Ich frage mich oft bei diversen Verpackungen oder auch Geräten, ob da jemand in der Entwicklung beteiligt war, der auch damit arbeiten muss. Es ist doch zum Mäusemelken mit vielen Sachen, das müsste doch alles nicht sein.
Das denke ich jedesmal bei den neuen Deckeln, die mit der Flasche oder Packung verbunden sind.
Ich ärgere mich richtig darüber.
Mein Mann hat Milch von Edeka gekauft (dabei will ich die von Lidl, auch weil die die normalen Deckel hat, aber naja...) und es ist mittlerweile so, dass ich die Packung nicht mehr mit einer Hand halten kann zum Eingießen.
Ich brauche also beide Hände. Dann kippe ich die Packung über die Tasse oder das Glas und genau in dem Moment dreht sich der Kack Deckel nach vorne und die Milch plöddert über den halben Tisch. Da könnte ich schreien vor Wut! Weil es so unnötig ist!
Da geht es dauernd und überall um Inklusion, Teilhabe, was weiß ich, aber die normalen Dinge des Lebens werden einem unnötig schwer gemacht!
Ich sehe da überhaupt keinen Sinn drin, ich finde es nur ärgerlich.
Überhaupt werden die Deckel immer schwieriger zu handhaben. Weil sie zu klein sind oder zu flach oder sonstwie schlecht zu greifen.
Was nützt mir die schönste Rampe der Welt, wenn ich meine Wasserflasche nicht auf kriege.... Teilhabe fängt im Kleinen an, nur ist sowas wahrscheinlich nicht medienwirksam genug.