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Bechterew -> stärkefreie diät ?

Dieses Thema im Forum "Ernährung" wurde erstellt von luke, 15. Dezember 2009.

  1. luke

    luke HYLO-VFKQHJJHULVFK

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    hallo,

    hat schon mal jemand was von der stärkefreie diät bei MB gehört und eventuell erfahrungen damit ?

    ich bin auf die seite www.kickas.org, das ist eine englisch sprachige seite für bechterew patienten, gestossen. dort schreiben viele das ihre beschwerden besser werden wenn sie keine/wenig stärke haltige lebensmittel essen. anscheinend hat das was mit den klebsiellen in der darmflora zu tun.
    kurze infos auf deutsch gib es in diesem forum:
    http://www.physioforum-berlin.de/Forum/showthread.php?t=101

    2 doumente die man lesen sollte:
    http://www.selbsthilfe-tirol.at/neueshg/Pechlaner_28_IX_05.pdf
    http://www.selbsthilfe-tirol.at/neueshg/Teil_XIII-06_%20Nr-Rheuma-Prophylaxe.pdf

    gurß

    luke
     
    #1 15. Dezember 2009
    Zuletzt bearbeitet: 15. Dezember 2009
  2. Colana

    Colana Musikus

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    Hallo Luke,

    dann geh mal auf die LOGI - Seite ins Forum. Da bekommst Du jede Menge an eiweißhaltigen Rezepten und ich glaube die Metabolic Balance geht auch in diese Richtung, müßte es aber erst ein Mal nachsehen...
     
  3. Artep

    Artep Neues Mitglied

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    Komme gerade von der Reha zurück. Dort hatte ich einen kurzen Erfahrungsaustausch mit einer Diätassistentin. Die hat mir jedenfalls allgemein bestätigt, dass es vielen Rheumakranken mit entzündlichem Rheuma besser geht, wenn sie eine kohlenhydratarme Koste zu sich nehmen. Das ist doch fast die selbe Aussage, oder?
    Gruß Petra
     
  4. luke

    luke HYLO-VFKQHJJHULVFK

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    Hallo Michael,

    danke für die info, habe deine seite, ich glaube vorgestern, gelesen. im übrigen ist deine seite nur zu empfehlen hast du sehr gut gemacht. hatte ein posting von dir in einem andern forum gelesen, natürlich nachdem die adresse entfernt wurde, zum glück hast du ein schönes bild in deinem profil.

    ich finde es schade das dieses thema in deutschland überhaupt keine bedeutung hat. ich habe meinen rheumatologen nach der ernährung gefragt der wusste von nichts oder will es nicht wissen.

    jedenfalls habe ich meine ernährung umgestellt und zwar auf LOGI und zusätzlich versuche ich noch stärke zu meiden was leider nicht ganz so einfach ist. mal schauen wies wird.

    gruß

    luke
     
  5. kukana

    kukana Moderatorin

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    http://www.rheuma-online.de/aktuelles/news/specials/rheuma-ernaehrung.html

    Hi Luke,
    lies doch mal was wir auf Rheuma-Online bereits an Informationen bezüglich Ernährung bieten und schau mal nach dem Büchern von Olaf Adam. Er ist in Deutschland der Experte was Ernährung und Rheuma angeht.

    Insofern bitte erst informieren bevor man meckert, gerade viele User auf R-O sind bestens informiert und machen was das Essen angeht schon eine Menge richtig.

    Gruß Kukana
     
  6. kukana

    kukana Moderatorin

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  7. Gitta

    Gitta Aktives Mitglied

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    Michael,
    du bist nicht der Erste und wirst wohl auch nicht der letzte sein.
    Einseitige Ernährung,hat bisher immer geschadet.
    Als Kind habe ich mich gegen Fleisch,Wurst,Eier und noch
    so manches gewehrt.Süsses mochte ich kaum.
    Wenn es nach der Enährung ginge,dürfte ich dies Ungesundheiten nicht haben.
    Jeder Mensch ist nun mal anders.Ich gönne auch dem allles Gute,
    der mir sagt,jeden Tag ein Stück Würfelzucker,hat mir meine Gesundheit
    wiedergebracht.Wichtig ist,ihm/ihr hilft es.Nur,diese,fast
    Predigen,das du da machst,das ist nicht mein Ding.
    Biba und alles Gute
    Gitta
     
