Hallo marie2,
anhängend die Antwort des Bundestagsmitglieds (scan) und deren Erwiderung!
Prof.Dr.Karl Lauterbach, MdB, Platz der Republik 1, 11011 Berlin – Adresse Empfänger – Berlin, 28.Juli.2010– Homöopathie – Sehr geehr... – vielen Dank für Ihre Zuschrift, in der Sie meine Äußerungen in den Medien zur Wirkungslosigkeit der Homöopathie kritisieren. Da ich eine sehr große Anzahl von Zuschriften dazu bekommen habe, bitte ich um Verständnis, wenn ich diese alle einheitlich beantworte. Ich möchte es aber nicht versäumen, Ihnen meine Sichtweise kurz darzulegen. – Zunächst möchte ich betonen, dass sich meine Kritik nicht pauschal gegen alle Naturheilverfahren gewandt hat. Hier gilt: Was hilft, hilft und sollte daher auch erstattet werden. Meine Kritik richtete sich vor allem gegen den Einsatz homöopathischer Verfahren bei Schwerkranken und Kindern. Hier sind mir nicht wenige Fälle bekannt geworden, bei denen die Homöopathie den Einsatz wirksamer Therapien verzögert oder sogar verhindert hat mit der Folge schwerwiegender, irreparabler Schäden für die Betroffenen. – Auch mir ist klar, dass die Kassen kaum sparen würden, wenn sie die wenigen homöopatischen Anwendungen, die sie noch bezahlen, streichen. Aber darum ging es mir ja auch nicht, sondern nur um die Vermeidung von schweren gesundheitlichen Schädigungen bei Patienten, die den Wert dieser Behandlungsform überschätzen. Als Wissenschaftler und Mediziner muss ich leider auf der Grundlage der vorliegenden Studien davon ausgehen, dass die Homöophathie keine Wirkung zeigt, die über den Placebo-Effekt und die Zuwendung des Arztes hinausgeht. – Sanfte und sprechende Medizin, insbesondere durch Hausärzte, genau wie durch Psychotherapeuten und naturheilkundliche Verfahren werden aber von mir immer unterstützt, wie Sie sicherlich wissen. – Mit freundlichen Grüßen – gez. Karl Lauterbauch
Antwort 28.08.2010
Prof. Dr. med/sc K. Lauterbach (MdB)
Deutscher Bundestag
Platz der Republik 1
11011 B e r l i n
Ihr Schreiben 28. Juli. 2010 zur Homöopathie
Sehr geehrter Herr Lauterbach,
„schwerwiegende irreparable Schäden“ bei cP verursacht die Schulmedizin durch Verabreichung von Präparaten (z.B. Mtx) deren Schädigungspotential seit mehr als 50 Jahren bekannt und deren dürftige Wirksamkeit belegt ist, notweise. Statt die Ursachen von Rheuma u.a zu therapieren, wie die ganzheitliche Medizin, Heilkunde und angew. Wissenschaft, folgen 453 Rheumatologen bundesweit dem Diktat der Pharmazie. Und Sie unterstützen noch Schlimmeres: „Humira™“ und „Enbrel“ erbrachten 2009 310 und 265 Mill Euro und ich wette, dass es demnächst neue Präparate gibt, die noch „besser“ sind und mit denen sich noch besser Geld verdienen lässt. Die dt KK werden noch mehr zahlen müssen, weil (politisch) niemand richtig Zusammenhänge erfasst!
Als Wissenschaftler, Mediziner und Politiker sollte es Ihnen komisch erscheinen, dass es Hunderte Rheumakranke gibt, denen es ohne Medizin prima geht, zumeist durch „alternative Medizin“ und das, was Sie so vehement bekämpfen!
Mit freundlichen Grüßen!
(Adresse im Anschreiben)
VG Rei