Ich meine, dass es vielleicht gut wäre, die Hormone so weit runterzu regeln, dass zum einen die Endometriose ruht und um anderen keine Zysten mehr entstehen. Damit der Körper endlich mal abstressen und zur Ruhe kommen kann. Die Spirale schafft das wohl nicht. Die Pille dazu zu nehmen, bedeutet ja nicht, sie ewig zu nehmen. Ein, drei, sechs Zyklen, länger, wie auch immer.
Ich brauchte nur einen Zyklus. Die Funktionszyste hat gegen das Eintreten der Wechseljahre »geballert«, jahrelang und ich war zuletzt beinahe bettlägrig. Jahrelang haben alle Gyns die Probleme als psychisch abgetan oder als Folge der Verwachsungen und die Zyste ach, die sei ja klein und alt (gut 10 Jahre)und egal.
Bis ich einen Arzt fand, der sofort erkannte, wie krank ich war und entsetzt. Damals gab es kein verträgliches zugelassenes Medikament, wir haben beide wochenlang gesucht. Er hat seinen Prof gefragt, das war großartig.
Dann kam eine neue Pille auf den Markt, die erste ohne Laktose. Mit genau dem benötigten Wirkstoffprofil. Es war unglaublich, wie viel besser es mir innerhalb weniger Wochen ging. Die Wechseljahre begannen sofort und ich hatte nur noch eine einzige schwere Blutung und nie wieder eine Zyste. Die hormonell bedingten Probleme im Körper, Unterleibsschmerzen und Krämpfe sind seit Jahren weg. Sie ebbten schnell ab.
Bei mir haben alle Probleme aufgehört, die in den letzten 12 Zyklustage auftraten. Egal, ob Muskelziehen, Ödeme, Erschöpfung, Schmerzen, alles. Ich hatte gar keine Nebenwirkungen, sie hat einfach nur geholfen, diese eine Packung Pille, bis heute. Mehr hat mein Körper nicht gebraucht. Das war vor ca. neun Jahren.
Verstehst Du jetzt, worauf ich hinaus will?