Moin allerseits,
ich habe eure Beiträge gelesen und wollte mich den Antworten dazu mal anschließen. Seit über drei Jahren habe ich meine Verordnungen für die manuelle Therapie außerhalb des Regelfalls bekommen. Bei mir sind es Fibromyalgie, Polyarthrosen, Polyarthritis, Bandscheibenvorfälle in der Wirbelsäule und einiges mehr. Ich habe zwischenzeitlich auch Reha-Sport, 2 x 18 Monate hinter mir, dazu Rückenschule als Selbstzahler. Nun befindet sich meine Physiotherapeutin in ihrer Elternzeit und ich musste zwischenzeitlich die Praxis wechseln, wo aber nur KG angeboten wurde. Vorher habe ich immer manuelle Therapien bekommen, was mir sehr gut tat.
Die Verordnungen erhielt ich mittlerweile bei der Anmeldung meines Hausarztes. Da ich jetzt wieder Termine in meiner eigentlichen Praxis bekommen habe, kann ich diese nicht wahrnehmen, weil ich jetzt plötzlich 3 Monate Wartezeit einhalten muss. Mein Hausarzt meinte nur, die KK machen Stress und ich soll damit zum Orthopäden. Wie gesagt, ich bekam meine Verordnungen immer außerhalb des Regelfalls. Der Orthopäde hält sich auch an die dreimonatige Wartezeit bzw. für ihn ist der letzte Tag der Behandlung ausschlaggebend. Bei der Krankenkasse war ich auch schon vorstellig, leider will oder kann man mich wohl nicht verstehen. Mein Hausarzt soll jetzt ein Antragsformular ausfüllen.
Ich verstehe die Welt nicht mehr, auch weil sich meine Beschwerden seitdem regelrecht verschlimmern. Kann teilweise kaum noch laufen und der Körper schmerzt täglich. Die Mitarbeiter der Pysiotherapiepraxis kennen meine gesundheitlichen Probleme und haben mich für Termine schon vorgetragen, die ich jetzt leider regelmäßig absagen muss. Ich bin ratlos.
Liebe Grüße Stierfrau62