@allina, dann mal herzlichen Glückwunsch an den Neffen und seine Tante!
Ein Rezept hab ich gar nicht, ich mach den Teig einfach Pi mal Schnauze.
Am Abend rühre ich den Sauerteig mit Mehl und warmem Wasser an und stelle die Schüssel abgedeckt in den Backofen. Licht im Ofen an, das sorgt für angenehme Wärme. Der Vorteig sollte blasig sein, dann funktioniert die Gärung.
Am nächsten Tag nehm ich einen Teil vom Teig ab, ca 50 - 100g, tu den in ein Marmeladenglas, das kommt dann in den Kühlschrank fürs nächste Mal. Der Sauerteig sollte nicht mit Metall in Berührung kommen, also am besten Holz- oder Plastikbesteck nehmen. Für die weitere Verarbeitung ist es dann egal, da kann dann das Rührgerät ran.
Den restlichen Teig verrühre ich mit dem Rührgerät mit Mehl, warmem Wasser, Salz und etwas Zucker und stelle den wieder für ein paar Stunden in den Ofen. Die Konsistenz ist ungefähr so wie Hefeteig.
Er sollte dabei sichtlich aufgehen.
Dann wird er mit den Händen ordentlich verknetet (da muss dann noch Mehl dazu, wenns zu klebrig ist), dann formt man den zu einem Laib oder einer Kugel und legt ihn in eine Backform. Zugedeckt noch eine Weile gehen lassen, dann in den vorgeheizten Ofen, ca 200°. In den Ofen eine Schüssel Wasser stellen und zu Anfang, wenn das Brot in den Ofen kommt, evtl noch etwas Wasser so in den Ofen schütten (ich hab ein Bachblech drin gelassen und kippe das Wasser da drauf. Aber aufpassen und nicht das Gesicht verbrühen!).
Mein Brot hat ca 500 g und braucht ungefähr 40 Minuten.
Zum Abkühlen lege ich dann noch ein Geschirrtuch drüber.
Es gibt ja tausende Rezepte im Internet, da findet ihr garantiert was. Das wichtigste ist halt, dass der Teig Wärme braucht und auf gar keinen Fall Zug abkriegen darf (ist ja wie beim Hefeteig), und er muss richtig geknetet werden.
Wenn ihr keinen Sauerteig selber machen wollt, dann könnt ihr den auch kaufen. Gibts auch im Supermarkt, z. B. Edeka.