Es macht mich immer wütend, wenn sich Väter so verhalten. Eigentlich sollten Sie es besser wissen und nicht der Streit der Eltern auf den Rücken der Kinder austragen. Gemeinsames Sorgerecht beinhaltet ja auch, dass der Vater sich Gedanken um die Wohnsituation seines Kindes macht. Und ein gemeinsames Interesse daran hat, dass ihr eine vernünftige Wohnung findet, anstatt mit einem Anwalt zu drohen. Aber scheinbar haben du und dein Kind leider das Pech, dass er nicht so vernünftig ist und euch bei der Wohnungssuche unterstützt, sondern eher das Gegenteil.
Aber was möchtest du denn?
Das ist mir nicht ganz klar? Auch wenn die Wohnungssituation an deinem Ort nicht ganz einfach ist, kann das doch nicht heißen, dass man in einer kalten Wohnung leben muss, die zwar eine gewisse Größe aufweist, aber scheinbar auch größere Defizite aufweist. Es gibt nur die Möglichkeit aktiv zu werden. Egal in welcher Richtung, dass musst du persönlich abwägen und dabei kann dir hier keiner helfen, da ja jeder andere Prioritäten an eine Wohnung stellt. Somit gibt es nur die Möglichkeit, dass du für dich einen Weg suchst. Der unterschiedlich sein kann. 1. Resignieren und es als gegeben hinnehmen. 2. Deinen Vermieter, wie bereits von mir mehrfach geschrieben, schriftlich über alle Mängel in Kenntnis setzen und mit einer Frist zur Mängelbeseitigung. 3. Dir externe Hilfe durch wenn auch immer suchen und dann sich an die zuständige Behörde wenden. Oder 4. eine Wohnungssuche starten entweder alleine oder mit Unterstützung.
Andere Möglichkeiten gibt es sonst nicht. Und solltest du dort wohnen wollen und nicht auf deinen Vermieter stringenter zu gehen, musst du lernen dich mit der Situation zu arrangieren, wobei es mir persönlich sehr schwer fallen würde, in einer in kalten Wohnung zu leben, da dort die Gefahr der Schimmelbildung sehr groß ist und das geht letztendlich auf eure Gesundheit. Und auch der Kindsvater sollte Einsicht bekommen, da es um die Gesundheit seines Kind es geht und nicht die Steine in den Weg legen. Es macht mich wütend und traurig zugleich, dass immer die Kinder leiden müssen, wenn es jemanden gibt der seine Probleme auf dem Rücken der Kinder austrägt. Kannst du nicht ein vernünftiges Gespräch mit ihm führen über eure Wohnsituation? Oftmals ist ein Gespräch in der Öffentlichkeit, d.h. für mich ein Café etc. hilfreich, da man sich dort meist mehr zusammen reißt. Oder ist eure Situation derart spannungsvoll, dass dieses nicht möglich ist. Manchmal kann man so etwas auch mit Hilfe der Großeltern oder anderen Verwandten auf dem Weg bringen. Aber erst einmal musst du wissen, was du wirklich möchtest. Ich hoffe, dass dich meine Worte nicht schockieren und es soll kein Vorwurf sein, nur es kommt so bei mir an, dass du für dich noch keinen Weg gefunden hast.