Mich wunderts immer hier im Forum, dass wenn es um Schmerzmittel geht, dass keiner seine Bedenken bezgl. der Abhängigkeit äußert.
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man hat im grunde die wahl zwischen pest und cholera...
ich persönlich habe unwahrscheinlich angst vor abhängigkeiten jeglicher art. mir macht meine nikotinabhängigkeit schon schwer zu schaffen. der alkohol meines vaters schwebt wie ein damoklesschwert über mir... genetische veranlagung zu abhängigkeiten entstehen durch abhängigkeiten der vorfahren, die ist bei mir sehr hoch...
ABER!!! was nutzen mir noch 20 jahre leben, wenn die nur unter starken schmerzen möglich sind? und was das auslösen von schmerzen durch medikamente betrifft, da muss man sich halt drauf verlassen, das der Doc sein handwerk versteht. bei chron. schmerzen ist man eh bei nem schmerztherapeuten am besten aufgehoben.
ich pers. pfeiff im mom auf iwelche ängste in bezug auf schmerzmittel (oxycodon und novalmin) ... bevor ich garnichts mehr habe, was man leben nennen kann...
schmerz aushalten ist aber auch keine gute idee, da ein erst einmal gebildetes schmerzgedächtnis unumkehrbar ist und dann schmerzen da sind, die keinerlei organische ursache mehr haben.
letztendlich spielt aber auch das pers. schmerzempfinden/die pers. schmerzgrenze eine große rolle. nicht jeder hält schmerz gleich gut aus.
fakt ist, das (chronischer) schmerz lange zeit ein stiefkind der medizin war und nur langsam fortschritte in aufklärung und behandlung gemacht werden. bis dahin muss jeder (in absprache mit dem arzt) selbst entscheiden, welcher konsequenz er den vorzug gibt.