kekes
Bekanntes Mitglied
Hallo Ihr Lieben,
seit geraumer Zeit habe ich mit meinem langjährigen Hausarzt (bei ihm bin ich schon seit 20 Jahren) immer mehr Problemchen.
In letzter Zeit (was schon vor der Coronapandemie anfing - sonst hätte ich es vielleicht auf Stress geschoben) ist er einfach, hm wie soll man das am besten beschreiben, komisch geworden. Er hat kein Interesse mehr daran, mir bei den starken Schmerzen zu helfen. Egal wann ich ihn darauf anspreche, ist er der Meinung, dass andere auch Schmerzen haben. Diese Aussage finde ich echt grenzwertig. Er weiß, dass ich Tage habe, an denen ich vor dem Nachmittag nicht mal ans Aufstehen denken kann. Glaubt er, ich habe einen GdB von 60 und eine Pflegestufe in meinem Alter (bin jetzt 40) einfach so?
Früher war er da ganz anders. Er hat mit mir versucht mit verschiedenen Medikamenten, Anwendungen usw zu helfen. --- Jetzt ist es schon ein Problem, wenn ich meine Medikamente benötige. Da kam letzte Woche der Spruch "brauchen Sie schon wieder die Opiate?"...Hallo - ich nehme diese nach einem Schema ein - da bleibt es nun mal nicht aus, dass man irgendwann mal wieder ein Rezept braucht.
Vor Weihnachten war auch so ein Fall...Die Pflegeberatung war bei mir und hat zu Cannabis geraten, da sie immer wieder sehr gute Erfahrungen mit Schmerzpatienten gemacht hat. Ich solle doch mal meinen Hausarzt darauf ansprechen. Gesagt - getan. Hätte ich mir sparen können...er hat noch nie jemand Cannabis verschrieben, das unterstützt er nicht, ich soll mich nicht so anstellen, ich hätte eh schon mehr Schmerzmittel als die meisten seiner Patienten.
Jetzt habe ich erst mal den Hausarztvertrag gekündigt - heißt, dass ich noch bis Ende März an diese Praxis gebunden bin. Die Krankenkasse möchte den Vertrag nicht eher auflösen.
Was meint Ihr? Bin ich einfach empfindlich (geworden)? Ich weiß gerade nicht, was ich tun soll. Es ist bei uns auch nicht so einfach eine neue Hausarztpraxis zu finden - zu wenig Ärzte für zu viele Patienten.
Jetzt sitze ich am PC und goo.. mich durch die Praxen, die noch in der Nähe wären und mit einer Fahrzeit von weniger als einer halben Stunde erreichbar sind.
LG und einen schönen Abend
kekes
seit geraumer Zeit habe ich mit meinem langjährigen Hausarzt (bei ihm bin ich schon seit 20 Jahren) immer mehr Problemchen.
In letzter Zeit (was schon vor der Coronapandemie anfing - sonst hätte ich es vielleicht auf Stress geschoben) ist er einfach, hm wie soll man das am besten beschreiben, komisch geworden. Er hat kein Interesse mehr daran, mir bei den starken Schmerzen zu helfen. Egal wann ich ihn darauf anspreche, ist er der Meinung, dass andere auch Schmerzen haben. Diese Aussage finde ich echt grenzwertig. Er weiß, dass ich Tage habe, an denen ich vor dem Nachmittag nicht mal ans Aufstehen denken kann. Glaubt er, ich habe einen GdB von 60 und eine Pflegestufe in meinem Alter (bin jetzt 40) einfach so?
Früher war er da ganz anders. Er hat mit mir versucht mit verschiedenen Medikamenten, Anwendungen usw zu helfen. --- Jetzt ist es schon ein Problem, wenn ich meine Medikamente benötige. Da kam letzte Woche der Spruch "brauchen Sie schon wieder die Opiate?"...Hallo - ich nehme diese nach einem Schema ein - da bleibt es nun mal nicht aus, dass man irgendwann mal wieder ein Rezept braucht.
Vor Weihnachten war auch so ein Fall...Die Pflegeberatung war bei mir und hat zu Cannabis geraten, da sie immer wieder sehr gute Erfahrungen mit Schmerzpatienten gemacht hat. Ich solle doch mal meinen Hausarzt darauf ansprechen. Gesagt - getan. Hätte ich mir sparen können...er hat noch nie jemand Cannabis verschrieben, das unterstützt er nicht, ich soll mich nicht so anstellen, ich hätte eh schon mehr Schmerzmittel als die meisten seiner Patienten.
Jetzt habe ich erst mal den Hausarztvertrag gekündigt - heißt, dass ich noch bis Ende März an diese Praxis gebunden bin. Die Krankenkasse möchte den Vertrag nicht eher auflösen.
Was meint Ihr? Bin ich einfach empfindlich (geworden)? Ich weiß gerade nicht, was ich tun soll. Es ist bei uns auch nicht so einfach eine neue Hausarztpraxis zu finden - zu wenig Ärzte für zu viele Patienten.
Jetzt sitze ich am PC und goo.. mich durch die Praxen, die noch in der Nähe wären und mit einer Fahrzeit von weniger als einer halben Stunde erreichbar sind.
LG und einen schönen Abend
kekes