Hallo Aesthetin,
der Beipackzettel liest sich, wie der von vielen anderen Medikamenten auch, schon heftig. Aber, da stehen eben die möglichen Nebenwirkungen drauf und in der Regel bekommt man, wenn überhaupt, nur einen Bruchteil davon. Das sollte man immer im Hinterkopf haben.
Seit 12 Jahren nehme ich jetzt Quensyl und vertrage es sehr gut. Die ersten paar Wochen hatte ich leiche Kopfschmerzen, dass verschwand schnell. Auf die Wirkung musste ich länger warten, die war erst nach einem halben Jahr da. Es besteht auch kein Zweifel daran, dass es bei mir hilft, denn wir haben (in ruhigen Krankheitsphasen) zwei mal versucht es abzusetzen.Hat leider nicht funktioniert, da ich prompt wieder ein heftiger Schub kam Also haben der Arzt und ich beschlossen, diese Versuche bleibenzulassen.
Wenn ich mich recht erinnere, dann wurden die ersten Monate alle zwei Wochen Blutuntersuchungen gemacht. Jetzt gehe ich schon seit Jahren nur noch alle sechs Wochen. Die Augen wurden in den ersten Jahren vierteljährlich kontrolliert, heute halbjährlich.
Respekt vor den möglichen Nebenwirkungen von Medikamenten zu haben ist eine Sache, aber man sollte auch die andere bedenken. Respekt sollte man auch vor der Erkrankung und ihren möglichen Auswirkungen haben. Rheumatische Erkrankungen können ja leider zu einer ganzen Reihe dauerhafter Schäden im Körper führen. Beides sollte man bedenken.
viele Grüße von der kleinen Eule