  8. kukana

    kukana Moderatorin

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    Morbus Bechterew

    Wir reden doch hier von MB. ***Es handelt sich um eine chronische (nicht nur vorübergehende) rheumatische (vor allem das Bewegungssystem betreffende) Krankheit, die über entzündliche Prozesse zu einer knöchernen Einsteifung der Wirbelsäule führen kann (ankylosans = versteifend). Sie kann aber auch die übrigen Gelenke oder andere Organe des Körpers befallen. Sie gilt bis heute als unheilbar, läßt sich aber in ihrem Verlauf ganz entscheidend beeinflussen.***

    Dass rheumatische Erkrankungen durch Ernährung günstig zu beeinflussen ist, ist eigentlich nicht von der Hand zu weisen. Auch Nichterkrankte leben gesünder wenn sie gewisse Ernährungspläne verfolgen.

    Was mich stört, ist die Tatsache, dass du eigentlich nur immer auf deine eigene Homepage hinweist und was du da Tolles entdeckt hast. Dabei käust du nur wieder was andere vor dir längst erfahren haben. Hier sind Hunderte die sich gesund ernähren, was aber das Immunsystem nicht davon abhält trotzdem chronische Erkrankungen hervorzubringen.

    Leider kann eine gesunde Ernährung keine Iritis heilen. Keine Gelenkversteifungen rückgängig machen und keine durch MB bedingte Gefäßproblematik heilen.

    Also bitte keinerlei Werbung mehr machen. Rheuma-Online ist keine Plattform die als Werbung für andere dient.

    Kukana
     
  9. Kira73

    Kira73 Uveitispapst

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    Schon komisch da wird ein engegierter und äußerst motivierter user auf allen Kanälen verschmäht, ermahnt und getadelt.
    Was ist das selbstlos sich dennoch so zu bemühen.

    Wenn du ja selber mal tolerant bliebest und in deiner Wortwahl korrekt, aber nein es muss ja unbedingt in Unhübschizitäten abdriften, Michael.

    Frohe und ruhige Weihnachten
    Kira
     
  10. luke

    luke HYLO-VFKQHJJHULVFK

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    hallo,


    ich kann nur von mir berichten, seit ich eine low carb diät bzw. noch zusätzlich versuche jede stärke quelle zu eliminieren, es mir deutlich besser geht. ich nehme keine schmerzmittel mehr, bin aber nicht komplett schmerzfrei, was wahrscheinlich daran liegen könnte das ich seit 15 jahren MB habe und schäden an der wirbelsäule vorhanden sind. ich war total müde und erschöpft was völlig verschwunden ist.
    demnächst lasse ich meine CRP werte bestimmen, da diese immer erhöht sind, mal schauen ob es einfluss darauf hat.
    meine medikamente sind im moment:
    sulfasalazin 2-0-2
    cortison 5mg

    im neuen jahr will ich das cortison aus schleichen, aber ich möchte es mit meinen rheumadoc abstimmen.
    ich hatte mit meinem doc schon über die tnf alpha blocker gesprochen wenn es aber so bleibt dann werde ich wieder davon abstand nehmen.

    jedenfalls habe ich keine deutsche seite gefunden die auf so eine ernährung hinweist, sondern bin erst im englischen auf viele positive berichte gestossen. und michael hat es nur gut gemeint, auch für leute die dem englischen nicht mächtig sind. meine unterstützung hat er jedenfalls.

    man muss es mal so sehen: diese methode kostet kein geld sondern nur disziplin, keiner will einem "ameisen" verkaufen oder behaupten MB wäre "keine autoimmunerkrankung".

    zu low carb kann man nur sagen das es keine einseitige ernährung ist sondern der tisch ist mit vielen abwechslungsreichen lebensmitteln gedeckt.

    gruß

    luke
     
    #10 27. Dezember 2009
    Zuletzt bearbeitet: 27. Dezember 2009
  11. Melanie_1972

    Melanie_1972 Neues Mitglied

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    In manchen Rheumakliniken wird sehr wohl auf die Ernährung geachtet. So viel zu dem Thema. Für mich kommt das nicht in Frage. Aber jedem Tierchen sein Plesierchen oder wie heißt das? Denn wenn ich Fleisch esse, kann ich erstmal 2 Tage nicht mehr auf die Toilette. Jeder soll das machen, was er möchte. Nur schließe ich mich Kukana an. Viele wissen sehr wohl über die Ernährung bescheid.
     
