Arzneimittelrichtlinie

Mein Problem ist das, dass ich statt Tilidin seit einiger Zeit Valoron kriege. Obwohl das ja eigentlich im Grunde das gleiche ist, krieg ich vom Valoron eine innere Unruhe und die will ich nicht haben. Aber es ist nichts zu wollen, ich hab schon geredet und gebettelt....

Maggy, das kann ich nicht verstehen. Valoron als Original dürfte ja keineswegs das preisgünstigere Präparat sein - wo da das Problem liegt, ist mir schleierhaft.

Val.ron 100/8 ret. , Preislage 100 Stück 55,39 (m.dpex, gerade eben recherchiert), die Alternativen liegen im gleichen Bereich, egal, von wem.
Tilidin 100/8 ret., ist das Gleiche.

(Bei Asp.rin z. B. liegen die Kosten für das Original von B.yer ungefähr beim Dreifachen des kostengünstigsten Präparats bei absolut identischem Wirkstoff)
 
ich hatte atorvastatin, simvastatin, jetzt rosuvastatin... immer krieg ich so schmerzen und fühl mich, als ob ich die grippe hätte, aber so richtig, das ich nur im bett liegen mag.
die in der endokriniologie meint, das es an den genen liegen könnte, ich versteh ja so kram nicht, hab aber nen link gefunden (falls es intressiert)
www.allgemeinarzt-online.de/archiv/a/dna-test-hilft-weiter-1731350

das mit dem dekristol ist laut meiner ärztin so, das - wird ein mangel im blut nachgewiesen, ein kassenrezept erlaubt ist, bei gut eingestelltem vitamin D durch die regelmäßige einnahme, ist im blut kein mangel mehr nachweisbar und damit eben kein kassenrezept mehr möglich.
man hat also die wahl, einen mangel zu provozieren durch absetzen der tabletten für ein kassenrezept, oder eben dann später selber zu zahlen. alles bissle blöde, als "braver" patient bist in dem fall ein bissl angesch...
zum glück sind die nu nicht grade so teuer, aber bei mehreren pillen ohne rezept wirds halt auf dauer doch teuer...


roco, ich kann deine Gedanken gut nachvollziehen.
Den Mangel müsste man dann aber erst nachweisen.....so viel Umstände für ein einfaches Ding!

Meinen Patienten erkläre ich das immer so:
Dekristol kostet bei wöchentlicher Einnahme für 1 Jahr rund 37 Euro (es gibt ein Generikum für 30 bei 50 Kapseln). Das sind pro Monat 2,50 und entspricht damit weniger als einem Espresso oder Capuccino im Café.

Ich persönlich finde, dass es wohl kaum jemanden gibt, dem das nicht zuzumuten ist. Für mich gehört das - sorry für den Ausdruck - zur Daseinsfürsorge für sich selbst.

Abgesehen davon gibt es Regelungen, bei denen Dekristol verordnungsfähig ist (z. B. langdauernde höher dosierte Steroidtherapie, z. B. Osteoporosetherapie)
 
Ganz ehrlich? Ich würde das D3 lieber selbst bezahlen, statt es wg manifester Osteoporose bezahlt zu bekommen. Mein alter Arzt meinte immer »Wer keinen Mangel hat, muss auch nichts einnehmen.« und so haben wir immer gewartet mit den Vitaminen, bis sie wieder im Minus waren. Bei den B12-Ampullen nicht, die bekam ich immer verordnet und spritze es mir selbst. Die würde ich aber auch kaufen.
 
Maggy, das kann ich nicht verstehen. Valoron als Original dürfte ja keineswegs das preisgünstigere Präparat sein - wo da das Problem liegt, ist mir schleierhaft.
In der Apotheke wurde mir gesagt, dass die Krankenkasse das so will. Vielleicht will mein Doc ja keinen Knatsch mit denen, wobei ich mir das eigentlich nicht vorstellen kann, der sagt schon deutlich, was er denkt. Ich verstehs auch nicht.
 
Maggy, das kann ich nicht verstehen. Valoron als Original dürfte ja keineswegs das preisgünstigere Präparat sein - wo da das Problem liegt, ist mir schleierhaft

Tilidin von dem gewünschten Hersteller aufschreiben lassen und aut idem Kreuz setzen lassen.....fertig !

Valoron ist bei einigen Krankenkassen im Rabattvertrag und wir wissen nicht welchen Preis KK und Hersteller ausgehandelt haben. ( Also VK hier uninteressant )
Wenn kein aut idem Kreuz, m u ß Valoron abgegeben werden, sonst droht der Apotheke Retaxation auf 0 !

Hoffe konne helfen !
 
Oh , der erste Teil ist das Zitat !!!!

Anna, schon klar - auch die Regelung.
Ich glaube, Maggy war nicht klar, warum ihr HA das "aut idem"-Kreuz nicht macht......Kostengründe dürften hier nebensächlich sein - anders als bei großen Preisunterschieden der verschiedenen Präparate.

