Hallo @maria_th und genauso hab ich dich auch verstanden und das so herausgelesen. Fand es jetzt nur gerade etwas abwegig, da es nur noch um Angsterkrankung oder Medikamentenphobie ging. Natürlich gibt es schwerste Angsterkrankungen und ich kenne so jemand sogar persönlich und das ist auch schlimm und gehört ernst genommen.Ich habe auch keine generelle Medikamentenphobie...ich habe nur tierisch Respekt vor den Immunsupressiva, etc., da ich immer erkältet bin und total geschwächt etc... und davor dass dies noch schlimmer wird. Ich möchte wieder arbeiten und habe Angst es alles nicht zu schaffen aufgrund meiner Krankheiten, hauptsächlich aufgrund der Autoimmunkrankheiten. Hab ich ja am Anfang schon geschrieben.
Ibu ist nicht toll, aber hat allerdings bei mir keine Nebenwirkungen, ich nehme es auch nur, wenn ich die Schmerzen nicht mehr aushalte.
viele Grüße![]()
Ich gehe aber bei dir von was anderem aus. Für dich ist das alles gerade neu und nun naht eine festere Diagnose und so weiter und so fort.
Ich finde es jetzt erst mal gut das dein Rheumatologe/in jetzt erst mal noch ein MRT haben möchte um näher draufgucken zu können.
Danach soll entschieden werden wie es weitergeht. Dein Arzt hat dir erzählt das ein Basismedikament für entzündliche rheumatische Erkrankungen auf dich zu kommen könnte. Warte doch erst mal die Ergebnisse ab.
Du denkst es war MTX gemeint, aber weißt es nicht mehr genau und kennst dich mit Basismedikamenten noch nicht so aus, was übrigens zu Anfang völlig normal ist und mir auch so ging. Und als ich meine Diagnose bekam und es mit Cortison losging und nicht lange später mit einem Basismedikament, da konnte ich noch nicht mal irgendwo nachgucken was das nun ist.
Denn zu der Zeit war da noch nix so mit Internet und rheuma-online gab es da auch noch nicht und obendrein konnte ich zu Beginn noch nicht mal in die Beipackzettel gucken, denn Cortison und Basismedikament fing an als ich noch stationär in der Klinik war. Die Medikamente kamen also für den Tag da in so einem Behälter, wie es so in der Klinik ist, für den Morgen, Mittag, Abend und zu Nacht. Mir wurde da zwar was dazu gesagt für was das nun ist, aber ich konnte ja erst mal nirgends nachgucken. Ich hab es genommen, denn mir ging es so grottenschlecht am Anfang mit meiner Mischkollagenose, mein ganzer Körper war nur noch entzündet.
Und zum MTX, mein Vater hat es einige Jahre bekommen und genommen wegen seiner rheumatoiden Arthritis und er ist samt seinen Erkrankungen und Medikamenten 91 Jahre alt geworden. Vor der Therapie mit MTX war er schon so gut wie ein Pflegefall, meine Mutter musste ihm beim An und Auskleiden helfen, sein Essen mundgerecht schneiden usw. Als MTX wirkte konnte er sogar mit seinen Freunden wieder wandern gehen
Und zum Haarausfall, ich kenne Betroffene, die haben autoimmunbedingten Haarausfall und bei Einnahme von Immunsuppressiva hat sich der Haarausfall sogar verbessert bis hin zu ging weg, auch das gibt es.
Warum nahm deine Mutter MTX, Aufgrund welcher Erkrankung ? Also bei Krebserkrankungen ist die Dosierung jedenfalls viel höher, als beim Einsatz bei Rheumapatienten.
Ich habe eher "Angst" vor Ibuprofen, wegen meiner Nieren, meinem Herz und meinem Magen, alles drei bei mir eh schon nicht mehr ganz gesund und ich darf Ibuprofen deshalb gar nicht nehmen.
Und falls ein Medikament dann doch zu starke Nebenwirkungen haben sollte, kann es jederzeit abgesetzt werden und bei MTX ist da auch egal, ob Spritze oder Tablette und das schrieb dir ja auch schon Clödi.




