarf auch 15mg. Es hilft einfach zu gut und ich vertrage es sehr gut.
Beim letzten Besuch hat er mir natürlich gesagt das das so nicht geht,
bla bla, und wir was machen müssen. Ich soll die nächsten Wochen das Cortison runterfahren und wir probieren Arava mit reinzunehmen.
Ergebnis: Musste es jetzt nach einer Woche sofort wieder absetzen. Nebenwirkungen: heftige Atembeschwerden, Nachts dachte ich ich bekomme keine Luft mehr, Schlaflosigkeit, Durchfall, Gesicht heftigst aufgeschwemmt. Nach 3-4 Tagen habe ich auch gleich einen dicken Hals und leichten Schnupfen bekommen. So eine leichte Erkältung wikt sich bei mir auch oft auf die Ohren aus. Habe auf der rechten Seite seit 10 Jahren einen Tinnitus, und jetzt dank der Erkältung geht mir links das Ohr zu und nehme auch dort einen starkes pfeiffen war, ganz toll.
Und als wäre das noch nicht genug, hat jetzt 4 Tage nach dem Absetzten ein Schub eingesetzt, das war von Mittwoch auf Donnerstag Nacht. Bin aufgewacht und die komplette Wirbelsäule plus Kreuzdarmbeingelenke hats erwischt. Es ist nicht zu fassen, und das trotz der Batterie an Medis die ich schlucke einschließlich des Cortisons.
Ich bin so abgrundtief sauer auf meinen Doc, mir ging es dank des Cortisons endlich mal ein wenig besser. War aktiver wie sonst auch meine Laune war mal gut. Und jetzt ist alles wieder futsch. Wenn ich mir demnächst neue Rezepte holen muss werde ich dem einen heftigen Einlauf verpassen. Ich werde mir nie wieder was von dem Aufschwatzen lassen.
So wie Ihr seht habe ich Dampf ablassen müssen. Hier aber noch die Frage zu dem Arava, obwohl ich es nie wieder nehmen werde. Hat jemand so ähnlich starke Nebenwirkungen gehabt?
Danke.
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. Jetzt sind zwar noch Schmerzen da, aber unterschwellig, d.h. mehr dumpf, mit denen ich gut Leben kann. Man ist ja einen ganz anderen Stiefel gewöhnt