  12. bebsi70

    bebsi70 Neues Mitglied

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    Hallo zusammen,

    ... sehe ich genauso. "Wer nicht wagt, der nicht gewinnt".

    Warum also nicht einfach ausprobieren und dann seine Meinung abgeben?

    Klar, Disziplin ist wesentlich schwerer als Tabletten schlucken - ich für mich persönlich finde den ersten Weg aber - für die Zukunft gesehen - einfach besser. Ich werde mich darüber informieren, es ausprobieren und dann sehe ich einfach weiter..... :a_smil08:

    Es gibt soviel, was selbst die Wissenschaft nicht weiß - denn wüssten sie es, wären wir wahrscheinlich schon alle geheilt ...

    LG

    Bebsi
     
  13. Colana

    Colana Musikus

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    Hallo Michael,

    was mich wundert, dass es kaum aktuelle Studien darüber gibt oder auch kaum aktuelle Userbeiträge bis auf diesen hier. Auch hast Du auf Deiner Homepage, die im Übrigen sehr übersichtlich aufgebaut ist, auch einen Link zur Atkins-Diät und die ist nachweislich eher negativ zu bewerten...

    Ansonsten komme ich immer wieder zu den LOGI-Seiten oder den Metabolic Balance oder Low-Carb Seiten....

    Ich denke, jeder sollte für sich ausprobieren, was er verträgt oder nicht. Ich persönlich bevorzuge eine gesunde gemischte Mittelmeer-Kost, da sie nachweislich die Öle für uns hat, die wir Rheumatiker benötigen. Sicherlich kommst Du jetzt, dass sie auch in Deinem Vorschlag mit einzubauen sind. Es ist jedoch wichtig, dass wir nicht unter einer gewissen Menge an Kohlenhydraten kommen, da es sonst wieder zu sehr großen Blutzucker-Schwankungen kommen. Dies wiederum wird bei der LOGI und der MB mit berücksichtigt, während der Rest zu sehr eiweißlastig ist.:rolleyes:
    Wenn es Dir etwas gebracht hat, finde ich es in Ordnung und gut. Und jeder sollte, wie schon geschrieben, es ausprobieren. Nur für mich persönlich ist sie zuuuuu eiweißlastig. Und da hilft mir auch kein Brot aus Mandelmehl usw. ;)

    Wir hier im Forum haben so alles am Laufen, was es gibt. Von daher war es interessant, mal davon zu lesen.
     
  14. luke

    luke HYLO-VFKQHJJHULVFK

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    @Colana
    mehr aktuelle userbeiträge findet man auf kickas.org.
     
  15. Colana

    Colana Musikus

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    Sorry luke,

    ich bin der englischen Sprache absolut nicht mächtig...
    ;):rolleyes::D
     
  16. Pezzi

    Pezzi Neues Mitglied

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    Hi,
    hab´ deine Seite gelesen und dann bei kickas.org weitergelesen. Danke für dein Engagement. Für manche/n mag diese Ernährungsform hilfreich sein. Ich selber lebe auch sehr stärke- und zuckerreduziert, weil´s mir damit besser geht. Dennoch brauche ich Medikamente. Neue heftige Entzündungen sind aber nicht mehr gekommen.

    Zu bedenken möchte ich bei LondonAS geben, dass ein zu hoher Eiweißkonsum manchmal für die Nieren schwierig werden kann - und für den Albuminspiegel im Blut, das hängt aber jeweils von der Konstitution der einzelnen ab.
    Wie mit der Einnahme von Fischölen, fleischfreier Ernährung etc.: Eine Sache, die jeder für sich entscheiden muss und die sicher bei jedem unterschiedlich wirkt.