Beispiel: zur Eradikation von Hp gibt es eine Kombipackung (Z.kp.k), in der schon alles komplett ist - die kostet für 7 Tage rund 100 Euro. Die gleichen Komponenten einzeln verordnet kosten deutlich weniger.
 
roco, ich kann deine Gedanken gut nachvollziehen.
Den Mangel müsste man dann aber erst nachweisen.....so viel Umstände für ein einfaches Ding!

Meinen Patienten erkläre ich das immer so:
Dekristol kostet bei wöchentlicher Einnahme für 1 Jahr rund 37 Euro (es gibt ein Generikum für 30 bei 50 Kapseln). Das sind pro Monat 2,50 und entspricht damit weniger als einem Espresso oder Capuccino im Café.

Ich persönlich finde, dass es wohl kaum jemanden gibt, dem das nicht zuzumuten ist. Für mich gehört das - sorry für den Ausdruck - zur Daseinsfürsorge für sich selbst.

Abgesehen davon gibt es Regelungen, bei denen Dekristol verordnungsfähig ist (z. B. langdauernde höher dosierte Steroidtherapie, z. B. Osteoporosetherapie)

neee, alles gut ... ich zahl die ja auch bzw. vitamin D (gibts ja auch preiswerter im netz), folsäure, B12 ... ich meinte ja nur, das das bei so einigen medis so gehandhabt wird. bei wem mit sehr niedrigem einkommen und mehreren selbstzahlermedikamenten kanns dann aber schon teuer werden.
im pflegeheim haben die alten herrschaften 100€ taschengeld, wenn da 20-30€ im monat für so medis draufgehen, dann tut es schon weh ...
 
neee, alles gut ... ich zahl die ja auch bzw. vitamin D (gibts ja auch preiswerter im netz), folsäure, B12 ... ich meinte ja nur, das das bei so einigen medis so gehandhabt wird. bei wem mit sehr niedrigem einkommen und mehreren selbstzahlermedikamenten kanns dann aber schon teuer werden.
im pflegeheim haben die alten herrschaften 100€ taschengeld, wenn da 20-30€ im monat für so medis draufgehen, dann tut es schon weh ...

roco, das ist schon richtig - aber Mangel ist nicht selten eine Folge eines suboptimalen Lebensstils (z. B. bei Folsäure und Vitamin D), und das Gesundheitssystem hat keinen Auftrag, das gesamte Leben für jemanden zu organisieren.
 
Also ich ernähre mich hauptsächlich vegetarisch. Mache täglich Gymnastik und gehe täglich so 5-7 km. Dennoch habe ich einen sehr großen Vitamin-D-Mangel.
 
Ich hatte den mangel schon, als ich noch sehr viel mehr Fleisch aß. Meine Mutter, die häufig Fleisch aß und wirklich sehr sportlich war, hatte auch immer einen ausgeprägten Vitamin-D-Mangel.
 
Ich hatte den mangel schon, als ich noch sehr viel mehr Fleisch aß. Meine Mutter, die häufig Fleisch aß und wirklich sehr sportlich war, hatte auch immer einen ausgeprägten Vitamin-D-Mangel.

Fleisch alleine reicht dafür auch nicht aus. Fetter Fisch, Lebertran und Eier haben eher viel davon.
 
Resi,
2 mal wöchentlich esse ich Bio-Lachs wegen des Rheumas und nur ein Ei wöchentlich. Könnte sein, dass das noch zu wenig ist.
 
Resi,
2 mal wöchentlich esse ich Bio-Lachs wegen des Rheumas und nur ein Ei wöchentlich. Könnte sein, dass das noch zu wenig ist.

Ist ja auch egal; ich nehme seit 10 Jahren Dekristol - es hat so viele pleiotrope Wirkungen (das heißt sinngemäß, dass es vielfältige Prozesse beeinflusst), dass das seit 2012 mein einziges Basismedikament ist. Mehr brauche ich seitdem nicht, und das darf gerne noch lange so bleiben!
 
Resi,
ist das Dekristol eigentlich besser als die sonstigen Vitamin-D-Präparate. Ich hatte anfangs Bedenken eine Kapsel mit 20.000 I.E. einzunehmen.
 
Resi,
ist das Dekristol eigentlich besser als die sonstigen Vitamin-D-Präparate. Ich hatte anfangs Bedenken eine Kapsel mit 20.000 I.E. einzunehmen.

Ich persönlich finde es angenehmer; es rückt den "Medikamentenaspekt" beiseite und bedingt eine drastische Reduktion der Tablettenzahl. Das finde ich besonders angenehm, wenn jemand ohnehin schon eine Latte nehmen muss. Und günstiger ist es auch noch.....die 1000 Einheiten (z. B. Vig..tol) kosten rund 100 Euro im Jahr bei 2.000 Einheiten täglich, Dekristol ca. 25.
 
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