meine Kasse sagte mal auf Anfrage, sie zahlen nur, wenn ein Erfolg durch Studien belegt ist.
Die Bewertung von Erfolgsparametern ist relativ, zumal für mich auch Nebenwirkungen mit einbezogen werden müssten- aber da diese ja sehr verschieden sind, lasse ich das jetzt mal weg.
Es ist aber auch einfach schwierig, für manche Behandlungsmethoden Studien durchzuführen.
Ich selbst habe mich noch nicht mit Coimbra auseinandergesetzt, nur hier nunmehr das Wort ein paar Mal gelesen und nun die bessere Erklärung hier.
Ich denke, dass ich Kira richtig verstanden habe, dass es eben nicht nur um die Gabe von Vitamin D 3 Hormon geht. Es geht um sehr viele Vitamine, Spurenelemente, Mineralien etc. in je Patient und Blutbild individuellen Dosen zu bestimmten Zeiten- je nach zugrunde liegender Erkrankung(en).
Eine Studie verläuft -sehr vereinfacht ausgedrückt- so, dass 10000 Menschen mit derselben Grunderkrankung ein Mittel bekommen, 10000 andere Menschen ein Gummidrops. Keiner weiß, welches er bekommen hat. Nun wird geguckt, was bei wem passiert.
Und wenn ein großer Teil der Patienten, die das Mittel bekommen hatten, davon profitieren, wird es zugelassen und dann wird es auch bezahlt. Das Studienergebnis gilt als Beweis für eine lineare Ursache-> Wirkung und damit ist es gut. Soweit ok und auch einleuchtend.
Gut ist, man findet viele Patienten mit Typ 2 Diabetes, RA- die schon Metex bekommen haben, was bei ihnen aber nicht wirkte o.ä.
Fakt ist, eine DoppelblindStudie kostet sehr viel Geld.
Aber: "Kira´s Prof" gibt ihr ja gar nicht nur ein Mittel und schon gar nicht nur Vitamin D 3. Woher soll er 10000 Menschen mit demselben Krankheitsgefüge finden, die das ungefähr gleiche Blutbild aufweisen? Und wie soll er eine Studie bezahlen, wenn nicht aus seinem privaten Gehalt als Mediziner?
Es steht ja kein Pharmakonzern hinter ihm, der eine Studie finanziert und dann, soweit sie Erfolg hätte, dem Konzern viel Geld einbringt.
Ich denke, so geht es vielen kleineren Firmen oder vielleicht auch dieser Coimbra- Idee. Sie haben keine Chance, dass die von ihnen zusammen gefügten Produkte jemals von Krankenkassen finanziert werden, weil sie keine Studien finanzieren oder durchführen können. weil keine 10000 Patienten zu ihnen kommen, wie 10000ende mit derselben Krankheit zum Rheumadoc kommen
oder weil ihre Therapie aus vielen Teilen in individueller Zusammensetzung und individueller Dosis besteht oder die Wirkung schlicht nicht linear und damit schwer messbar ist.
ich bin glücklich und dankbar, dass wir alle krankenversichert sein dürfen und sogar müssen (zur Not übers Sozialamt). Ich bin froh, dass Pfizer eine Studie für mein Basismittel durchführen konnte und ich es somit bezahlt bekomme.
Ich bin auch froh, dass die manuellen Therapien zumindest überwiegend bezahlt werden.
Meine sonstigen "Mittel und Methoden" werden nicht bezahlt, dennoch nehme ich sie auf eigene Kosten bei Bedarf, da auch ich seit 35 Jahren chronisch krank bin und mittlerweile weiß, was mir wann hilft.
So wie die meisten von uns das Vitamin D 3 Hormon nehmen und selbst bezahlen müssen, dessen Nutzen sehr lange brauchte, um wahrgenommen zu werden.