Kann man sich starke Schmerzen einbilden?

mmmh, nicht nur ich hab das falsch verstanden. ich weiß auch nicht was man an diesem satz falsch verstehen kann...
vielleicht solltest du etwas genauer über deine sätze nachdenken. sonst kommt es nur zu verunsicherungen. das forum ist da, um sich gegenseitig auszutauschen, klar. aber du musst auch verstehen, dass falsche infos richtig gestellt werden müssen. und es war ja jetzt in deinem fall schon zum 3. mal so. ich hab nicht gesagt dass du nichts mehr schreiben sollst!!
nur definitiv falsche infos verunsichern nur die anderen user. das muss ja nicht sein. jeder kann mal was falsches schreiben, aber bei dir ist es mir (leider) jetzt gehäuft aufgefallen. gegen eine richtigstellung wirst du ja nichts haben!?
 
Hallo,

die erste Frage, die mir meine Rheumatologin beim ersten Termin stellte, war, nach Rheumaerkrankungen in der Familie zu fragen!! Rheuma ist sicher nicht vererbbar, aber man hat eine genetische Disposition, wenn ein naher Verwandter an Rheuma erkrankt ist! Bei mir war es meine Mutter und bei meinen Kindern ist das Risiko höher, auch daran zu erkranken!! Aber das ist kein MUSS!!!

Gruß


genau so ist es!!
 
Hallo ookpik

und herzlich Wikommen hier.

Erst ein Mal kopiere ich Dir ein ppar Tipps rein:

Tipp 1:

Listet Euch auf, was Euch alles weh tut und welche Dinge ihr daraus folgend nicht mehr machen könnt:

Trockene, juckende Augen
Schleier oder verschwommen sehen
trockene Nase, trockener Mund ----> Durstgefühl ohne Ende
trockene Haut

eiskalte Fingerspitzen oder Finger oder Hände usw.
eiskalte Zehen oder Füße usw.
eiskalte Nasenspitze

Nachtschweiß
Gelenke sind nach Ruhe steif für ...... min

Muskelschwäche u/o - schmerzen (wie Muskelkater, nur viel schlimmer) in den Armen ----> z. B. keine schweren Taschen mehr tragen können, keine Fenster mehr putzen können
Beine ---> keine langen Strecken mehr laufen können
Rücken ---> keine Gegenstände mehr vom Boden aufheben können oder sich recken können

Dasselbe gilt natürlich auch für Gelenkbeschwerden u./o. -schmerzen
Kraftlosigkeit in Muskeln u/o Gelenken

oder

ihr könnt keine langen Strecken mehr laufen, weil ihr anschl Schmerzen in den ....... habt

ihr könnt nicht mehr lange sitzen, weil ihr anschl Schmerzen / Beschwerden in den ..... habt und Euch eineiern müsst

Konzentrationslosigkeit, Energielosigkeit, Haarausfall

Tipp 2:

Führt eine Zeit lang ein Schmerztagebuch:

Was tat

wann (morgens o abends o tagsüber, in Ruhe oder bei Bewegung, bei Kälte o Wärme)

wo

wie weh (wie war der Schmerz: brennend, juckend, ziehend, pochend, stechend, dumpf, feurig usw. und auf der Schmerzskala von 0 (gar kein Schmerz) bis 10 (nicht mehr aushaltbar)

http://www.schmerznetz.de/content/backgrounders/www.schmerznetz.de/merkblatt-schmerzbeschreibung.pdf

und


welche Gegenmaßnahmen halfen Euch? (Ruhe o Bewegung, Wärme o Kälte, welche Medis)

Auch hier könnt ihr Eure Beschwerden, Schmerzen usw. eintragen und ggf ausdrucken lassen:

http://rheuma-online.de/tagebuch/login

Tipp 3:

Wenn Eure Haut oder Eure Gelenke oder sonst irgendetwas anders aussieht als sonst, dann fotographiert dieses Gebiet (oder lasst es fotografieren)- sozusagen als Beweis... denn meist ist es am Untersuchungstag verschwunden.

Tipp 4:

Alles, was schriftlich anfällt bei Untersuchungen wie Blut-Untersuchungen, Röntgen-Berichte, Krankenhaus-, Kur- und Reha-Berichte, andere Untersuchungs-Berichte lasst ihr Euch als Kopie geben. Ihr legt so eine private Krankenakte an, müsst im Zweifelsfalle nicht andauernd in die Praxen rennen, um Kopien anzufordern und könnt Euch in Ruhe durchlesen und ggf Fragen notieren.
Dies alles kann Euch auf dem Weg zur Diagnose helfen.

