Kerze anzünden

Ja Piri, wir hatten sehr schöne lustige Zeiten mit unserem Puffelchen....... Aber auch andere, gelle Frau Puffel?:-)
Fehlen tust du mir auch sehr......
Jedes mal wenn ich etwas über Dieter lese, bist du automatisch in meinen Gedanken...
Ich hoffe, du tobst mit meiner Momo durch den Himmel und ihr zwei macht die Engel verrückt...... ;)
 
Heute zünde ich eine Kerze für die Mama meiner Freundin an.
Ihre Mama war auch eine Freundin meiner Mutter.....
Ursel liegt jetzt fast ein Jahr im Wachkoma und hatte jetzt wieder einen erneuten Schlaganfall.
Liebe Ursel, ich wünsche dir so sehr, dass du bald in Frieden gehen kannst!
 
Ich zünden heute eine ganze Reihe Kerzen:
der Vater meiner Schwägerin (relativ schnell nach Beginn von Dialyse),
mein Nachbar (im Eiltempo an Krebs gestorben),
die Zwillingsenkel meiner Chefin (noch im Bauch in der 19. Woche verschieden nach 8!Jahren vergeblicher Schwangerschafsversuchen)
und
das fast fertige Baby in der Verwandtschaft meiner Trauzeugin (stille Geburt im 8.Monat).
und noch eine für den 2017 gestorbenen "Linkinpark"-Sänger Chester Bennington (das nimmt mich immer noch manchmal mit)

Ich weiß,dass das Leben irgendwann endet, aber es tut immer wieder neu weh, wenn jemand gehen muss. Ich werde einen neuen Thread aufmachen mit der Frage, wie ihr mit Tod und Trauer umgeht... das passt hier ja nur bedingt hin und ist für mich ein gravierendes Thema
 
Kerze anzünden - immer wieder. Für meinen Mann und Vater meiner Tochter.
Seit 28 Jahren. Zuerst täglich, mit frischen Rosen. Jetzt seltener, monatlich. Ganz schwierig wird es immer zum Herbst und Winter hin. Dann kommen die Erinnerungen. Denn gegangen ist er in der Adventszeit, die Beisetzung war am 23.12. Seitdem ist das laute Weihnachtsgeschäft noch gruseliger geworden.
Meine Tochter kann bis heute Weihnachten kaum ertragen. Kann auch das Grab ihres Vaters nicht besuchen. Ihr ist wichtig, zu wissen, daß ich es pflege, so wie er es sich wünschte.
Sie war 7 Jahre alt, als er gehen musste. Sie hat damals mit mir die Grabstelle, den Sarg und die Urne ausgesucht. Nach der Urnenbestattung meinte sie: " Da liegt Papa, da hinten wirst du liegen, in der Mitte ich. Dann sind wir wieder alle zusammen."
Mir kommen immer noch die Tränen, wenn ich daran denke. Auch die Wahl der Grabstelle: " Papa hat die Sonne nicht mehr vertragen. Er braucht Schatten.' Die Kleine hatte dann eine Stelle unter einer mächtigen Blutbuche gewählt. Ein ungemein tröstlicher Anblick im Sommer, wenn sich die Äste tief über das Grab senken.
Gut, der Friedhofsverwalter hatte uns freie Grabstellen gezeigt. Ich überließ ihr die Wahl zwischen 4 Grabstellen. Denn mir war wichtig, daß sie verlängert werden kann. Wollte dem Kind die Seelenqual der Aufhebung wenige Jahre später ersparen.

In Gedanken an all die anderen, mir lieb und wichtig gewesenen Menschen.
Und in Gedanken an die Menschen, um die Ihr trauert.
Erika
 
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