Hallo,
ich (seronegative RA) habe das Pech dass meine Schmerzen meistens am Wochende und unsichtbar auftreten. Mein Arzt wollte mich in die Psychoecke schieben. Nachdem letzten heftigen Schub hatte ich das Kortison für ein paar Tage auf 30 mg hochgefahren und bin danach 2 Wochen auf 15 mg geblieben und bin dann wieder auf 6 mg runter. Ich war 10 Wochen schmerzfrei, obwohl meine Nerven in der Zeit ziemlich blank waren, schon seltsam Herr Doktor!
Letzte Woche ich hatte einen leichteren Schub, trotzdem eine schlaflose Nacht. Das Kortison soll ich jetzt überhaupt nicht mehr erhöhen, der Blutzucker war schon ziemlich erhöht.
Hier sind meine Beschwerden und meine Frage, ob jemand von euch mit RA dies auch kennt.
- Die Schmerzen fangen nachmittags an und sind nachts am schlimmsten
- Schmerzen in der Hand und Handgelenk mitsamt Taubheitsgefühl
- die Schmerzen springen von einen Gelenk zum anderen (Finger, Hand, Ellbogen, Fuss)
- es sind selten Rötungen und Schwellungen zusehen, auch nicht mit Ultraschall, kann aber z.b. keine Faust machen
- hatte Druck im beide Knie, ist nach Kortisonstoß wieder verschwunden
- ich spüre durch Kalteanwendung nicht wirklich Linderung
Laut Arzt soll das nicht unbedingt typisch für RA sein.
Jetzt habe ich Schmerzen im Fuss, kann kaum laufen. Der Fuss ist etwas geschwollen, ich hoffe es ist Morgen noch sichtbar, brauche Beweise. Es geht um zusätzliche Medikamente. Bisher 25 mg MTX Spritze, 6 mg Kortison und bei Bedarf Ibu.
Grüße Süddeutsche