Hallo zusammen,
ich kann Eure Aufregung verstehen, aber ich kann Franks Meinung (nicht die Art und Weise!!) ansatzweise auch nachvollziehen.
Es gibt durchaus Krankheitsverläufe, die mit Naturheilkunde und Homöopathie behandelt werden können. Leichte Verläufe können gemildert und evt. gestoppt werden. Es gibt den ein oder anderen User, der ohne Schulmedizin klarkommt und ein "weitestgehend normales Leben" führen kann.
Diese Verläufe sind sicher nicht so sehr häufig, aber es gibt sie.
Manchmal kann ein Mensch seine Erkrankung zu Beginn mittels alternativen Heilmethoden behandeln, seine Gesundheit verbessern. Bei dem einen ist es zeitlich begrenzt, ein anderer ist evt. sein gesamtes Leben damit gut eingestellt.
Viele Menschen müssen jedoch der Schulmedizin vertrauen und auch dort gibt es verschiedene Verläufe, bei dem einen ist es ein leichter Krankheitsverlauf, bei dem anderen nicht und die Erkrankung schreitet schneller voran.
Grundsätzlich sollte die Meinung eines jeden Menschen akzeptiert werden und vor allem nicht sofort des Raumes verwiesen werden, wenn er sich kritisch zur Schulmedizin äussert.
ABER...es kommt auch immer darauf an, WIE man seine Meinung äussert.
Der gesamten Menschheit die Blödheit zu bescheinigen ist sicher nicht der richtige Weg *g*
Fragt einer nach einer natürlichen Alternative, wird er (oder sie) mit allen Mittel wieder auf das chemische Gleis zurückgeschoben.
Damit hat Frank zum Teil recht. User, die mit alternativen Heilmethoden Erfolge zu verzeichnen haben (ob nun subjektiv gefühlt oder objektiv bestätigt) erhalten kaum Resonanz, bzw. werden sofort mit der eigenen Geschichte konfrontiert, bei der es nicht funktioniert hat.
Dieser Quatsch ist Ergebnis einer jahrelangen Volksverdummung durch unsere studierten Mediziner.
Das ist m.E. totaler Quatsch. Sicher gibt es Mediziner, die nicht im Sinne des Patienten handeln, sondern ihre eigenen Beweggründe haben, aber sie betreiben keine Volksverdummung, sondern machen ihre Arbeit.
Der Patient ist gefragt sich auch kritisch zu äussern bzw. nicht alles kommentarlos anzunehmen, sondern sich zu informieren. Damit wird man zwar ein mündiger, wenn auch unbequemer Patient.
Dies gilt aber nicht nur für die Schulmedizin, sondern auch für die alternativen Heilmethoden. Nicht alles, was ein Heilpraktiker von sich gibt, ist für den Patienten geeignet
Ich habe in diversen Foren schon haarsträubende Geschichten über das Vorgehen von Heilpraktiker gelesen.
Meiner Meinung nach kann man seine kurze Zeit, die man auf unserer Erde sein darf mit schöneren Sachen verbringen, als in Wartezimmern der selbsternannten Götter in Weiß.
Es liegt an jedem Menschen selbst, ob er den Herren und Damen in Weiß den "Götter-Status" verleiht oder auch nicht. *lächel*
Ich wüsste nicht warum ein Arzt "etwas Besseres" sein soll, als ich und als andere Menschen. Er hat studiert, ok, das haben viele tausend andere Menschen auch.
Ein Arzt bekommt von mir den Respekt, den er als Mensch verdient, so wie jeder andere Mensch es verdient. Und sein Doktortitel steht ihm zu, so wie anderen Menschen auch die erlangten Titel zustehen.
So, nun könnt Ihr wieder auf mich einschlagen und mir Krankheiten wünschen. Wenn ich nur einem dabei helfen konnte auf den richtigen, nämlich natürlichen Weg zurück zu finden, hat es sich gelohnt.
Lieber Frank, so wie man in den Wald reinruft, so schallt es auch heraus.
Wenn Du mit dem alternativen Weg einen Weg für Dich gefunden hast, dann freue ich mich für Dich und Deine Familie.
Dir wird aber auch deshalb bekannt sein, daß man Menschen nicht durch die Knüppel-Methode, durch Beleidigung und Bescheinigung der Blödheit von etwas überzeugt, sondern dadurch, daß man etwas erklärt.
Der alternative Weg ist häufig mit Achtsamkeit verbunden, Achtsamkeit für sich und andere Menschen. Warum probierst Du es nicht mal damit?
LG
Sabinerin