Abendröte
Bekanntes Mitglied
Hallo, guten Morgen euch allen,
Ich bin mittlerweile 42 Jahre alt (kaum zu glauben), habe 4 Kinder, bin bei meinen Großeltern aufgewachsen, um die ich mich kümmere und komme aus dem stressigen Stuttgarter Raum.
Hier angemeldet habe ich mich nun endlich, weil ich nicht mehr so recht weiter weiß und mir von euch einen Rat erhoffe.
Das früheste, an das ich mich erinnern kann, ist das Grundschulalter: ich hatte Fersenschmerzen, die laut Arzt vom Wachstum kamen und Schmerzen in den Handgelenken.
Mit ca 12 Jahren bekam ich einen heftigen Hautausschlag um die Achseln herum. Der Dermatologe meinte Ekzem - wohl Neurodermitis, man müsste ein Ausschlussverfahren machen, um eine Diagnose zu stellen und verschrieb mir Kortisonsalben. Weiter geschah nichts, ich hatte einfach immer diese Salben zuhause. Der Ausschlag wanderte zur Hüfte, rundum. Auch bekam ich kleine Bläschen an Händen und Füßen, wofür ich Tannosynt Lotion bekam.
Mit ca 15 entwickelten sich Knie- und Rückenschmerzen. Orthopädiesche Diagnose: Kniedysplasie und Morbus Scheuermann. Regelmäßig sehnenscheidenentzündung am Handgelenk.
Meine Fingernagel waren für mich auch immer recht merkwürdig. Da die Minidellen aber mit irgendwelchen Mängeln abgetan wurden, der verkrummte Wachstum einfach so sei und die Verfärbung vom Rauchen kommen sollte, war auch dies alles schnell erklärt.
Ein Vaginalpilz wurde so hartnäckig, dass der Gynäkologe von chronisch sprach und ich Tabletten nehmen musste. Der juckende, brennende, schmerzende Zustand kam und ging etwa 2 Jahre lang. Sehr merkwürdig finde ich, dass meine Tochter genau das selbe durchmacht, genau im selben Alter!
Meine Hautausschlage hatte ich nach 20 an den Ellenbögen und am Fußrucken. Wahren der 2. Stillzeit fing der Ausschlag an der kompletten Brust an, dazu kamen ständige Befunde wie karpaltunnelsyndrom, tennis--u. Golferarm, Schulterbursitis, Isg-Problematik, Schleimbeutelentzündung an der Hüfte.
Alle 4 Kinder kamen per Kaiserschnitt zur Welt, da mein Steißbein zu stark gebogen ist.
Gute Zeiten wechselten mit nicht so guten Zeiten, immer begleitet von Kortisonsalben und Voltarenumschlägen.
2016 fing ich wieder mit einer 50 bis 75% Arbeitsstelle an, die mir wirklich gefiel. Nach über einem Jahr kündigte ich diese Stelle auf Rat des Arztes.
Es fing an mit Schmerzen in den Flingern und Handgelenken. Röntgen und mrt unauffällig. Wahnsinnige Kopfschmerzen - Verspannungen. Entzündliche Schmerzen dann in den Ellenbögen, Schultern, brustbein, Hüften, Knie, Sprunggelenke, schienbein, plantarfaszie, Ferse..... Und ich war müde!!! Völlig platt, und bekam Panikattacken.
Beim Augenarzt war ich schon einige Jahre früher, da ich immer wieder unscharf sah und meine Augen immer wieder brannten. Etwa 5 Mal sagte er: da ist nichts, Sie haben einfach nur trockene Augen.
Im Januar diesen Jahres klappte ich dann das 2. Mal so richtig zusammen. Endlich bekam ich eine Überweisung zum Rheumatologen, was aber seeehr ernüchternd war. Auf den röntgenbildern ist nach wie vor nichts zu sehen, die schmerzenden Gelenke sind nicht wirklich dick und meine Blutwerte sind auch oB, auch hla b27 neg. Der Rheuma doc meinte, außer chronischer Schmerzen habe ich nichts. Aber woher diese kommen sollen, konnte er mir nicht sagen. Der nächste rheumatologe interessierte sich nur für angeschwollene Hände und positive Blutwerte, sonst ist es kein Rheuma.
Vom Hausarzt habe ich bekommen: Eterocoxib - allergische Reaktion
Prednisolon - half nur an den Händen
Celecoxib - ibuprofen ist besser
Den Sommer über habe ich gefastet. Das war das einzige, was wirklich gut tat!
Seit 3 Jahren habe ich täglich Kopfschmerzen, die von Verspannungen kommen sollen. Keiner der ca 7 verschiedener Ärzte wollte meinen Rücken näher ansehen. Nun bin ich in eigenregie ins nächste mvz, weil ich weiß, dass dort immer Röntgenbildern gemacht werden. Und siehe da - knöcherne Veränderungen, Verdacht auf Osteochondrose, wohl Spätfolge des Scheuermann - Überweisung zum mrt. Es sei kein Wunder, dass ich solche Kopfschmerzen habe.
Außer meinem Hausarzt glaubt keiner so recht an Psoriasisarthritis, obwohl in der Literatur viel über sehnenentzündungen in Verbindung mit Psoriasisarthritis berichtet wird.
Ein Mediziner wies mich sogar darauf hin, dass er Medizin studiert habe im Gegensatz zu mir!
So, was könnte ich jetzt noch tun, um endlich wieder schmerzfrei zu sein, morgens nicht wie eine gebrächliche 80 jährige aufzustehen?