    Wenig Kohlehydrate wirken sich gut auf den Blutzuckerspiegel aus. Darum müssen Diabetiker - nach der alten Schule - ja fleißig Broteinheiten (da geht´s um Kohlehydrate) zählen. Die bekommen auf ihren Teller z.B. viel Fisch aber wenig Kartoffeln.

    In deiner Seite schreibst du, dass dich bisher noch kein Arzt darauf hingewiesen hat. Da habe ich wirklich Glück: Die Rheumatologen in der Klinik haben mich auch auf Ernährung hingewiesen und mich mit weiterführenden Informationen versorgt. Zwingen können die einen natürlich nicht. Aber die waren sehr bemüht, dass es den anderen und mir gut geht. :top:

    Weiterhin dir alles Gute mit deiner Diät.
     
  17. Colana

    Colana Musikus

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    Hallo Michael,

    Du hast auf das low-carb/ketarier.forum bzw. deren Homepage hingewiesen (
    Eine ganz interessante Seite ist KetarierPunktxx. Hier wird das Thema Low Carb noch vertieft, auch im Bezug bei anderen Krankheiten wie Morbus Chron oder Diabetes. )und bei meinem Internet-Programm erscheint bei mir als Reiter (ich verwende Mozilla) eindeutig der Name:

    Atkinsdiät-Atkins-ketogene Diät-wenig Kohlenhydrate.....

    Deswegen wurde ich darauf aufmerksam....;) Und da werde ich garantiert hellhörig :)

    Ich bin Diabetikerin durchs Cortison geworden und ich habe mit der Ernährung, die ich mache, einen BZ von 5,8. Besser geht es schon fast nicht mehr...

    Diabetiker müssen eine bestimmte Anzahl von KHs essen, damit der BZ stabil bleibt. Essen sie zuuuu viele Kohlenhydrate oder Zucker - klar dann geht der BZ hoch. Bleiben sie in ihrem Rahmen und nehmen noch zusätzlich Cortison, dann können sie von Glück reden, wenn der BZ unten bleibt. Bei viele geht er nach oben. Bei mir genauso, wenn ich über meine Dosis komme. Und dann müssen wir Medis dagegen einnehmen, damit der BZ wiederum stabil bleibt.
    Und zu den KHs gehören u. a. auch Obst und Hülsenfrüchte sowie auch manche andere Lebensmittel. Das jedoch nur nebenbei.

    Allerdings haben viele von uns auch festgestellt, dass sie abends keine Kohlenhydrate vertragen und sind instinktiv auf eine eher eiweißhaltige Kost abends gegangen.
    ************************************
    Die, die nur MB haben und keine weiteren Nebenerkrankungen, können sich sicherlich damit auseinandersetzen und vor allem erst ein Mal ihren Arzt fragen, ob sie diese Ernährungsform machen dürfen.

    Wie schon geschrieben, stehe ich für eine gesunde Mischkost, die eher mediterran ist, wenig an Zucker hat und vor allem gesunde Kohlenhydrate wie Vollkorn-Produkte beinhaltet.
    Und DAS muss jeder für sich entscheiden. :)

    Denn wie soll ich bitte den Vitamin-B-Komplex abdecken, wenn ich kein Getreide zu mir nehmen darf. Wenn best Vit B-Werte nämlich zu niedrig sind, dann können wir auch Schmerzen und Probleme bekommen.

    Was ist mit den Menschen, die keine Milchprodukte oder Eier vertragen?

    Was ist mit dem Glutamat, dass in ganz vielen Aufschnittprodukten enthalten ist oder anderen Produkten?

    Zu allem kommt noch dazu:
    Die Getreidefelder bestehen schon seit Ägypten und noch früher (?): Amaranth, Quirona, Hirse usw. sind uralte Getreidearten, die die Jahrtausende überstanden haben und viele Dinge an Mineralien und Vitaminen haben, die das Eiweiß nun mal nicht hat

    Ich wünsche Dir viel Erfolg mit Deinem Programm und nie wieder Schmerzen.
     
