Entäuschung

Nun also meine Einschätzung der Rheumaambulanz Dresden. Den Hr. Prof. Aringer durfte ich also nicht treffen. Dafür sein "Ziehkind" Dr.med. XXXXXX seiner Einrichtung. Wie ich bereits schrieb, war ihr erster Auftritt schon recht merkwürdig. So zur Begrüßung "Die Medikamente haben alle fürchterliche Nebenwirkungen" (bin ich nur wegen Medis hierher gekommen?ich wollte wissen was die Ursache ist!) Naja und XXX ist auch sehr erfolgreich, denn es kommt sogar ein Patient 350 km extra hierher gefahren! Na wenn das mal nichts ist ... Nach einigen Fragen und ein paar Abtastungen an Fuß und Hand war sie der Auffassung ich gehöre nicht in ihr Fachgebiet. He? Ich habe einige Orthopäden und Neurochirurgen verschlissen, und zu denen gehöre ich auch nicht. Von diesen Herren kam der Tipp einmal eine internistisch-rheumatische Diagnostik zu betreiben. Wenigstens hat sich die Dame durchgerungen etwas Blut und Urin zu untersuchen. Die Blutentnahme gestaltete sich fast zu einem Do-it-yourself Aktion. Nach drei Einstichen und Hilfestellung durch mir kam endlich das Blut in die Gläschen. In den ersten beiden Venen wurde gestochert als wenn man ein Abflußrohr reinigen möchte.
Nach weiteren 6 Wochen kam ich nochmal den weiten Weg gefahren um die Laborwerte zu erfahren. Nach 1h des Wartens folgte ein Gespräch von 10 Minuten. Und auch hier wieder als erstes die Begrüßung mit den Medis und den NWs. Dann kurz die Aussage - "Es ist nichts rheumatisches!" und dann wollte sie mich schon verabschieden. Hallo! Erst auf die Nachfrage ob die Radiologen etwas gesehen haben überlegte sie kurz, und meinte "Ne die haben nichts gesehen, als das was ich schon wüsste.". Ich bin der Überzeugung das meine CDs die ich da gelassen hatte niemals in den Händen eines Radiologen war. Sei es wie es nun ist, nächste Frage meinerseits:"Welchen Arzt soll ich denn ihrer Meinung nach befragen, woher meine Beschwerden kommen?" Sie war der Meinung - KEINEN ! Als ich ihr dann sagte das dies so nicht sein könne, da meine Lebensqualität immer weiter nach unten gehe - schaute sie mich mit großen Augen an, faltete meine Akte zusammen, gab mir meine CDs zurück und sagte - Tschüß!
Und nun? Letztlich habe ich mir mein Laborblatt noch erbettelt, denn ich weis ja nicht wie lange der Arztbrief braucht. Und was sehen meine trüben Äuglein auf dem Zettel tnf-alpha und Amyloid A erhöht sowie dazu das Ferritin. Mein HA war außer sich das die Dame hier nicht geschalten hat. Entzündungszeichen im Blut aber sich nicht weiter kümmern. Tja XXX ist einfach noch zu jung für Problemfälle!
Fazit: Der Prof scheint ja recht gut zu sein(also speziell bei ihm einen Termin erhaschen), wenn ich hier den einen Beitrag lese. Jedoch sein "XXXXX" ist für problematische oder besser nicht ganz eindeutige Fälle überfordert. Auch sollte sie den Umgang mit Patienten etwas üben, denn im Wartebereich hat eine ältere Dame ihren Unmut über die Qualität kundgetan(dem Dialekt nach hatte sie auch eine längere Anfahrt).Außer Spesen nichts gewesen!
Leider ist diese Konstellation wie in Dresden keine Seltenheit. So erlebt(ein Familienangehöriger) auch in der Schmerzklinik Kiel. Nur dort betraf es den "Ziehsohn" des Profs.
Der dachte auch wenn der "Alte" im Urlaub ist kann er das selbe Zepter schwingen. Nur dies ging mächtig daneben(er tat das Gegenteil von dem was er sollte), und der Prof aus dem Urlaub wieder da, war am toben. Insgesamt ist diese Klinik für Kopfschmerzpatienten dennoch sehr zu empfehlen(wenn der Prof im Hause ist). Gerade bei Problemfällen oder Clusterkopfschmerz.
So erst mal Schluß. Im Moment nehme ich Celebrex 200mg vom Schmerztherapeuten aus. Er hat Angst das das Ambene meine Nieren noch weiter schädigt. Soweit scheint es ebenso gut wenn nicht sogar besser zu wirken. Für eine stationäre Diagnostik habe ich nun die Uni-Klinik Jena vor Augen. Zumal ich dort auf einer Stadion alle meine Leiden "zur Korrektur vorlegen könnte".
LG
Waldmensch
Update!!! der Geschichte ist auf Seite 1 dieses Threads geschrieben. Ich denke Fr. Dr. Fantana hat es verdient, diesen
positiven Nachsatz einzufügen

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