Monalie
Mitglied
Halli hallo alle miteinander,
@Colana:
Hängt die Wahrnehmung von Schmerzen nicht ganz allgemein vom Dopaminspiegel u/o Serotoninspiegel ab? Nicht nur bei Fibromyalgie? Gibt es Vergleiche zur Schmerzverarbeitung bei anderen Erkrankungen? Und gibt es Unterschiede in der Schmerzverarbeitung bei Fibromyalgie und bei anderen Erkrankungen? Fragen über Fragen....
.
Also, die Sache mit dem Cortison bei Dir, finde ich schon richtungsweisend. Ich habe auch mal vor Jahren Kortison bekommen weil ich ein Handekzem anders nicht loswurde. Bums, waren meine Muskelschmerzen weg!
Ich sagte das meiner Hausärztin, die meinte aber nur, das Kortison eine euphorische Wirkung hat und ich mich deswegen so viel besser gefühlt habe. Das Ekzem ging weg, die Muskelschmerzen kamen wieder und blieben noch viele Jahre...
. All die Jahre habe ich mir dann nur noch gewünscht das es wieder einen Grund gibt Kortison verschrieben zu bekommen, leider war dem nicht so.
@Calendula:
Du hast vollkommen recht, es gibt Diagnosekriterien für Depressionen. Du weisst das, Deine Kollegen wissen es und ein Psychiater wohl auch. Aber wie viel Wissen hat ein Internist oder ein Hausarzt darüber?
Ich komme selber aus der Pflege, Psychologie war eines meiner Prüfungsfächer. Ich kenne die Diagnosekriterien etwas, das hat mir allerdings nicht im geringsten geholfen.
Wie ich schon einmal erzählt habe, schon in der Psychoschublade drin fragte ich meine Hausärztin wie es denn sein kann, das ich Depressionen habe aber das Leben liebe und nicht im geringsten traurig bín. Sagt sie: "vielleicht eine versteckte Depression"...
.
Tschuldige aber da drängt sich doch geradezu der Eindruck auf, das sie mir in ihrer Hilflosigkeit unbedingt was psychisches aufdrücken wollen.
Und....je mehr ich mich dagegen gewehrt habe desto auffälliger war es für die Ärzte....Stichpunkt Hysterie...
.
Ich war dann übrigens 2003 doch mal bei einem Psychotherapeuten für einige Sitzungen. Und was sagte der nach 3 Sitzungen zu mir? "Sie sollten das mit Ihren Schmerzen unbedingt abklären lassen". Haaaaahahahahahahaaaa
Aber es ist wie es ist. Du hast es sehr anschaulich dargestellt in Deinem letzten Beitrag, dem ist nichts hinzuzufügen, Danke dafür! Wenn es nur nicht so traurig wäre weil diese Tatsache Existenzen kosten kann und viel unnötiges Leid.
Wir sind eben doch alle nur Menschen, auch die Ärzte. Vielleicht sollten sie sich einfach nur mal ab und an der Verantwortung bewusst sein, die ihr Beruf mit sich bringt. Das ist es, woran ich gerne apellieren möchte...
.
@ Krümel:
. Das sie HLA b27 positiv ist habe ich bis Dezember letzten Jahres überhaupt nicht gewusst, dabei wurde das schon festgestellt als sie 13 Jahre alt war und mit der Arthritis in der Uni lag.
Nur habe ich die Berichte nie in der Hand gehabt, die Hausärztin schon (ist übrigens auch meine Hausärztin).
Wie schon erwähnt, wir sind ja seitdem von einem Arzt zum anderen gelaufen weil sie ständig irgend etwas anderes hatte. Selbst die Hausärztin fand die Symptome meiner Tochter merkwürdig und sagte, da stimmt was nicht.
Zuletzt landeten wir in der Neurologie der Uni wegen der tauben Stelle am Oberschenkel. Dort wurden dann verschiedene Tests gemacht, man stellte fest das sie von den Reflexen und der Nervenleitgeschwindigkeit erhebliche Seitenunterschiede hat. Rechts (wie komisch, auch bei mir ist die rechte Seite sehr viel mehr betroffen) hat sie sehr abgeschwächte Reflexe.
Aber es lässt sich eben in kein Krankheitsbild einordnen, deswegen riet man uns zu einem Psychologen, was meine Tochter ziemlich wütend gemacht hat , da sie meine Geschichte ja über all die Jahre life erlebt hat.
Danach erwähnte ich bei der Ärztin in der Uni, das bei mir der Verdacht auf Sklerodermie besteht...(da war der noch ganz frisch). Sie schaute nochmals....oder doch zum ersten mal?