Und zu guter letzt:

Lasst Euch nicht aus der Ruhe bringen, wenn irgendetwas im Raum steht, was nach Eurem Gefühl so nicht sein kann. Versucht dann, weiter zu forschen...

**********************************
Such Dir einen intern. Rheumatologen, der Dich ernst nimmt, denn es gibt auch seronegative rheumat. Erkrankungen, d. h. es ist im Blut nicht nachweisbar...

Gute Besserung
Colana


Vielen lieben Dank für deine Tipps Colana, das ziehe ich mir auch gleich schnell noch, muss morgen wieder zum Doc und vergesse immer die Hälfte und dann ärgere ich mich hinterher tierisch.
 
Hallo,

ich habe seit ca. 2 Jahren bei kalter Witterung sehr starke Schmerzen im gesamten Bewegungsapparat und im Rücken, was auch vor allem nachts und bei Ruhe auftritt.
Da ich sehr viele Rheumakranke in der Familie und Verwandtschaft habe, ging ich zum Rheumatologen.
Dieser konnte aber nichts feststellen. Also, dass nichts entzündet ist und keine Schäden in den Gelenken vorhanden sind.
Ich habe aber trotzdem oft so starke Schmerzen, dass mir oft nächtelang der Schalf fehlt und meine Leistungsfähigkeit und Laune :sniff: oft darunter leiden. Ich treibe regelmäßig Sport, aber das hilft mir auch nichts. Die Schmerzen sind trotzdem da und werden von Jahr zu Jahr schlimmer.

Wer von Ihnen kann mir einen Tipp geben oder hat ähnliche Beschwerden oder kennt einen Arzt (in Bayern?), der sich mit solchen Dingen auskennt!
Mir konnte bis jetzt kein Arzt helfen - ich wurde eher immer als Simulantin hingestellt, was mich sehr stört und auch irgendwie verletzt.

Hallo OOkpik,:top:

das kommt mir alles sehr bekannt vor. Ging mir nicht anderst. Weder mein HA noch mein Rheumadoc wollten darüber ne Diagnose machen.
Erst in der Reha haben die dann ne Diagnose gestellt. FIBROMYALGIE.
Jetzt hab ich die Diagnose und komme mir wenigstens nicht mehr so vor als wenn der Doc denkt das ich simuliere würde,wenn ich mal wieder zum Doc muss.Macht schon imens was aus wenn dei Krankheit einen Namen hat und man endlich nicht nur damit abgespeist wird das sowieso alles PSYCHISCH ist.
Ich drücke dir die Daumen das man auch bei dir erkennt was du hast.Es ist unheimlich frustrierend udn amcht letztendlich Depressiv.

Ganz liebe Grüße und viel Erfolg

wünshct dir Geli
 
Man muss sich nur ärgern!

Kürzlich hatte ich von dem Rheumatologen, bei dem ich war, meine Unterlagen der Blutwerte, die mein Hausarzt mir mitgab, angefordert, da er sie einfach für sich behalten hat. Dies tat ich per E-mail. Ich habe ihm mitgeteilt, dass ich sie für meine Unterlagen bräuchte, da ich weitere Arztbesuche habe, da er mir ja nicht weiterhalf.
Gestern rief er mich an und meinte plötzlich dass es ja schlecht wäre, dass ich immer diese Schmerzen hätte. Er tat auf einmal so, als würde er sich für mich interessieren. Wahrscheinlich war ihm meine E-mail unangenehm.
Als ich bei ihm war bekam ich nur blöde Sprüche zu hören! Da interessierte es ihn auch nicht, dass ich Schmerzen habe.
Dieser Arzt ist wohl sowas von oberflächlich. Ich ärgere mich immer noch.:mad:
 
Hallo ookpik,

da hat er sich wohl im Nachhinein echt ein paar Gedanken gemacht. Bzw. hat er denn überhaupt einen Lösungsvorschlag gebracht? Ich mein, es hilft ja nicht viel, wenn er jetzt kapiert hat, daß Du Schmerzen hast, oder?
Aber trotzdem, wenn Du kein Vertrauen zu ihm hast - dann wechsel. Hat doch keinen Sinn.

LG
Candela
 
Auf einmal geht's doch...

