Hallo zusammen,
nachdem ich diesen Thread und sämtlich angeführten Links dazu komplett durchgelesen habe, möchte ich auch noch meinen Senf dazu geben. Für mich steht fest, dass ich für den Rest meines Lebens nicht mehr auf MTX werde verzichten können. Relevant ist für mich also nur noch die Frage: wie kann ich die Dosis minimal gering halten? Und so versuche ich eigentlich immer wieder, meine Situation durch Änderung der Lebensgewohnheiten positiv zu beeinflussen - wer versucht das nicht? Für mich persönlich habe ich festgestellt, dass es mir rheumamäßig deutlich besser geht, wenn ich darauf achte, nicht zuviele Kohlehydrate zu mir zu nehmen.
Draufgekommen bin ich eigentlich durch Zufall, so wie ich durch Zufall entdeckt habe, dass ich wohl laktoseintolerant bin. Eigentlich stehe ich total auf Naturjoghurt und Quark mit Früchten. Doch, als ich die Laktoseunverträglichkeit erkannte, habe ich diese Milchprodukte erst mal komplett vom Speiseplan gestrichen (Grund: laktosefrei bzw. Sojaersatz schmeckt eh nicht, ist außerdem viel zu teuer!), mir nur noch laktosefreie H-Milch für den Kaffee gegönnt. Die Folge war, dass ich stattdessen, bevorzugt zum Frühstück und Abendessen, deutlich mehr Vollkornbrot und - brötchen gegessen habe. Nach einer Weile stellte ich fest, dass ich ziemlich oft müde und abgeschlagen war, häufig aufgebläht, mehr Gelenkschmerzen hatte und irgendwie ein ganz unangenhmes Körpergefühl, so dass ich mich auch zu körperlichen Aktivitäten kaum mehr motivieren konnte. Irgendwann hatte ich dann mal wieder Lust auf Joghurt und Quark und habe mir halt nach und nach die doppelt bis dreifach so teueren laktosefreien Produkte oder Sojavarianten geleistet. Warum habe ich das nicht gleich gemacht? Manchmal hat man eben ein Brett vorm Kopf, patsch! Tja, was soll ich sagen, seitdem fühle ich mich deutlich fitter, bin wieder aktiver und meine Gelenke mucken auch weniger. Angespornt von diesem positven Effekt, bin ich dazu übergegangen, auch den Konsum von Nudeln und Reis zugunsten von mehr Gemüse und Salat einzuschränken und ich bilde mir ein, dass das nochmal einen Ticken Verbesserung gebracht hat. Trotz allem würde ich niemals komplett auf diese Kohlehydrate verzichten wollen, aber mit dem eingeschränkten Verzehr kann ich gut leben, weil ich merke, dass mein Wohlbefinden davon profitiert.