Langzeitverordnungen

Dieses Thema im Forum "Physiotherapie, Ergotherapie, Sport usw." wurde erstellt von merre, 12. Februar 2017.

  1. Maggy63

    Maggy63 Kreativmonster

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    Wir kriegen nur alle halbe Jahre einen Termin ..
     
  2. sisu-natascha

    sisu-natascha Was würde die Liebe tun?

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    Waaas, wirklich? Bei mir geht's einmal im Quartal, wenn ich möchte. Mir reicht aber 3x im Jahr, normalerweise.
     
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  3. Maggy63

    Maggy63 Kreativmonster

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    Ich war auch erstaunt ,dass hier Viele viel öfter gehen. Vielleicht hängt es auch davon ab, welche Art man hat oder wie gut /schlecht es Einem geht? Keine Ahnung.
    Oder mein Doc hat einfach zu viel Patienten, dass er die anders nicht unterbringt. Beim letzten Mal sagte er, er hätte rund 50.000 Patienten in der Kartei... Gut, aufgeteilt auf 3 Ärzte, aber das finde ich schon gewaltig!
     
  4. Tinchen1978

    Tinchen1978 Registrierter Benutzer

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    Bei mir gehen zwar die Kinder, aber das hängt bei ihnen mit Aktivität des Rheumas zusammen. Ist es akuter, alle drei Monate, sonst halbjährlich, Maggy. Bei Bedarf dann noch Termine dazwischen.
     
  5. Resi Ratlos

    Resi Ratlos Registrierter Benutzer

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    Maggy, es kommen alle diese Faktoren in Frage; es gibt Verläufe, da sind Termine alle 3 Monate das absolute Minimum oder zu lang - und es gibt stabile Verläufe bei zuverlässigen Patienten, da reichen auch Verlaufskontrollen alle 4, 5, 6 oder 12 Monate. Daneben gibt es strukturelle Zwänge und Defizite, die nicht immer in der Hand des Arztes liegen.
    Akute Situationen werden ohnehin von keiner Terminierungstrategie abgedeckt und sind nicht berechenbar ;)

    P. S. Falls die Kartei wirklich 50.000 Patienten umfasst, ist das strukturell vermutlich gar nicht anders möglich, denn die Zahl ist in der Tat gigantisch.
    Ein "normaler" Hausarzt (nicht ein Rheumatologe) hat ca. 1.500 - 3.000 Patienten im Quartal - und da geht es anders zu!
     
  6. Maggy63

    Maggy63 Kreativmonster

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    Mir persönlich reicht die Frequenz auch. Im Notfall kann man auch zwischendurch in die Praxis kommen.
     
  7. Sinela

    Sinela Registrierter Benutzer

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    Ich war im Januar bei der Rheumatologin, dann heute, der nächste Termin ist am 05.11., damit kann ich gut leben. Ich habe Fr. Doktor auch mal auf die Langzeitverordnung angesprochen, sie meinte, das könne man sogar bis zu einem Jahr machen, die KK muss es halt genehmigen.
     
  8. Ducky

    Ducky Registrierter Benutzer

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    Die Genehmigung geht , habe ich hier in anderen Threads so rausgehört, oft über ein Jahr aber trotzdem muss man sich einzelne Rezepte holen
     
  9. Tusch

    Tusch Registrierter Benutzer

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    Moin
    @Maggy63
    Ich habe ca 3 mal im Jahr einen Kontrolltermin, nur wenn etwas besonderes anliegt, bestellt sie mich öfter ein.
    Meine Rezepte (auch die KG) bestelle ich über die Rezept- Hotline oder per E-Mail, dann wird mir das zu geschickt. Porto zahle ich regelmäßig ein, sollte ein neues Quartal anstehen, schicke ich meine Karte hin und bekomme sie mit den Rezepten zurück geschickt.
    Somit komme ich nie in Rezepte Schwierigkeiten und meine Rheumatologin behält den Überblick bzw die Kontrolle.
    Dami bin ich sehr zufrieden. Das klappt echt gut.

    LG
    Tusch
     
  10. Maggy63

    Maggy63 Kreativmonster

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    Ich krieg meine Rezepte problemlos vom Hausarzt. Das ist wirklich sehr praktisch, sonst müsste ich alle Vierteljahr die Karte hinschicken.

    Also wir haben das mit dem Widerspruch jetzt doch nicht weiter verfolgt. Mein Mann hat sich weiter gar keine Gedanken gemacht und wenn ihm das nicht wichtig ist... Mir solls recht sein, wäre schließlich wieder meine Zeit und Arbeit gewesen. Er lässt ja alles vor sich hin schlunzen, aber das ist seine Sache, er ist schließlich alt genug. Was soll ich mich also aufregen...
     