Vielen Dank fürs Lesen und vielleicht auch Antworten
Viele Grüße
Abendröte
Ich bin mittlerweile 42 Jahre alt (kaum zu glauben), habe 4 Kinder, bin bei meinen Großeltern aufgewachsen, um die ich mich kümmere und komme aus dem stressigen Stuttgarter Raum.
Hier angemeldet habe ich mich nun endlich, weil ich nicht mehr so recht weiter weiß und mir von euch einen Rat erhoffe.
Das früheste, an das ich mich erinnern kann, ist das Grundschulalter: ich hatte Fersenschmerzen, die laut Arzt vom Wachstum kamen und Schmerzen in den Handgelenken.
Mit ca 12 Jahren bekam ich einen heftigen Hautausschlag um die Achseln herum. Der Dermatologe meinte Ekzem - wohl Neurodermitis, man müsste ein Ausschlussverfahren machen, um eine Diagnose zu stellen und verschrieb mir Kortisonsalben. Weiter geschah nichts, ich hatte einfach immer diese Salben zuhause. Der Ausschlag wanderte zur Hüfte, rundum. Auch bekam ich kleine Bläschen an Händen und Füßen, wofür ich Tannosynt Lotion bekam.
Mit ca 15 entwickelten sich Knie- und Rückenschmerzen. Orthopädiesche Diagnose: Kniedysplasie und Morbus Scheuermann. Regelmäßig sehnenscheidenentzündung am Handgelenk.
Meine Fingernagel waren für mich auch immer recht merkwürdig. Da die Minidellen aber mit irgendwelchen Mängeln abgetan wurden, der verkrummte Wachstum einfach so sei und die Verfärbung vom Rauchen kommen sollte, war auch dies alles schnell erklärt.
Ein Vaginalpilz wurde so hartnäckig, dass der Gynäkologe von chronisch sprach und ich Tabletten nehmen musste. Der juckende, brennende, schmerzende Zustand kam und ging etwa 2 Jahre lang. Sehr merkwürdig finde ich, dass meine Tochter genau das selbe durchmacht, genau im selben Alter!
Meine Hautausschlage hatte ich nach 20 an den Ellenbögen und am Fußrucken. Wahren der 2. Stillzeit fing der Ausschlag an der kompletten Brust an, dazu kamen ständige Befunde wie karpaltunnelsyndrom, tennis--u. Golferarm, Schulterbursitis, Isg-Problematik, Schleimbeutelentzündung an der Hüfte.
Alle 4 Kinder kamen per Kaiserschnitt zur Welt, da mein Steißbein zu stark gebogen ist.
Gute Zeiten wechselten mit nicht so guten Zeiten, immer begleitet von Kortisonsalben und Voltarenumschlägen.
2016 fing ich wieder mit einer 50 bis 75% Arbeitsstelle an, die mir wirklich gefiel. Nach über einem Jahr kündigte ich diese Stelle auf Rat des Arztes.
Es fing an mit Schmerzen in den Flingern und Handgelenken. Röntgen und mrt unauffällig. Wahnsinnige Kopfschmerzen - Verspannungen. Entzündliche Schmerzen dann in den Ellenbögen, Schultern, brustbein, Hüften, Knie, Sprunggelenke, schienbein, plantarfaszie, Ferse..... Und ich war müde!!! Völlig platt, und bekam Panikattacken.
Beim Augenarzt war ich schon einige Jahre früher, da ich immer wieder unscharf sah und meine Augen immer wieder brannten. Etwa 5 Mal sagte er: da ist nichts, Sie haben einfach nur trockene Augen.
Im Januar diesen Jahres klappte ich dann das 2. Mal so richtig zusammen. Endlich bekam ich eine Überweisung zum Rheumatologen, was aber seeehr ernüchternd war. Auf den röntgenbildern ist nach wie vor nichts zu sehen, die schmerzenden Gelenke sind nicht wirklich dick und meine Blutwerte sind auch oB, auch hla b27 neg. Der Rheuma doc meinte, außer chronischer Schmerzen habe ich nichts. Aber woher diese kommen sollen, konnte er mir nicht sagen. Der nächste rheumatologe interessierte sich nur für angeschwollene Hände und positive Blutwerte, sonst ist es kein Rheuma.
Vom Hausarzt habe ich bekommen: Eterocoxib - allergische Reaktion
Prednisolon - half nur an den Händen
Celecoxib - ibuprofen ist besser
Den Sommer über habe ich gefastet. Das war das einzige, was wirklich gut tat!
Seit 3 Jahren habe ich täglich Kopfschmerzen, die von Verspannungen kommen sollen. Keiner der ca 7 verschiedener Ärzte wollte meinen Rücken näher ansehen. Nun bin ich in eigenregie ins nächste mvz, weil ich weiß, dass dort immer Röntgenbildern gemacht werden. Und siehe da - knöcherne Veränderungen, Verdacht auf Osteochondrose, wohl Spätfolge des Scheuermann - Überweisung zum mrt. Es sei kein Wunder, dass ich solche Kopfschmerzen habe.
Außer meinem Hausarzt glaubt keiner so recht an Psoriasisarthritis, obwohl in der Literatur viel über sehnenentzündungen in Verbindung mit Psoriasisarthritis berichtet wird.
Ein Mediziner wies mich sogar darauf hin, dass er Medizin studiert habe im Gegensatz zu mir!
So, was könnte ich jetzt noch tun, um endlich wieder schmerzfrei zu sein, morgens nicht wie eine gebrächliche 80 jährige aufzustehen?
Vielen Dank fürs Lesen und vielleicht auch Antworten
Viele Grüße
Abendröte