Ja, jetzt auf einmal meinte er, dass eine Szintigraphie sehr wichtig wäre. Komisch, jetzt plötzlich. Damals hatter er nicht einmal Röntgenbilder gemacht, ich musste ihm nur 2 Minuten etwas vorturnen und dann ging's auch schon zur Blutentnahme.
Er meinte gestern, es sei ja seltsam, dass ich auch im Sommer Schmerzen habe! Er hält mich wohl für dumm oder sowas ähnliches.
Ich hab ihm gesagt, dass ich von ihm nichts mehr wissen will, da ich weiß, dass ich von ihm keine Hilfe zu erwarten habe.
Er wirkte dann schon etwas nervös! Ich denke, er hat schon kapiert, dass ich sauer bin.

Na ja, selber schuld, wieder eine Patientin weg!
 
Kann ich gut verstehen, dass du sauer bist. Manchmal scheint es wirklich Jahre zu dauern bis man mal den richtigen Doc gefunden hat. Und bekommt man schon mal eine Diagnose, kann man sich ja zu den Glücklichen zählen. Ich denke, es gibt nichts schlimmeres als einfach nicht ernst genommen zu werden. Ich hoffe, dass du bald einen besseren Arzt findest. ;)
 
mal was dazumuhen

hallo, ookpik!

Ja, natürlich gibt es auch Schmerzen ohne daß man eine Ursache findet. Das nennt man dann "psychosomatisch" oder "Hm. Der Patient somatisiert."

ABER (jetzt kommts)!!.:

muß man zuerst definitv per Untersuchungen UNBEDINGT eine faßbare körperliche Ursache ausschließen!!!:cool:

und::elefant: Patienten, die "somatisieren", sagen in der Regel nicht Sätze wie: "ich glaube ich bilde mir das ein", sondern eher "Waaaaas, ich???? Unverschämtheit! Auch wenn 342 teuere Untersuchungen gemacht wurden, ddie ohne ERgebnis sind, da MUSSS was sein! Unverschämtheit! Wollen Sie sagen, ich bin verrückt! Ich will SOFORT meinen Anwalt sprechen!"

Denn: Alles was den Stempel "Psycho" trägt, ist in unserer Gesellschaft stigmatisiert, hat einen schlechten Ruf, und macht Angst, weil man es nicht sehen kann.

Denn: "Somatisieren" ist nicht "Einbildung". Diese Menschen sind wirklich krank und zwar richtig. Ihnen muß geholfen werden und sie müssen unbedingt Schmerzmittel kriegen, damit sie kein Schmerzgedächtnis entwickeln und dann auf dem Auafilm hängen bleiben!!!!

Zu Schmerzmitteln gibt es dann oft Antidepressiva und immer Psychotherapie.

Aber: bevor man diese Diagnose "Somatisierungsstörung" stellen darf, muß man alles andere ausschließen. Deshalb: laß dich untersuchen. Richtig. Rundum. Wenn was gefunden wird, weißt du wo du dran bist, und du wirst ruhiger und keine Selbstzweifel mehr haben:cowsleep::cowsleep:. Das ist wichtig

Gute Besserung

wüscht kälble
 
Psycho wäre für mich OK, wenn es eine Begründung gäbe...

Hallo Kälble,

mir ist das schon klar, dass es das gibt. Normalerweise hätte mich dann aber der Arzt zum Psychologen schicken müssen usw...(Logik!) das wäre ja kein Problem für mich. Hat er aber nicht getan. Wenn er Psycho meint, sollte er auch Gründe dafür nennen können und mir eine Lösung anbieten. Aber es ist nix passiert!

Ich hab leider in der Zwischenzeit extreme Schwellungen an den Fingern, die den Rheuma-Verdacht natürlich erhärten. Ich habe oft Schwierigkeiten beim Schreiben und Tippen. Meine Hausärztin meinte, dass es auf jeden Fall für mich besser ist, mich in er Rheumaambulanz richtig untersuchen zu lassen, denn das ist ja beim 5 min-Termin beim Rheumatologen nicht passiert.

Was mir wirklich an die Psyche geht, sind die ständigen Schmerzen!
 
zum rheumatologen

huhu,

also rheumaambulanz ist auf jeden Fall ne Maßnahme faßbare Schwellungen sprechen wirklich für was entzündlich rheumatisches! Ich weiß ja nich wo du wohnst, aber in Berlin könnte ich dir was empfehlen

gute Besserung

kälble;)
 
Ich geh' nach Oberammergau. Meine Hausärztin meinte auch, dass es eine bessere Maßnahme sei, da ich ja mit dem ersten Rheumatologen so schlechte Erfahrungen gemacht habe.
 
Unfassbar aber wahr!

Ich bin heute erst auf diesen Thread gestoßen. ookpik warst du schon in Oberammergau? Wenn ja, wie war's den?

