Hallo Jaqueline,
wie du schon sagst, stehst du ganz am Anfang, nur gut das die Ärzte in Sendenhorst dir mit ihrer Diagnose und schnell eingeleiteter Therapie helfen konnten. Die Ärzte können nur Empfehlungen aussprechen und schnell mit der Therapie beginnen. Zumal die Ursachen von rheumatischen Autoimmunerkrankungen immer noch nicht geklärt sind.
Jetzt musst du für dich heraus finden, was zu den Medikamenten dir noch hilft und gut tut. Dabei kann es die Ernährung sein. Es wird ja oft in Seminaren in der Reha empfohlen. Naja auch bei Rehakliniken unterscheiden sich Ernährungsempfehung in Seminaren oft von dem was die Küche dann bietet. Kann man ein bisschen nachvollziehen, weil sie ja ein Profitunternehmen wie jedes andere sind und dann anstelle von guten meist teureren Ölen die sie empfehlen, dann doch selbst abweichen. Selber erlebt und nur geschmunzelt.
Du musst deinen Weg finden, da jeder Körper anders reagiert und die Krankheit nicht bei jedem gleich abläuft. Zumal es auf das Gesamtpaket ankommt und viele Faktoren eine Rolle spielen, finde ich kann man generell nicht sagen, das kommt alleine von der Ernährungsumstellung etc.
Ich habe meine Ernährung mit Dingen umgestellt die mir gut tun, versuche ich 3 mal die Woche Fisch zu essen, egal in welcher Form. Zudem weiß ich, dass Schokolade und Zucker mir nicht gut tun, da ich das Gefühl habe, wenn mich Entzündungen oder Schübe ärgern, heizt der Süßkram diese noch an. In guten früheren Zeiten, konnte ich zum Beispiel das tägliche Cortison durch Weihrauch ersetzen, aber alles nach Absprache mit den Ärzten.
Somit Probier aus, welche der unzähligen Ernährungstipps bei Rheuma dir gut tun und welche nicht.
Nur eins solltest du nicht tun, dich jetzt verrückt machen und nur noch deiner Erkrankung Raum lassen, dass schränkt nur deine Lebensqualität ein. Das heißt nicht, dass du alles ignorieren sollst, sondern dir Zeit nimmst die Diagnose anzunehmen und zu schauen was geht und was nicht. Neben der Ernährung ist der Sport genau so wichtig, wie ein ausgeglichenes Gemüt.