....in die Berichte meiner Tochter und sagte dann: "ah ja, ich sehe hier, sie ist ja HLA B27 positiv, sind sie das auch?".
"Keine Ahnung, bin nie darauf getestet worden, sagte ich ihr". "Na ja, das sagt ja auch nicht viel", meint sie daraufhin.
Nun, wie auch immer, beim nächsten Hausartzbesuch lies ich mir die Berichte der Uni kopieren und ich fand unter anderem noch bei meiner Tochter: ANA 1:80
Den guten Arzt der Zusammenhänge sieht suche ich noch, ist schwierig hier bei uns. Eigentlich gibt es ausser der Uni nur einen internistischen Rheumatologen (für DR. Langer bräuchte ich eine Empfehlung des Krankenhauses, die habe ich nicht, bin AOK versichert) und dort waren wir als meine Tochter 13 war. Der sagte alles nicht so schlimm, das geht vorbei und heilt aus, fertig.
Ich schau jetzt erst mal was noch alles bei mir raus kommt, sozusagen als Basis und dann kommt meine Tochter dran...und optimal wäre natürlich auch, wenn ich meiner Mutter helfen könnte
. Mein Lieblingshautdoc hat ja auch schon gesagt das eine Genetische Untersuchung in unserem Fall vielleicht doch mal sinnvoll wäre....aber die Frage ist eben, übernimmt die Krankenkasse diese Kosten? Denn wir haben zur Zeit noch nichts lebensbedrohliches....
.
Ich wünsche Euch allen noch einen wunderschönen restlichen Abend und ist schon wieder ein Roman geworden, ups...
.
Grüssli
Monalie
@Colana:
Neee, keiner sagt die Schmerzen sind Einbildung, die sind wirklich da. Nur warum?In der Fibro geschichte haben die Wissenschaftler ja herausgefunden, dass der Schmerz sogar messbar ist - also keine Einbildung
Sie haben festgestellt, dass es u. a. mit dem Dopaminspiegel u/o Serotoninspiegel zusammenhängt und noch vieles mehr. Schau Dir mal die Seite vom der Dt Fibromyalgie-Vereinigung an...
Hängt die Wahrnehmung von Schmerzen nicht ganz allgemein vom Dopaminspiegel u/o Serotoninspiegel ab? Nicht nur bei Fibromyalgie? Gibt es Vergleiche zur Schmerzverarbeitung bei anderen Erkrankungen? Und gibt es Unterschiede in der Schmerzverarbeitung bei Fibromyalgie und bei anderen Erkrankungen? Fragen über Fragen....
.Also, die Sache mit dem Cortison bei Dir, finde ich schon richtungsweisend. Ich habe auch mal vor Jahren Kortison bekommen weil ich ein Handekzem anders nicht loswurde. Bums, waren meine Muskelschmerzen weg!
Ich sagte das meiner Hausärztin, die meinte aber nur, das Kortison eine euphorische Wirkung hat und ich mich deswegen so viel besser gefühlt habe. Das Ekzem ging weg, die Muskelschmerzen kamen wieder und blieben noch viele Jahre...
@Calendula:
Du hast vollkommen recht, es gibt Diagnosekriterien für Depressionen. Du weisst das, Deine Kollegen wissen es und ein Psychiater wohl auch. Aber wie viel Wissen hat ein Internist oder ein Hausarzt darüber?
Ich komme selber aus der Pflege, Psychologie war eines meiner Prüfungsfächer. Ich kenne die Diagnosekriterien etwas, das hat mir allerdings nicht im geringsten geholfen.
Wie ich schon einmal erzählt habe, schon in der Psychoschublade drin fragte ich meine Hausärztin wie es denn sein kann, das ich Depressionen habe aber das Leben liebe und nicht im geringsten traurig bín. Sagt sie: "vielleicht eine versteckte Depression"...
.Tschuldige aber da drängt sich doch geradezu der Eindruck auf, das sie mir in ihrer Hilflosigkeit unbedingt was psychisches aufdrücken wollen.
Und....je mehr ich mich dagegen gewehrt habe desto auffälliger war es für die Ärzte....Stichpunkt Hysterie...
Ich war dann übrigens 2003 doch mal bei einem Psychotherapeuten für einige Sitzungen. Und was sagte der nach 3 Sitzungen zu mir? "Sie sollten das mit Ihren Schmerzen unbedingt abklären lassen". Haaaaahahahahahahaaaa
Aber es ist wie es ist. Du hast es sehr anschaulich dargestellt in Deinem letzten Beitrag, dem ist nichts hinzuzufügen, Danke dafür! Wenn es nur nicht so traurig wäre weil diese Tatsache Existenzen kosten kann und viel unnötiges Leid.
