Hallo zusammen!
Ich habe seit 3 Wochen ein eBike (Kalkhoff imagine 3 B) und bin sehr happy damit. Es ist wirklich ein Traum, damit durch die Gegend zu fahren - kein Vergleich (für mich) zum normalen Fahrradfahren, keine Angst mehr von Steigungen oder Gegenwind. Je nachdem, wie man sich fühlt, kann man mehr oder weniger Antrieb dazu schalten.
Diese Entscheidung war genau richtig für mich - ich brauche unbedingt Bewegung, Spaziergänge werden schwierig (Füße, Knie), beim Radfahren ist das alles gut. Wichtig ist, dass Sattel und Lenker gut eingestellt und gefedert sind (früher sind mir immer die Hände eingeschlafen).
Aber ... ich habe auch echt Respekt vor dem Ding - ich bin seit 7 Jahren nicht mehr gefahren und auch vorher eher sporadisch. Das eBike ist schwer, das Auf- und Absteigen ist gewöhnungsbedürftig ... der Verkehr ist auch nicht zu unterschätzen .... Und gerade wenn man selbst etwas körperlich eingeschränkt ist, muss man da auf alles mögliche achten. Und üben. Ich habe das Glück, hier viel Feldmark zu haben und so drehe ich meine Runden - möglichst da, wo ich weiß, dass ich gut fahren kann. In der Stadt sehe ich mich jetzt noch nicht so bald.
Was ich sagen will ... es ist toll ... aber auch nicht zu unterschätzen. Nicht nur einfach draufsetzen und besser fahren als mit einem normalen Fahrrad, man muss sich schon an einiges gewöhnen und auch vorsichtig sein. Helm sollte natürlich selbstverständlich sein. Wenn unsereins auf die Nase fällt, wird das leider problematischer sein als bei anderen.