hallo ihr lieben.
vielen dank für die netten genesungswünsche!
ich könnte jetzt soviel berichten, solang kann ich garnicht sitzen.
also:
ich war wegen meiner schmerzen in der hüfte in der notfallambulanz in bremen rot-kreuz krankenhaus. dort wurde ich geröngt. und gleich danach lag ich im bett und wurde stationär aufgenommen.
mein oberschenkel ist unterhalb der hüftprothese längs bis zum knie hin gebrochen. praktisch einmal längs in der mitte durch. wodurch, weiß kein mensch. wahrscheinlich durch die osteoporose.
nachdem ich auf station war, wurde festgestellt, das sich die prothese auch gelockert hat.
also, was tun. erst nur den bruch verdrahten oder gleich auch mit ein neues hüftgelenk rein?
es wurde nur verdrahtet. gleich ein neues gelenk ging nicht. knochen zu bröselig.
nach der op hab ich mich dann erst mal wieder endlos übergeben.
dann waren 10 bis 20 kilo belastung angesagt. gar nicht zu machen. rippen, rücken, hände, schultern...ich kann mich garnicht auf krücken abstützen. also, rollstuhl, toilettenstuhl.
dann im krankenhaus keine hilfsmittel. kein klostuhl für über die toilette. das bad so eng, man konnte mit dem stuhl nicht vors klo fahren. und überhaupt: noch nichtmal ein rollstuhl zum rumrollern auf station.
ich bin übrigens auf der chirurgie gelandet. wäre gern auf die rheuma orthopädie. ging aber nicht. aber die hätten auch keine hilfsmittel gehabt. die KG war extra oben.
also saß ich vorm bett auf einem stuhl mit einem eimer drunter. oder saß auf der pfanne.
dann hat die krankenkasse wegen hilfsmittel gemuckt. klostuhl übers klo krieg ich nicht. einen richtig bequemen rollstuhl krieg ich auch nicht.
eine blasenentzündung hab ich im krankenhaus durch den blasenkatheder auch noch bekommen.
jetzt stehen mir mindestens 8 wochen im sitzen oder liegen bevor. hoffentlich ist das bein dann verheilt. aufgrund der osteo kann mir das keiner versprechen. und danach bekomm ich noch ein neues gelenk. ich kann mich zwar so grade hier zuhaus vom bett auf den rollstuhl oder vom stuhl aufs klo schwingen. aber, meine schultern mucken schon rum. und da ich auf einem bein auch nich stehn kann, stellt sich uns grad die frage, wie ich vorm klo die hosen runterlassen kann.
meine mutter und mein mann versuchen so viel wie möglich bei mir zu sein. außerdem kommt morgens der pflegedienst.
mein seelenzustand ist ne katastrophe. zumal ich auch seit gestern auch noch einen rheumaschub habe.
wie solls weitergehn??? heilt mein bein zusammen? komm ich über wochen wirklich alleine aufs klo? muß ich doch noch ins pflegeheim???
ich bin tiefverzweifelt und völligst mit den nerven runter. wenn ich drüber nachdenke, was mir evtl. bevorsteht...
einen lieben gruß
von einer traurigen martina