Wir sind eben doch alle nur Menschen, auch die Ärzte. Vielleicht sollten sie sich einfach nur mal ab und an der Verantwortung bewusst sein, die ihr Beruf mit sich bringt. Das ist es, woran ich gerne apellieren möchte...
@ Krümel:
Hahahaha, doch....können sie....das mit deiner familie tut mir wirklich leid...aber ich muss colana wirklich recht geben-in diesem fall ist es wohl wirklich sehr gut, dass deine tochter hla b27 positiv ist, ich mein da kann ja nun auch kein arzt drüber hinweg sehen.
Nur habe ich die Berichte nie in der Hand gehabt, die Hausärztin schon (ist übrigens auch meine Hausärztin).
Wie schon erwähnt, wir sind ja seitdem von einem Arzt zum anderen gelaufen weil sie ständig irgend etwas anderes hatte. Selbst die Hausärztin fand die Symptome meiner Tochter merkwürdig und sagte, da stimmt was nicht.
Zuletzt landeten wir in der Neurologie der Uni wegen der tauben Stelle am Oberschenkel. Dort wurden dann verschiedene Tests gemacht, man stellte fest das sie von den Reflexen und der Nervenleitgeschwindigkeit erhebliche Seitenunterschiede hat. Rechts (wie komisch, auch bei mir ist die rechte Seite sehr viel mehr betroffen) hat sie sehr abgeschwächte Reflexe.
Aber es lässt sich eben in kein Krankheitsbild einordnen, deswegen riet man uns zu einem Psychologen, was meine Tochter ziemlich wütend gemacht hat , da sie meine Geschichte ja über all die Jahre life erlebt hat.
Danach erwähnte ich bei der Ärztin in der Uni, das bei mir der Verdacht auf Sklerodermie besteht...(da war der noch ganz frisch). Sie schaute nochmals....oder doch zum ersten mal?
....in die Berichte meiner Tochter und sagte dann: "ah ja, ich sehe hier, sie ist ja HLA B27 positiv, sind sie das auch?"."Keine Ahnung, bin nie darauf getestet worden, sagte ich ihr". "Na ja, das sagt ja auch nicht viel", meint sie daraufhin.
Nun, wie auch immer, beim nächsten Hausartzbesuch lies ich mir die Berichte der Uni kopieren und ich fand unter anderem noch bei meiner Tochter: ANA 1:80
Im Moment geht es ihr einigermassen, es sind Ferien, die Belastung ist nicht gross. Sie hat gelernt mit ihren Einschränkungen umzugehen, noch!wie geht es denn deiner tochter zu zeit??und vorallem wie geht es jetzt bei ihr weiter, der gedanke liegt doch bei ihren beschwerden (müde, muskelschmerzen) sehr nahe, dass sie auch noch eine kollagenose hat, oder nicht???ich würde es soooo wichtig finden, dass sie mit dir gemeinsam zu einem guten arzt geht...
Den guten Arzt der Zusammenhänge sieht suche ich noch, ist schwierig hier bei uns. Eigentlich gibt es ausser der Uni nur einen internistischen Rheumatologen (für DR. Langer bräuchte ich eine Empfehlung des Krankenhauses, die habe ich nicht, bin AOK versichert) und dort waren wir als meine Tochter 13 war. Der sagte alles nicht so schlimm, das geht vorbei und heilt aus, fertig.
Ich schau jetzt erst mal was noch alles bei mir raus kommt, sozusagen als Basis und dann kommt meine Tochter dran...und optimal wäre natürlich auch, wenn ich meiner Mutter helfen könnte
. Mein Lieblingshautdoc hat ja auch schon gesagt das eine Genetische Untersuchung in unserem Fall vielleicht doch mal sinnvoll wäre....aber die Frage ist eben, übernimmt die Krankenkasse diese Kosten? Denn wir haben zur Zeit noch nichts lebensbedrohliches....
.Ich wünsche Euch allen noch einen wunderschönen restlichen Abend und ist schon wieder ein Roman geworden, ups...
Grüssli
Monalie
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als ich das gehört hab, ist mir ganz anders geworden-kenn mich so mit neurologie auch gar nicht aus.
hab mich wirklich sehr geärgert, hat mir schmerztabletten verschriebn und mich dann nach hause geschickt.von einen geplatzten adern etc wollte er nichts wissen-hoffe echt, dass sich das jetzt nicht zu sehr verschlimmert...der termin bei der rheumatologin ist ja noch 2 wochen hin...aber ich halt die schon irgendiwe durch.find es halt nur nicht gut andauernd tabletten zu nehmen, die nicht die wirkliche ursache bekämpfen.