  11. Tusch

    Tusch Registrierter Benutzer

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    Man kann nicht für alles Verantwortung übernehmen.
    Da scheint der Leidensdruck noch nicht groß genug zu sein, bei deinem Mann

    Lg
     
  12. Maggy63

    Maggy63 Kreativmonster

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    Denke ich auch. Jedenfalls darf er mich jetzt nicht volljammern, weil er ja seine Medikamente nicht nehmen will und sich auch sonst herzlich wenig um seine Gesundheit kümmert.
     
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  13. Stine

    Stine Moderatorin

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    Die Langzeitverordnung ist vor fast zwei Jahren bei der KK eingereicht und genehmigt worden, seither bekomme ich von meiner Schmerztherapeutin immer eine Verordnung für 20 KG "zuhause", wenn die abgearbeitet sind, gibt's eine neue. Ein Anruf genügt und mir wird die neue Verordnung zugeschickt.
     
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  14. Stierfrau62

    Stierfrau62 Registrierter Benutzer

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    Moin allerseits,

    ich habe eure Beiträge gelesen und wollte mich den Antworten dazu mal anschließen. Seit über drei Jahren habe ich meine Verordnungen für die manuelle Therapie außerhalb des Regelfalls bekommen. Bei mir sind es Fibromyalgie, Polyarthrosen, Polyarthritis, Bandscheibenvorfälle in der Wirbelsäule und einiges mehr. Ich habe zwischenzeitlich auch Reha-Sport, 2 x 18 Monate hinter mir, dazu Rückenschule als Selbstzahler. Nun befindet sich meine Physiotherapeutin in ihrer Elternzeit und ich musste zwischenzeitlich die Praxis wechseln, wo aber nur KG angeboten wurde. Vorher habe ich immer manuelle Therapien bekommen, was mir sehr gut tat.

    Die Verordnungen erhielt ich mittlerweile bei der Anmeldung meines Hausarztes. Da ich jetzt wieder Termine in meiner eigentlichen Praxis bekommen habe, kann ich diese nicht wahrnehmen, weil ich jetzt plötzlich 3 Monate Wartezeit einhalten muss. Mein Hausarzt meinte nur, die KK machen Stress und ich soll damit zum Orthopäden. Wie gesagt, ich bekam meine Verordnungen immer außerhalb des Regelfalls. Der Orthopäde hält sich auch an die dreimonatige Wartezeit bzw. für ihn ist der letzte Tag der Behandlung ausschlaggebend. Bei der Krankenkasse war ich auch schon vorstellig, leider will oder kann man mich wohl nicht verstehen. Mein Hausarzt soll jetzt ein Antragsformular ausfüllen.

    Ich verstehe die Welt nicht mehr, auch weil sich meine Beschwerden seitdem regelrecht verschlimmern. Kann teilweise kaum noch laufen und der Körper schmerzt täglich. Die Mitarbeiter der Pysiotherapiepraxis kennen meine gesundheitlichen Probleme und haben mich für Termine schon vorgetragen, die ich jetzt leider regelmäßig absagen muss. Ich bin ratlos.

    Liebe Grüße Stierfrau62
     
  15. sasaka1990

    sasaka1990 Neues Mitglied

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    Hallo
    Also nochmals für mich
    Ich benötige ein Rezept für Physio da muss der passende Diagnoseschlüssel draufstehen und mit diesem Rezept stelle ich den Antrag für eine Langzeitverordnung bei der Krankenkasse
     
  16. kukana

    kukana Moderatorin

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    In den Beiträgen 41 bis 53 stehen dazu alle erforderlichen Informationen.
     
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  17. allina

    allina Bekanntes Mitglied

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    Sowie ich das verstanden habe, muss eine Langzeitverordnung nicht von der Kasse genehmigt werden, wenn die Diagnose unter diesem Sonderbedarf gelistet ist. Und wenn ich mich nicht irre, taucht da Rheuma in den unterschiedlichsten Ausprägungen auf.
     
  18. teamplayer

    teamplayer Registrierter Benutzer

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    allina, es gibt Kassen, die haben einen sog. Genehmigungsverzicht ausgesprochen. Da entfällt sie. alle anderen wollen vorab das Rezept sehen, prüfen und genehmigen.
     
  19. teamplayer

    teamplayer Registrierter Benutzer

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    Ich wollte nur ergänzen, dass extrabudgetäre Verordnungen (außerhalb des Regelfalls, Langfrist, besonderer Versorgungsbedarf) auch für Ergotherapie möglich sind.

    Die Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) jedes Bundeslandes halten aktuelle Listen vor, welche Heilmittel mit welchen Diagnosen außerhalb des Heilmittel-Budgets des verordnenden Arztes laufen. So bekomme ich dauerhaft von einem meiner Ärzte Physio- und von der Hausärztin Ergotherapie, ohne dass irgendein Budget belastet wird.

    Irgendwo in diesen Thread stand, dass die Hausärzte andere Verordnungsmengen haben, auch das entfällt bei den extrabudgetären Verordnungen.

    Da jedes Bundesland, bzw. jede KV, ihr eigenes Süppchen kochen will, ist immer ein Blick in die Liste der eigenen KV ratsam.
     
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