  18. Colana

    Colana Musikus

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  19. Colana

    Colana Musikus

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    Zum Thema Glutamat ist hier eine Abhandlung:

    http://www.rheuma-online.de/phorum/showpost.php?p=386829&postcount=3718

    Die Innuit haben völlig andere Lebensgewohnheiten und Aktionen als wir Mittel-Europäer - die müssen sich nämlich noch per Schwersarbeit ihre Nahrung zum größten Teil besorgen. Und sie fangen ihren Fischbedarf nach Möglichkeit wild.

    Innereien und Schweinefleisch ist für uns Rheumatiker nach Möglichkeit eher tabu, da sie durch die Arachindonsäure Schübe auslösen könnten. Eine Abhandlung über die Arachindonsäure findest Du hier:

    http://www.rheuma-online.de/phorum/showpost.php?p=386829&postcount=3718

    http://www.rheuma-online.de/news/62.html

    http://www.bleibjung.de/index.php/aktuelle-anti-aging-news/archiv-anti-aging-news/163-fettsaeure-lindert-rheuma-und-entzuendungen

    Und hier noch etwas zur Arachidonsäure und MB:
    Gesunde Ernährung ist vor allem während der Akutphase wichtig. Eine mehrfach ungesättigte Fettsäure, die so genannte Arachidonsäure, kommt in tierischen Produkten wie Fleisch, Wurst, Käse oder auch Ei vor und fördert entzündliche Prozesse. Daher wird Patienten empfohlen, nur zweimal die Woche Fleisch zu essen, auf tierische Fette wie Butter weitestgehend zu verzichten und diese durch Pflanzenfette zu ersetzen. In Fisch findet man wiederum eine mehrfach ungesättigte Fettsäure (Eicosapentaensäure=EPA), die die Bildung von Entzündungsvermittlern hemmt und als Gegenspieler der Arachindonsäure wirkt. Für Patienten mit Morbus Bechterew eignet sich daher eine Ernährung mit viel Fisch kombiniert mit Gemüse, Salat und Obst. Pflanzliche Produkte dienen dem Patienten zudem als Vitaminquelle. Darüber hinaus sollten Betroffene Übergewicht meiden, um die Gelenke nicht unnötig zu belasten.
    (Quelle)

    Diverse Abhandlungen bezügl einer Ernährung bei Rheuma:

    http://www.rheuma-online.de/aktuelles/news/specials/rheuma-ernaehrung.html

    Wie gesagt:
    ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg mit Deiner Ernährungform und dass Deine Blutgefäße gesund bleiben mögen.
     
  20. Pezzi

    Pezzi Neues Mitglied

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    Hallo zusammen,

    bin ganz überrascht von den detaillierten Ausführungen von Michael. Wahrscheinlich verstehe ich die Aufzählung falsch, aber irgendwie ging es doch darum, in der AS Diät Stärke zu meiden.... dann kam der berechtigte Hinweis auf Folgen von Vitamin-B-Mangel.... und nun der Hinweis von Michael, dass Vitamin B in Kartoffeln ist.... Die gerade sollte man doch meiden, wegen der Stärke?

    Ansonsten: Danke für den Hinweis auf die AS Diät und herzlichen Dank an die anderen Nutzer mit den Hinweisen auf andere Ernährungsformen, -hinweisseiten, -wissenschaftler (Prof. Adam ist mir auch ein Begriff) - mich verwirrt das übergroße Engagement, mit dem Michael antwortet.

    Ich denke, dass es unabdingbar ist, dass jeder, der eine Diät machen möchte, dies mit seinem Arzt bespricht: Der kennt die entsprechenden Werte, die Konstitution des jeweiligen Patienten und evtl. die Vor- und Nachteile vom Weglassen bestimmter Produkte.
    Das ein Arzt möglicherweise absichtlich diese Diätform "verschweigt" oder ablehnt, weil er dann uns als Patienten weniger sieht, ist mit dem ethischen Kodex nicht vereinbar. - Mit dem letzten Satz möchte ich aber keine Diskussion über Ethik hervorrufen.

    Ich frag´ mal meinen Rheumatologen.