Estelle
Neues Mitglied
Ja, okay, das kann ich verstehen, aber ich bin einfach immer so neugierig und will alles wissen und dann frage ich auch noch nach und bohre und will wissen, wissen, wissen. 
Das mit den Diagnosen darf man nicht so tragisch nehmen, es sind eben Krankheitsmodelle, um die Schmerzen zu erklären, wenn man nichts oder zu wenig körperlich findet wie bei Fibromyalgie und der Anhaltenden somatoformen Schmerzstörung in meinem Fall. Dann wird eben in der Psyche und in der Biographie die Ursache gesucht. Das Psychosoziale ist versicherungsrechtlich nicht relevant bzw. von der IV nicht gedeckt, ebenso wenig Schmerzkrankheiten. Meine Diagnose ist, dass ich zu detailversessen bin und damit zwanghaft. Das ist schon wahr, muss ich zugeben, aber ich mache dafür auch vieles sehr gut und mit Auszeichnung. Nur hat es den Nachteil, dass ich so nicht mehr effizient arbeite. Ich gehe deshalb auch in Therapie. Von daher bringt es schon etwas, die psychische Diagnose zu wissen.
Außerdem ist die Chance auf Rente höher mit einer psychischen Diagnose, jedenfalls im Moment noch. Dein Anwalt kann das nur durchboxen, wenn er über die psych. Diagnose Bescheid weiß. Also da würde ich schon nachfragen.
Auch meine anderen Ärzte, alles Professoren, gehen davon aus, dass ich eine IV-Rente kriegen müsste. Sogar die IV-Eingliederungsfachfrau fand, ich sei da ein klarer Fall, noch bevor ich überhaupt an Rente dachte. Sie hat mich schon fast für verrückt gehalten, es nicht zu glauben und mich da noch abzustrampeln und an mich zu glauben, als gäbe es da nichts mehr zu steigern. Aber ich werde es erst glauben, wenn ich es sehe.
Besser gesagt: Ich glaube es nicht und rechne in keiner Weise damit. Ich hoffe, ich schaffe es, neben der Sozialhilfe wieder mehr zu arbeiten, jetzt wo ich in Therapie gehe. Ich gliedere mich selbst ein auf dem ersten Arbeitsmarkt, denn die wollen mich eh nur abschieben auf den zweiten. Dann wär mein Berufsprofil eindeutig im Eimer.
Das mit den Diagnosen darf man nicht so tragisch nehmen, es sind eben Krankheitsmodelle, um die Schmerzen zu erklären, wenn man nichts oder zu wenig körperlich findet wie bei Fibromyalgie und der Anhaltenden somatoformen Schmerzstörung in meinem Fall. Dann wird eben in der Psyche und in der Biographie die Ursache gesucht. Das Psychosoziale ist versicherungsrechtlich nicht relevant bzw. von der IV nicht gedeckt, ebenso wenig Schmerzkrankheiten. Meine Diagnose ist, dass ich zu detailversessen bin und damit zwanghaft. Das ist schon wahr, muss ich zugeben, aber ich mache dafür auch vieles sehr gut und mit Auszeichnung. Nur hat es den Nachteil, dass ich so nicht mehr effizient arbeite. Ich gehe deshalb auch in Therapie. Von daher bringt es schon etwas, die psychische Diagnose zu wissen.
Außerdem ist die Chance auf Rente höher mit einer psychischen Diagnose, jedenfalls im Moment noch. Dein Anwalt kann das nur durchboxen, wenn er über die psych. Diagnose Bescheid weiß. Also da würde ich schon nachfragen.
Auch meine anderen Ärzte, alles Professoren, gehen davon aus, dass ich eine IV-Rente kriegen müsste. Sogar die IV-Eingliederungsfachfrau fand, ich sei da ein klarer Fall, noch bevor ich überhaupt an Rente dachte. Sie hat mich schon fast für verrückt gehalten, es nicht zu glauben und mich da noch abzustrampeln und an mich zu glauben, als gäbe es da nichts mehr zu steigern. Aber ich werde es erst glauben, wenn ich es sehe.
Besser gesagt: Ich glaube es nicht und rechne in keiner Weise damit. Ich hoffe, ich schaffe es, neben der Sozialhilfe wieder mehr zu arbeiten, jetzt wo ich in Therapie gehe. Ich gliedere mich selbst ein auf dem ersten Arbeitsmarkt, denn die wollen mich eh nur abschieben auf den zweiten. Dann wär mein Berufsprofil eindeutig im Eimer.
Warum wurde denn die Sozialhilfe gestrichen? Weil sie nicht arbeiten "wollten"? Aber jetzt leben Sie wohl schon von der Sozialhilfe? Wie hoch ist denn die Arbeitsunfähigkeit gemäss IV?