Hallo,
meine Rheumatologin ist in Pasing. Heute hab ich leider so Schmerzen, dass ich spucken musste ( ausnahmsweise nicht von der Migräne sondern, weil meine Schmerzen heute in Händen, Ellenbogen, Schulter, Rücken, Knie und Füße). Meine Tochter hat seit heute in der Früh einen Virus ( Ringelröteln oder Hand und Fuß- Krankheit) nicht, dass ich mich da auch noch anstecke oder schon angesteckt habe und nächste Woche nicht zu Termin kann. Für mich wäre es schon auch so,obwohl ich irgendwie immer noch hoffe es gibt eine harmlosere Erklärung für meine Symptome, dass ich irgendwie erleichtert über eine definitive Diagnose wäre, damit es endlich aufhört. Ich finde die ständige Ungewissheit, Warterei und die Enttäuschung, wenn wieder jemand sagt, dass ist nix und man bekommt keine Hilfe furchtbar.
was ich nur blöd finde ist, wenn es nicht eindeutig ist. Wenn die Enas positiv sind, so hab ich gelesen weiß man, dass sie Diagnose Kollagenose undndas entsprechende Syndrom sicher ist. Sind diesmal wieder die Enas bei mir negativ und der Ana Wert geht wieder plötzlich runter Zweifel ich und ebenso die Ärzte wieder an der Diagnose. Hab von jemandem gelesen, hier im Forum ( weiß leider nicht mehr wo) dem es so erging. Symptome meinen ähnlich und hohe ANAs. Die Rheumatologin diagnostizierte Kollagenose und ordnete Therapie an und die Person ging dann auf Kur plötzlich waren in den Blutwerten dienAnas komplett Weg und die Ärzte auf Kur sagten ihr es ist keine Kollagenose. Sowas würde ich brutal finden. Jeder ist glücklich, wenn er so eine Krankheit nicht hat, wenn man aber Symptome hat, bekommt die Diagnose( die auch trotz aller Beschöftigung mit dem Thema auch für mich irgendwie ein Schock wäre) und schafft es sich damit abzufinden und dann dann wird alles wieder angezweifelt und in Frage gestellt. Ich hätte noch ne Frage, da mir ja alles so weh tut, muss doch irgendwo Entzündungen in Gelenken usw. Sein, wenn jetzt Crp normal ist ( ist er bei mir wohl), Blutsenkung auch normal ( den Wert weiß ich erst Montag) und im Ultraschall auch nix zu sehen ist, wäre es dann ein Hinweis dass keine Kollagenose sondern eher Fibromyalgie vorliegt? Im Januar waren trotz Schmerzen keine Entzündungen in den Handgelenken zu finden, im Röntgen fanden sie nur Zysten in beiden Handgelenken und die haben wohl nix zu bedeuten, denn das hab ich der Rheumatologin erzählt.
bin froh zu lesen, dass sollte es doch Kollagenosensein und ich Quensyl nehmen müssen, dass die meisten gut klar kommen.
Fraglich ist nur, ob ich die Sumatriptan für meine Migräne und das Toparamat zur Vorbeugung der gleichen( an das ich mich bis jetzt nicht getraut haben, vor Klärung der Rheuma Sache) dann mit dem Quensyl nehmen dürfte? Kennt sich da jemand aus?
mir tut das gut hier zu schreiben. Ich versuche diesmal schon im Vorfeld aufgeklärter zu sein, damit falls nun wirklich der Fall der Fälle eintritt ich vorbereitet bin und die richtigen Fragen stelle. Sollte die Diagnose wirklich sicher sein, werde ich trotzdem irgendwie geschockt sein ( es ist komisch ich beschäftige mich nun so intensiv damit, wie es ist wenn ich es habe, aber im Innern glaub ich es kommt nix raus), aber ich kann lernen mich damit abzufinden und hab ja hier Leute mit denen ich drüber reden kann.seit nun die Migräne dazu gekommen ist, besteht mein Leben nur noch aus dem Zusammmenreissen für die Kinder und die alltäglichen Pflichten zu bewältigen und irgendwie den Tag zu überstehen. Mein Mann tut sich auch mit der Situation schwer, er macht alles so weiter wie bisher und sagt nur immer wie kann das nur sein dass du so Schmerzen hast? .
liebe Grüße,
Berghexe