Bei mir wurde schon 1996 ein Verdacht auf eine undifferenzierte Kollagenose im Krankenhaus München Bogenhausen festgestellt, nachdem ich mit 27 Jahren aus unerfindlichen Gründen eine Osteoporose hatte. Das war völlig unvorstellbar, denn ich hatte immer sehr viel Sport gemacht und es gab eigentlich keinen vernünftigen Grund dafür.
Wie auch immer mein damaliger Arzt von dort verließ die Klinik und machte sich selbständig. Er gab mir eine Visitenkarte, wie sich im nachhinhein herausstellte wohl nur, um sich seine ersten Patienten zu sichern. Nach einiger Zeit in der ich immer mal wieder zu ihm ging und es mir dann auch z.T. physisch und damit im Endeffekt auch phsychisch sehr schlecht ging, telefonierte er doch tatsächlich mit meinem Mann und sagte "ihm", dass er mich nicht mehr als Patientin weiterbehandelt?????? Ich war völlig von den Socken. Ich war ihm wohl zu aufwendig geworden oder was auch immer.

Meine Erfahrung ist wirklich eine sehr dramatische. Ich leide unter z.T. sehr starken Schmerzen, welche seit Jahren mit Schmerzmitteln, Cortison, Cox-2-Hämmern behandelt werden und das obwohl mir auf der anderen Seite dann von Rheumatologen die mir das verordnen dann wieder gesagt wird es wäre nichts entzündlich-rheumatisches Nachweisbar. Sie glauben einem einfach wohl erst dann, wenn man mit einem richtig dick geschwollenen Gelenk zu ihnen zu Kreuze kriecht. Ich weiß gar nichts mehr, außer dass ich oft nicht mal richtig schreiben kann, beim Laufen mit großen Schmerzen starte und aufpassen muss dass ich keine falsche Bewegung mache. Aber all das passiert mir ja nicht allzu oft, da ich sehr oft wie eben zur Zeit auch unter unheimlicher Erschöpfung leide.

Es ist ein unsagbares Leid wie man den Ärzten ausgeliefert ist. Einfach nur demütigend und entwürdigend.

LG Sioux
 
Hi,

ja ich war schon in Oberammergau. Es war besser als beim ersten Rheumatologen. Dort waren alle sehr nett zu mir.
Der Arzt konnte keine Anzeichen auf einen entzündliche Krankheit feststellen, da ich nur leicht geschwollene Fingergelenke hatte bzw. habe. Es ist (noch) nichts ernstes, seiner Meinung nach. (Was auch immer das bedeuten soll? :confused:) Offensichtlich schließt er eine rheumatoide Krankheit nicht ganz aus... Aber irgendwie kann mir keiner sagen, warum mir nachts der Rücken so weh tut und warum ich Dauerkopfschmerzen seit Ende Juli habe. Die Ärzte sind da sehr zögerlich! Es schlägt mir aber auch niemand eine Untersuchung oder einen anderen Facharzt vor!
Er meinte es wäre auch vieles Überbelastung (tippen, schreiben, etc.)
Aber er meinte auch, dass ich auf jeden Fall im Winter wieder kommen sollte, wenn die Schmerzen wieder schlimmer werden. Ich kann mir aber nicht so ganz vorstellen, wo die Ärzte dann anknüpfen wollen, da wahrscheinlich immer nur meine ANA Ig G leicht erhöht sind. Das war jetzt schon 2 x der Fall!
Jetzt muss ich noch die Befunde von den Blutuntersuchungen beim Hausarzt nachfragen... mal sehen, was da rauskommt????
Ich vermute, dass meine Diagnose, wenn sowas irgendwann mal entsteht, ein ziemliches Puzzle sein wird!

Ich häng gerade ein bisschen in der Luft, da ich weiterhin Paracetamol nehmen soll, aber mich macht das Zeug total müde.

Ich werde wahrscheinlich im Winter nochmal hingehen, da mir dieser Arzt bedeutend sympatischer und nicht so hysterisch und unverschämt beleidigend war wie der Landarzt, bei dem ich war...

Viele Grüße
ookpik
 
Hi,
klingt wie ein beginnender Leidensweg eines Rheumis:eek:
Habe selbst mit solchen Symptomen und nemm dicken Knie vor 14 Jahren so dagestanden, wie du jetzt. Viele Ärzte, viele Diagnosen nur nichts richtiges.
Aus Verzweiflung bin ich von mir aus in die UNI München gefahren (500km), da kam das erste Mal rheumtoide Arthritis zur Sprache. Heute steht die Diagnose Mischkollagenose und RA.
Auf alle Fälle solltest du dir einen Arzt suchen, der dir persönlich gut tut und alle anderen weglassen. Du zweifelst sicher schon an dir selbst?
Wenn du mit dem Paracetamol nicht zurecht kommst, ist das doch ein Zeichen-oder?
Übrigens hat die UNI- München ein Ärzteforum, wo du schon mal nachfragen kannst. Weiß leider die Web-adresse nicht mehr, aber google doch einfach mal.
Kopf hoch!;)
Leben ist wie Zeichnen ohne Radiergummi!!!
 
