Hallo Krümel,
z.Z. habe ich einen ziemlichen "Durchhänger" (physisch und psychisch), deshalb hab ich mich seit einigen Wochen auch etwas:o zurückgezogen und bin im Moment eher ein "stiller Mitleser":o

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Doch nun muß/möchte ich doch kurz einmal etwas loswerden, da ich Deine Geschichte nun schon von Anfang an mitverfolge und ich sehr gut weiß wie Du Dich z.Z. fühlst
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Zudem stimmt mich Monalies Geschichte mal wieder seeeehr nachdenklich.
Gute 8 Jahre dauerte es, bis ich die Diagnose Morbus Basedow bekam. Das war 1995 und ich muß sagen ich konnte sämtliche lehrbuchmäßigen Symptome vorweisen, wie sich später herausstellen sollte auch alle dazu passenden Laborwerte.Ich war zig mal Notfallpatient in Kliniken. Genausooft wurde ich mit Psychopillen oder besser Beruhigungspillen nach Hause geschickt. Ich war nur noch ein Schatten meiner selbst, hatte einen Puls, den ich manchmal gar nicht mehr zählen konnte, meine Beine wollten mich kaum tragen,weil die Muskeln so schwach waren und auch bei der geringsten Anstrengung schmerzten u.s.w.,u.s.w....
Im Prinzip fühlte ich mich schon damals wie ein weidwundes Tier:o .
Kurz, als Simulant, Hypochonder oder überreiztes kurbedürftiges Mütterchen war ich schnell auf der Psychoschiene
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Ich mußte meine Arbeit aufgeben, weil ich nicht mehr belastbar für 2 kleine Kinder, Haushalt und Beruf war. Ich habe schließlich mit ach und krach die "Mittagsstellung" in einer Boutique gehalten. Gott sei Dank hatte ich eine sehr verständnisvollen Chef...:o
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Ich ging zu keinem Arzt mehr, verbot meinem Mann während einer dieser "hundertsten" nächtlichen Herzattacke einen Solchen zu rufen (weshalb auch).... ich wäre zu diesem Zeitpunkt lieber gestorben

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Doch irgendwann wurde es ihm zu bunt, er packte mich ins Auto und fuhr mich zum nächstbesten Arzt. Diese Ärztin kannte mich von meiner früheren Arbeit, die Schwester ebenfalls...., sie konnten ihren Schock über mein verändertes Aussehen nicht verbergen

. Das EkG sprach zudem für sich und wieder einmal sollte ich ins KH. Aber nicht mehr mit mir

, ich weigerte mich beharrlich. In ihrer Not vereinbarte sie bei einem Kardiologen einen sofortigen Termin für mich. Dort angekommen (man wartete trotz rappelvollem Wartezimmer bereits auf mich), hatte ich schon meine Verdachtsdiagnose, noch ehe die Ärztin die Tür geschlossen hatte. Was zig Ärzte in all den jahren nicht fertigbrachten, SAH sie auf den ersten Blick.

Natürlich mußten alle Untersuchungen die Diagnose auch noch bestätigen, aber sie sollte sich nicht geirrt haben

. Wie froh ich war, brauche ich sicher nicht zu sagen...

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Um das nun nicht endlos auszudehnen :o ..., die Kurzform findest Du unten in meiner Krankenvita. Also, erst Tabletten, dann 2x Radiojodth. So richtig gut ging es mir trotzdem nie. Egal was es war, nun wurde alles auf die SD geschoben. Leider mußte diese Ärztin zwischenzeitlich selbst krankheitshalber ihre Praxis schließen

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Glück im Unglück erwies sich für mich ein Gutachtertermin, denn dieser Arzt diagnostizierte die RA,was andere wieder einmal nicht sahen, weil leider seronegativ und ohne passendes Labor eben nicht krank

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trotz teils gigantischer Schwellungen.
Nun gut, mit Enbrel, MtX, Corti und Co, bin ich rheumamäßig gut eingestellt, was nicht heißt , daß ich schmerzfrei bin

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Auf Grund immer wiederkehrender "unklarer" Hautsymptome wurde auch an eine Kollagenose gedacht.
Aaaaaaaber keine ANAs, keine Kollagenose, so der Hautarzt

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Die Symtompalette spricht zwar für ein Overlap-Syndrom, aber nicht mein Blutbild

. Meistens denke ich zwar, es macht bei der Therapie wohl eh keinen Unterschied....., doch frag ich mich ob diese in diesem Fall genauso aussehen würde

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Oh ja, habe ich regelmässig. Essen ist für mich ein notwendiges Übel, wenn ich nicht müsste könnte ich durchaus darauf verzichten....

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Das heisst aber auch nicht, das ich nicht gerne etwas leckeres esse, ich kann auch tüchtig reinhauen...:o .
Ich kann Dir ein Buch mit dummen Sprüchen füllen....

. Ich lebe ja ach so ungesund, ist ja kein Wunder das es mir schlecht geht. Ich sollte mal was anständiges essen, mich gesund ernähren, mehr Sport machen ich hatte ja schon Probleme den Fön beim Haaretrockenen hochzuhalten...

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Monalie
Ich war als Kind immer eher moppelig,obwohl ich seit menem 7.Lj. aktiv Sport trieb. Ich spielte Badminton mit Laib und Seele u. auch erfolgreich

Noch vor meinem 1.Kind mußte ich wegen dauernder Rücken-u. Gelenkprobleme damit aufhöhren

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Seit ca. 7 jahren, kann ich machen was ich will, der Kampf gegen das Untergewicht ist belastend. Da man mich anders kannte, kommen immerwieder dumme Sprüche. Dagegen bin ich inzwischen sehr "allergisch"

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Nun sitze ich auch zu nachtschlafender Zeit wieder hier, weil mich der "Ganzkörpermuskelschmerz" nicht zur Ruhe kommen läßt, obwohl todmüde

. Auch dafür gibt es dumme Sprüche, wenn man beizeiten ins Bett geht, ist man tagsüber nicht müde. Aber gerade die Müdigkeit ist auch so ein hinterhältiges gemeines Symptom bei Kollagenosen

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Wenn Du magst, kannst Du ja auch hier bei >>>
http://www.lupus-live.de einmal reinschauen.
Bis dato glaubte ich wirklich, es gäbe keine ANA-negativen Kollagenosen.
Liebes Krümelchen, laß Dich mal gaaaanz vorsichtig umarmen. mache nicht den gleichen Fehler wie ich damals und resigniere.
Bleibe hartnäckig und stark. Und rede Dir nicht ein, Du seist ein Hypochonder

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Allerdings hängen Schmerz und Psyche schon sehr dicht beeinander. Das ist ein ganz logischer Vorgang. Aber für all deine Symptome sollte es erst einmal eine genaue Diagnose geben. Dann geht es der Psyche auch etwas besser

. Ich denk Du verstehst mich nicht verkehrt
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So nun versuche ich doch noch ein wenig Schlaf zu bekommen
Alles Gute für Dich und LG
adina