Gute Idee
@Aida2 ! Das versuche ich seit Jahren

Vor meinem Sabbatical habe ich anderthalb Jahre um meine Beurteilung gekämpft, damit ich mich innerhalb der Behörde auch bewerben kann. Dann bekam ich von meinem Chef die schlechteste Beurteilung meines Lebens. Ich hab versucht, mich zu wehren, hat aber keinen interessiert und ich bekam auch keine Unterstützung. Einzige Möglichkeit wäre ein Anwalt gewesen. Aber ob einen dann andere Abteilungen mit "Kusshand" nehmen? Eher unwahrscheinlich. Außerdem hat die Personalabteilung sich jetzt die "Elitenauslese" auf die Fahnen geschrieben und da gehöre ich in meinem Alter und mit meiner Schwerbehinderung 50% nun gar nicht dazu. Die Schwerbehindertenbeauftragte sagte mir, unsere Stadt hätte nun ihr Soll, Behinderte betreffend, erfüllt. Etwas skurril, nicht wahr?
(Gesamtgesellschaftlich gesehen wäre es natürlich gut, wenn Schwerbehinderte überall, auch in der Wirtschaft, Arbeitsmöglichkeiten hätten und sich nicht in Behörden sammeln würden...)
Außerdem ist unsere Behörde Vorreiter in der Gleichstellung. Bei uns arbeiten ca. 75% Frauen. Das heißt, dass in den meisten Stellenausschreibungen steht, Männer wären unterrepräsentiert und würden bei gleicher Qualifikation bevorzugt werden.
Auch das macht es für mich schwieriger, zu wechseln.
Auch eine Umsetzung habe ich vor Jahren beantragt. Die liegt trotz mehrerer Nachfragen in der Schublade...
Meine Hoffnung war, dass ich nach dem Sabbatical umgesetzt werden könnte. Ich kontaktierte den Personalrat und fragte nach meinen Möglichkeiten. Die verwiesen mich jedoch auf meinen Chef, der wüsste, was nach dem Sabbatical zu tun wäre...