Ach man, im Grunde ist es immer das selbe. Selbst bei mir, die eine Diagnose hat und auch schlechte Blutwerte wird manchmal in Frage gestellt, ob das alles so sein kann.

Es gibt leider echt wenige Ärzte, die dann einen für voll nehmen. Aber ich glaube nicht, dass man sich so starke Schmerzen einbilden kann. An der Stufe war ich auch damals. Man sagte mir, gehen sie mal zum Psychologen, sie haben kein Rheuma. Ein Jahr später stand es dann doch fest. Aber ich habe auch an mir gezeifelt, ob ich mir das einbilde oder nicht. Wenn man das immer wieder hört, glaubt man das irgendwann auch, das man "spinnt".

Das Problem liegt auch sicher oft da dran, dass wir nicht gerade die Fälle aus dem Lehrbuch sind.

Heute bin ich ein schwerer Verlauf und selbst da schlagen die Docs oft die Hände übern Kopf zusammen und wissen nicht mehr wirklich was sie machen sollen.
 
Hallo ookpik,

es ist schön zu hören, dass du wenigstens nicht erniedrigt behandelt worden bist in Oberammergau! Das allein ist schon sehr viel Wert finde ich. Ich habe schon so schlimme Erfahrungen gemacht, dass ich mich fast nicht mehr zu irgend einem Arzt gehen traue. So wie es bei dir im Moment steht - mit dieser Diagnose oder nicht... ??!! Kann ich leider sehr gut nachvollziehen. Ich hänge auch noch immer in der Luft. Jetzt, da ich seit einer Woche starke Probleme habe - ich denke tatsächlich jetzt rührt sich tatsächlich was in Form eines Schubes - trau ich mich gar nicht wirklich zu einem Arzt zu gehen. Auf alle Fälle hat mich das Diclofenac ein ganzes Stück aufgefangen. Allerdings schwingt im Moment auch große Angst mit, da ich solche starken Symptome noch gar nicht hatte.

In der Rheumaabteilung der Uni-Klinik hatte ich eine Ärztin die extrem unfreundlich war! Sie war toooootal gestresst und in dem Zusammenhang auch sehr genervt. Sie konnte und wollte auch mit mir so gar nix anfangen, da ich ihr kein dickes rotes Gelenk präsentieren konnte. Schrieb einen Brief nach x-wochen in dem Sachen drin standen die schlichtweg total falsch waren. Im Gespräch hatte ich bei Fragen die sie mir stellte gar keine Zeit zum überlegen, z.B. was ich Medikamente nehme, ohne dass sie micht total gestresst hat und es ihr nicht schnell genug ging. Das war ein Erlebnis das ich nie wieder haben möchte!!!!!

Tatsächlich werde ich denke ich wenn die Probleme weiter anhalten mich vielleicht noch mal ambulant ins KH Bogenhausen wagen, was mir sehr schwer fällt, denn die werden mich dann gleich wieder schief anschauen, warum ich denn nicht wieder in die Uni-Klinik gehe.... Es ist zum Mäuse-melken und verzweifeln.

Liebe ookpik ich hoffe so sehr, dass du endlich jemand guten findest und auch eine richtige und gute Behandlung bekommst. Was für ein unglaublich langer Leidensweg das oft ist... Bei mir seit 1996... :sniff:.

Alles Liebe

Sioux
 
Hi Grüni,

ist das dieser Link? Hab den beim googlen gefunden!

http://rheuma.klinikum.uni-muenchen.de/patient.html

Hast Du hier gute Antworten bekommen?

Sieht interessant aus, aber da müsste ich nen ganzen Roman schreiben (wahrscheinlich :rolleyes:)

Ja ist die Seite, um den Roman wirst du nicht rumkommen. Dauert auch ne Weile eh die antworten, aber dann helfen sie dir wirklich. Jedenfalls mir. Sie haben mich dann auch eingeladen ich m ustte nur mit der KK abklären, ob die die Untersuchungskosten zahlen. Haben sie nur die Fahrtkosten nicht.
Viel Glück!!!;)
 
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