der NEGATIV Thread- über was habe ich mich heute NICHT gefreut

@aischa

Nein, es bleibt bei Tirol; die Fahrräder gehen mit, die Wanderwege gehen auch bei schlechterem Wetter.
Du weißt ja: es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur unpassende Kleidung ;)

Liebe Grüße!
 
Meiner Mutter geht es täglich schlechter.

Seit gestern wird sie nur im Rollstuhl rumgefahren, weil die Neuropathie in den Füßen schlimmer geworden ist und
sie nicht laufen kann.
Dann hat sie heute die Diagnose Brustkrebs bekommen und wir sind total am Boden. Ich weiß grad echt nicht mehr, wo ich
noch Kraft hernehmen soll, um sie mit der Krankheit zu begleiten. Seit Ende letzter Woche schwinden auch meine Kräfte
zusehends und ich versuche mich nur um das Nötigste zu kümmern, damit ich mich mehr erholen kann.

... und ich bin so unendlich traurig.
 
Alles Gute liebe Marly, für deine Mutter und dich!
Wie soll ich´s sagen. Bitte deinen Schutzengel um Kraft und Hilfe für deine Mutter und dich.
Vor ein paar Jahren war ich auch mal so am Jammern, die Krankheit zwingt mich in die Knie. Meine Familie hat so gar kein Verständnis dafür.Meine Energie wird immer weniger.
Da meinte eine ganz besondere Frau, warum bittest du nicht um Hilfe. Meine Antwort, mir hilft keiner, ich muss alles alleine machen. Glaubst du nicht an Engel, fragte sie.
Ich bin evangelisch, seit der Konfiermation bete ich nur noch das Vaterunser.
Sie hat mich neugierig gemacht. Ich habe einen Engelratgeber schicken lassen und durchgelesen. Es wird wohl nicht´s schaden, wenn ich dann und wann einen Engel zu meiner Arbeit bitte. Es soll ja für alles Engel geben die gerne helfen.
Ein Versuch währe es wehrt. Beim Einschlafen alle Ängste und Sorgen in Gottes Hand zu geben und seinen eigen Engel um Schutz zu bitten.
 
Meiner Mutter geht es täglich schlechter.

Seit gestern wird sie nur im Rollstuhl rumgefahren, weil die Neuropathie in den Füßen schlimmer geworden ist und
sie nicht laufen kann.
Dann hat sie heute die Diagnose Brustkrebs bekommen und wir sind total am Boden. Ich weiß grad echt nicht mehr, wo ich
noch Kraft hernehmen soll, um sie mit der Krankheit zu begleiten. Seit Ende letzter Woche schwinden auch meine Kräfte
zusehends und ich versuche mich nur um das Nötigste zu kümmern, damit ich mich mehr erholen kann.

... und ich bin so unendlich traurig.
Deine Mama hat jetzt auch Brustkrebs, meine Mama über 80 bekam im Herbst letztes Jahr die Diagnose Brustkrebs, eine sehr bösartige und sich schnell entwickelnde Form noch dazu .Ansnsten hat sie seit einigen mehreren Jahren schon eine schwere ausgeprägte Polyarthrose, mit der sie sich trotdem nicht unterkriegen hat lassen, ist eben eine Kämpferin meine Mama. Musste sie schon immer sein, sie kam vor mehr als über 80 Jahren mit knapp nur 4 Pfund zur Welt. Meine Oma hatte sie dann damals durchgebracht, obwohl eigentlich wenig Hoffnung bestand und es damals für solche leichtgewichtigen Babys keine Intensivstationen und Kinderstationen gab. Sie hat es damals schon geschafft als Baby, eine Kämpferin.

Meine Mutter hat den Knoten sogar selbst ertastet, einige nicht allzulange Zeit davor war sie zur Vorsorge und Mammographie und da war noch gar nichts zu sehen. Als sie da was komisches tastete ging sie sofort zum Frauenarzt und dann ging alles sehr schnell, in de Klinik überwiesen und Probentnahme ergab bösartiger schnellwachsender Krebs (genaue Bezeichnung hab ich grad nicht mehr im Kopf).
Dann ging alles rasant schnell, Aufnahme in der Klinik und schnelle OP und zwar komplette Abnahme einer Brust, denn meine Mutter ist zu alt für Experimente mit Chemo und Brusterhaltung, die Chemo wäre zu gefährlich gewesen in ihrem hohen Alter.

OP gut überstanden, Brust ab und dann der nächste Schock,starke Nachblutungen am nächsten Tag, Mutter wird Ohnmächtig . Sofortige zweite Operation und zweite Vollnarkose und das in ihrem hohen Alter, wir vier Kinder und Papa fast 90 Jahre alt hatten solche Angst und dachten, kann sie das denn nochmal schaffen und ja sie hat es tatsächlich geschafft, es war wie ein "Wunder"! Und das Beste, der doofe Krebs hatte wenigsten noch nicht gestreut.
Dann war sie ab Dezember 2016 für 5 Wochen (über Weihnacht und Neujahr) in Bad Kissingen in der Heiligenfeldklinik-Luitboldklinik zur AHB/Reha und es wurde wieder besser und sie lebt jetzt immer noch und in knapp zwei Wochen feiern wir tatsächlich wieder ihren Geburtstag.

Es war eine schwere Zeit, aber irgendwie trotz meiner eigenen Schwäche mit meiner Autoimmunerkrankung habe ich irgendwie dann unnatürliche Kräfte entwickelt und fuhr in die Akutklinik und besuchte sie einige male und dann auch mehrere Tage in Bad Kissingen bei Reha, hatte mir da dann für einige Tage ein Zimmer in einer Pension genommen.

Ich wünsche dir und deiner Mama alles Gute und ganz viel Kraft!
 
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