Lebensmalerin
Mitglied
Zunächst einmal... ich bin 25 Jahre alt und habe mit hoher Wahrscheinlichkeit Morbus Bechterew, mein Termin beim Rheumatologen steht aber noch aus. Ich bin sportlich sehr aktiv und ein kreativer Mensch 
Ich möchte hier ein bisschen meinen Weg mit alternativen Methoden beschreiben, die entweder neben einer medikamentösen Behandlung laufen oder diese ganz ersetzen (worauf ich hoffe).
Was für mich funktionieren wird und was nicht, wird sich dann zeigen.
Ich bin kein Fan der Schulmedizin und meide Ärzte deshalb auch so gut es geht. Im Grunde gehe ich nur zum Arzt, wenn es nicht anders geht und dann auch nur, um die Diagnose zu bekommen.
Ich war nach meiner Diagnose vom Orthopäden erst einmal total verunsichert und habe darüber mit meiner Therapeutin gesprochen (ich bin seit 4 Jahren in Therapie wegen Anorexie und Depressionen, die sich als Bewältigungsstrategien verschiedener traumatischer Erfahrungen und ähnlichem entwickelten. Jedenfalls kennt meine Therapeutin mich mittlerweile sehr gut, hat ähnliche Einstellungen wie ich und ist teilweise auch in den gleichen Kreisen unterwegs (was auch schon dazu führte, dass man sich privat sieht). Zum Beispiel habe ich nach meinem Aufenthalt in einer Klinik für Psychosomatik mit Yoga und auch mit Meditation angefangen um meinen Körper besser annehmen und spüren zu können. Ich habe ab diesem Zeitpunkt angefangen den Fokus darauf zu legen, meinen Körper, meinen Geist und vor allem meine Seele zu pflegen, was nicht immer einfach ist.
Mit ihr zusammen habe ich nun Möglichkeiten gesammelt, die ich ausprobieren möchte um meine Schmerzen zu minimieren. Im Moment nehme ich jeden Tag Etoricoxib 90mg, davon möchte ich wieder weg.
Ich bin mit meiner Überzeugung, dass die psychische Gesundheit große Auswirkungen auf die physische Gesundheit hat auch nicht alleine, weshalb es bei den Methoden auch darum geht mir selbst etwas Gutes zu tun. (das soll nicht bedeuten, dass die Beschwerden psychisch sind, nur dass körperliche Leiden durch psychischen Stress verstärkt werden). Ich hatte auch ein tolles Gespräch mit einem MB Betroffenen, der sich über viele Jahre beobachtet hat und festgestellt hat, dass er in stressigen Zeiten sofort einen neuen Schub bekam. Und in Zeiten, in denen es ihm gut geht, weil er auf sich achtet, sogst wie keine Beschwerden hat.
Meine persönlichen Möglichkeiten, die ich in den nächsten Wochen ausprobieren möchte:
- Yogaeinzelstunden bei einer Yogalehrerin, die effektive Übungen zu individuellen Krankheitsbildern zusammenstellt und einen Plan für Zuhause mitgibt.
Ich mache selbst seit Jahren Yoga und habe festgestellt, dass sich manche kleinere Blockaden und auch Verspannungen gut dadurch lösen lassen. Diese Yogalehrerin wurde mir dafür empfohlen und hat auch schon Einigen geholfen.
- Cranio-Sakral-Therapie kombiniert mit anderen Verfahren der Osteopathie und Energiearbeit. In vielen Kulturen ist man schon seit Jahrhunderten davon überzeugt, dass Krankheiten den Energiefluss im Körper stören oder durch einen gestörten Energiefluss entstehen. Ich kenne die Heilpraktikerin schon länger und vertraue ihr voll und ganz. Ob mir die Behandlung auch beim MB was bringt, wird sich zeigen.
- Ich möchte auch wieder Termine bei einer Naturheilpraktikerin machen, die mich seit meiner Kindheit kennt und mir als Einzige bei meiner schlimmen Migräne helfen konnte. Sie konnte mir auch nach meinem Wirbelbruch (mit 16Jahren) helfen, wo Schulmedizin und Physiotherapie völlig versagte.
- Ich möchte gerne versuchen, meine jetzigen Schmerzmittel durch homöopathische Mittel zu ersetzen und habe dazu schon einige Artikel gelesen.
- Ich ernähre mich seit 2 Jahren vegan und bin absolut glücklich damit. Was auch gut bei MB sein soll, was mir der Bekannte, auch Betroffene, berichtete. Er ernährt sich seit seiner Diagnose auch vegan, da tierische Eiweise die Entzünden fördern können.
Zudem trinke ich viel Ingwertee und versuche Kurkuma in meine Ernährung zu integrieren, da beides entzündungshemmende Eigenschaften hat und bei Grippalen Infekten und auch Blasenentzünden meine persönlichen Wunderwaffen sind.
Daneben möchte ich versuchen mehr für mein Wohlbefinden zu tun, zum Beispiel einmal in der Woche in die Therme gehen und auch in die Sauna, da mich das immer sehr entspannt.
Ich weiß, dass ich hier jetzt von Einigen Kontra bekommen werde, aber ich hoffe mal, dass es den ein oder anderen vielleicht auch interessiert. Ich würde mich freuen, wenn es Leute aus der Community gibt, die mir von ihren Erfahrungen berichten können. Ich bin auch offen für weitere Ideen und Anregungen.
Böse Kommentare von Leuten, die damit nichts anfangen können möchte ich bitte nicht erhalten. Ich bin sehr tolerant und habe die Einstellung, dass es viele Wege und Möglichkeiten gibt und dass es keinen falschen Weg gibt, nur weil es nicht bei Allen funktioniert. Ich respektiere auch andere Meinungen und denke, jeder soll seinen Weg so wählen, wie es für ihn am Besten ist.
