Ambulant oder stationäre Abklärung der Diagnose
Hallo,
also die Frage ist für mich ganz klar zu beantworten: Ich finde eine Abklärung in einer Rheumaklinik, besser noch Klinik der Maximalversorgung, d.h. da sind alle wichtigen Fachrichtungen vertreten, viel besser.Früher, als meine KInder klein waren, konnte ich nie in eine Klinik gehen und nachdem ich erstmals Anzeichen von einem SLE hatte, insbesondere auch bewegungsabhängige, aber ständig erhöhte Temperatur und massive Muskel- und Gelenkprobleme, bin ich ambulant komplett durchgecheckt worden, aber es hat viele Wochen gedauert und das ging auch nur deshalb relativ schnell, weil ich Privatpatientin bin und mein Mann auch noch Arzt und ich deshalb bei Kollegen schneller Termine bekommen hatte, Aber es war einfach wahnsinnig anstrengend und nervend, immer die Ergebnisse von einem zum anderen Arzt schleppen, jeder hat dann noch andere nette Ideen, weil man sich auch irgendwie vor der schlechten Diagnose drücken wollte und ich bin auch nicht der Typ, der gern jammert, ich überschminke meine schlechte Verfassung lieber, sicher auch, weil ich irgendwie auch auf eine andere, einfachere Diagnose gehofft habe und es nicht wahr haben wollte. Aber in den letzten 3 Jahren kam es dann so dicke und es war aber inzwischen möglich mal stationär zu gehen. Das war sehr viel weniger belastend, ich konnte mich mal auf mich konzentrieren und die Aufenthalte haben mir immer gut getan.Außerdem kam in der Klinik dann beim 4. Aufenthalt raus, dass ich eben nicht nur SLE habe, sondern auch noch entzündl. Wirbelsäulenrheuma mit Darmbeteiligung. Die anschl. Therapie hat mir dann wirklich mal geholfen, ich nehme jetzt zwar 3 Basismedikamente plus Corti und die ganzen Zugaben, aber seither ist mein Leben auch wieder lebenswert, ich bin nicht beschwerdefrei, aber ich arbeite wieder, wenn auch nur teilzeit und ich kann die eine oder andere Freizeitaktivität auch wieder machen. Wenn du also die Möglichkeit hast, geh in eine Klinik,da führt der Rheumatologe die Untersuchungen und zieht andere Fachärzte zu rate.Ich bin übrigens auch weiterhin für die ganzen Kontrolluntersuchungen in der Klinik, und wenn es mal wieder brennt, kann ich da jederzeit hin und alle Ergebnisse liegen vor ( das gilt da auch für Kassenpatienten). Außerdem bin ich überzeugt, dass bei allem Kostenstress, Klinikärzte immer noch bessere Arbeitsbedingungen haben, als die Niedergelassenen und das wirkt sich auch positiv für uns Patienten aus.
Viel Glück!!!
danke für die Infos.
und was meint ihr zur Diagnosestellung... ambulanter Rheumadoc mit langer Vorlaufzeit oder direkte Einweisung in eine Rheumabteilung ?
Heute bekam ich im Übrigen wieder den Anruf meiner Gyn, dass wieder Entzündungszellen im Abstrich waren. Hatte das 2008 auch schon und 2005 PAP IVa. Habe keinen HP virus.
Weiß jemand hier etwas über die Zusammenhänge bei Frauen von Weichteilrheuma und Gewebe an Muttermund ?
LG
Pitty[/QUOTE]