Ich hoffe auf die gleiche Toleranz zu treffen.
LG, Lebensmalerin
Ich möchte hier ein bisschen meinen Weg mit alternativen Methoden beschreiben, die entweder neben einer medikamentösen Behandlung laufen oder diese ganz ersetzen (worauf ich hoffe).
Was für mich funktionieren wird und was nicht, wird sich dann zeigen.
Ich bin kein Fan der Schulmedizin und meide Ärzte deshalb auch so gut es geht. Im Grunde gehe ich nur zum Arzt, wenn es nicht anders geht und dann auch nur, um die Diagnose zu bekommen.
Ich war nach meiner Diagnose vom Orthopäden erst einmal total verunsichert und habe darüber mit meiner Therapeutin gesprochen (ich bin seit 4 Jahren in Therapie wegen Anorexie und Depressionen, die sich als Bewältigungsstrategien verschiedener traumatischer Erfahrungen und ähnlichem entwickelten. Jedenfalls kennt meine Therapeutin mich mittlerweile sehr gut, hat ähnliche Einstellungen wie ich und ist teilweise auch in den gleichen Kreisen unterwegs (was auch schon dazu führte, dass man sich privat sieht). Zum Beispiel habe ich nach meinem Aufenthalt in einer Klinik für Psychosomatik mit Yoga und auch mit Meditation angefangen um meinen Körper besser annehmen und spüren zu können. Ich habe ab diesem Zeitpunkt angefangen den Fokus darauf zu legen, meinen Körper, meinen Geist und vor allem meine Seele zu pflegen, was nicht immer einfach ist.
Mit ihr zusammen habe ich nun Möglichkeiten gesammelt, die ich ausprobieren möchte um meine Schmerzen zu minimieren. Im Moment nehme ich jeden Tag Etoricoxib 90mg, davon möchte ich wieder weg.
Ich bin mit meiner Überzeugung, dass die psychische Gesundheit große Auswirkungen auf die physische Gesundheit hat auch nicht alleine, weshalb es bei den Methoden auch darum geht mir selbst etwas Gutes zu tun. (das soll nicht bedeuten, dass die Beschwerden psychisch sind, nur dass körperliche Leiden durch psychischen Stress verstärkt werden). Ich hatte auch ein tolles Gespräch mit einem MB Betroffenen, der sich über viele Jahre beobachtet hat und festgestellt hat, dass er in stressigen Zeiten sofort einen neuen Schub bekam. Und in Zeiten, in denen es ihm gut geht, weil er auf sich achtet, sogst wie keine Beschwerden hat.
Meine persönlichen Möglichkeiten, die ich in den nächsten Wochen ausprobieren möchte:
- Yogaeinzelstunden bei einer Yogalehrerin, die effektive Übungen zu individuellen Krankheitsbildern zusammenstellt und einen Plan für Zuhause mitgibt.
Ich mache selbst seit Jahren Yoga und habe festgestellt, dass sich manche kleinere Blockaden und auch Verspannungen gut dadurch lösen lassen. Diese Yogalehrerin wurde mir dafür empfohlen und hat auch schon Einigen geholfen.
- Cranio-Sakral-Therapie kombiniert mit anderen Verfahren der Osteopathie und Energiearbeit. In vielen Kulturen ist man schon seit Jahrhunderten davon überzeugt, dass Krankheiten den Energiefluss im Körper stören oder durch einen gestörten Energiefluss entstehen. Ich kenne die Heilpraktikerin schon länger und vertraue ihr voll und ganz. Ob mir die Behandlung auch beim MB was bringt, wird sich zeigen.
- Ich möchte auch wieder Termine bei einer Naturheilpraktikerin machen, die mich seit meiner Kindheit kennt und mir als Einzige bei meiner schlimmen Migräne helfen konnte. Sie konnte mir auch nach meinem Wirbelbruch (mit 16Jahren) helfen, wo Schulmedizin und Physiotherapie völlig versagte.
- Ich möchte gerne versuchen, meine jetzigen Schmerzmittel durch homöopathische Mittel zu ersetzen und habe dazu schon einige Artikel gelesen.
- Ich ernähre mich seit 2 Jahren vegan und bin absolut glücklich damit. Was auch gut bei MB sein soll, was mir der Bekannte, auch Betroffene, berichtete. Er ernährt sich seit seiner Diagnose auch vegan, da tierische Eiweise die Entzünden fördern können.
Zudem trinke ich viel Ingwertee und versuche Kurkuma in meine Ernährung zu integrieren, da beides entzündungshemmende Eigenschaften hat und bei Grippalen Infekten und auch Blasenentzünden meine persönlichen Wunderwaffen sind.
Daneben möchte ich versuchen mehr für mein Wohlbefinden zu tun, zum Beispiel einmal in der Woche in die Therme gehen und auch in die Sauna, da mich das immer sehr entspannt.
Ich weiß, dass ich hier jetzt von Einigen Kontra bekommen werde, aber ich hoffe mal, dass es den ein oder anderen vielleicht auch interessiert. Ich würde mich freuen, wenn es Leute aus der Community gibt, die mir von ihren Erfahrungen berichten können. Ich bin auch offen für weitere Ideen und Anregungen.
Böse Kommentare von Leuten, die damit nichts anfangen können möchte ich bitte nicht erhalten. Ich bin sehr tolerant und habe die Einstellung, dass es viele Wege und Möglichkeiten gibt und dass es keinen falschen Weg gibt, nur weil es nicht bei Allen funktioniert. Ich respektiere auch andere Meinungen und denke, jeder soll seinen Weg so wählen, wie es für ihn am Besten ist.
Ich hoffe auf die gleiche Toleranz zu treffen.
LG, Lebensmalerin
