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Welche Klinik nehmen?

Dieses Thema im Forum "Arbeit und Allgemeines" wurde erstellt von Waldmensch, 18. Mai 2010.

  1. Waldmensch

    Waldmensch Sozialkämpfer

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    :rolleyes: Ich weiß nicht ob jemand von euch weiß, welche der beiden Kliniken die besseren Erfahrungen hat.
    1. Uni-Klinik Dresden (Prof.Dr.med.Martin Aringer)
    oder
    2. Rheumazentrum Leipzig
    :uhoh:

    Die Klinik Dresden habe ich bereits in der Liste der empfohlenen Ärzte gefunden. Auch habe ich schon Kontakt mit dem Herrn Professor aufgenommen und er schien mir sehr ehrlich, was heißen soll er versprach keine Wunder.
    Mich würde nun interessieren ob jemand schon in Leipzig war und dort seine Erfahrungen gemacht hat.
    War jemand aus dem Forum schon in Dresden gewesen? Ich habe über die Rheumaliga noch das Bethanienkrankenhaus in Chemnitz gefunden, doch dort wollte oder konnte man nicht antworten. Letzendlich weiß ich über die Qualität dort auch nicht recht viel. Aber vieleicht kann mir ja jemand einen Rat geben.:top:

    Waldi
     
  2. darkside667

    darkside667 Neues Mitglied

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    Ich war dieses Jahr im Sankt Georg in Leipzig. Die haben eine kleine Rheumastation.

    Mein Rheumatologe hat mir von der Uniklinik Leipzig abgeraten.
     
  3. Waldmensch

    Waldmensch Sozialkämpfer

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    Vielen Dank @Darkside für deine Nachricht. Ich denke derweil genauso wie dein Arzt. Ich habe mich bei der Uniklinik um einen Termin bemüht und auch einen bekommen. Doch man kam sich hier vor wie wenn man einfach in eine Schublade getan wird. Mit diesem unguten Gefühl im Bauch wollte ich nicht dorthin, und habe meinen Termin gestriche.
    Wie ich hier lesen konnte, wurde Prof. Aringer von der Klinik Dresden empfohlen. Also habe ich mich daran gemacht mit dem Herrn Professor in Kontakt zu kommen. Auch wenn wir uns noch nicht kannten, so war er recht nett und verständnisvoll zu mir. Und so habe ich am 2.8. einen Termin bekommen. :top:
    Derzeit habe ich wieder einen Schub von Schmerzen und Übelkeit.:sniff: Und ich hoffe nun das sich endlich etwas bewegt um endlich etwas mehr vom Leben zu haben. Es ist schlimm für mich das ich nicht einfach so etwas planen kann, da ich nicht weiß ob ich gerade an diesem Tag ausfalle. Und ehe das Prednisolon und das Ambene wirken sind auch so 2 Tage ins Land gegangen. Es ist momentan das Einzige was hilft. Dazu noch 24mg Hydromorphon und 2x150mg Lyrica. Ich fühle mich derzeit mächtig am Ende und hoffe auf den Termin beim Professor. Arbeiten kann ich seit Januar 2010 nicht mehr gehen, da ich dann alle paar Tage im Bett bleiben müsste.
    Na ja - ich will mal nicht ganz den Kopf hängen lassen.:a_smil08:

    Viele Grüße
    Waldmensch
     
  4. katrin37

    katrin37 Registrierter Benutzer

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    Hallö.. ich war fasst 20 Jahre an der Uni Patient und naja ... man is halt nur ne Nummer.Mal wars ok mal wars zum heulen.

    Vor 2 -3 Jahren hat sich meine Rheumatologin in Halle niedergelassen und ich fahr eben da hin.Bin recht zufrieden.

    St. Georg is zu empfehlen ..lag selber schon da und kann nur pos. berichten.:)

    Daumen drück für deinen termin. LG katrin
     
  5. Waldmensch

    Waldmensch Sozialkämpfer

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    Oh je - meine Tochter studiert in Halle, und sie hat mir auch das selbe KH empfohlen. So klein ist die Welt ...:a_smil08: sollte das in Dresden in die Hose gehen werde ich schlußendlich dort meinen letzten Anlauf nehmen. Jedenfalls bin ich froh das sich jemand um mich kümmern möchte, denn so lange nichts tun(AU seit Jan.10) machen mich mürbe. Doch selbst wenn ich wöllte ginge es nicht. Immer wenn die Medis nachlassen beginnt das Drama(anders kannman es nicht beschreiben) von vorne. Ich komme mir vor wie ein Krüppel, und das ist nicht gelogen. Und diese ständige Rennerei wegen der Medikamente. Nun wollen die mir mein Lantus nicht mehr bezahlen. Außer du bezahlst die Mehrkosten aus der eigenen Tasche! Aber ich versuche immer nicht total abzutauchen, und wenn es mir sehr schlecht geht erhöhe ich die Dosis Predni auf 20mg und nach 2 Tagen bin ich fit und erlaube mir auch einmal da zu tun was mir etwas Freude bereite(Garten). Die Quittung folgt zwar auf dem Fuß und mene Frau schimpft, aber ab und zu möchte ich auch noch einmal Mensch sein. Ich denke so mancher wird mich dahingehend verstehen ...
    Also hoffe ich auf Montag und wünsche mir das wenigstens etwas im Leben zurückkommt.

    Alle Gute
    Waldmensch
     
  6. darkside667

    darkside667 Neues Mitglied

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    Ich werde ab morgen in der Uniklinik Leipzig sein, da der Chefarzt der Rheumatologie im Sankt Georg im Urlaub ist.

    Ausführlich werde ich darüber berichten, denn ich nehme mein Internet im Taschenformat mit.
     
  7. Waldmensch

    Waldmensch Sozialkämpfer

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    Hoffe auch für dich das Beste! Schön das du uns berichtest wie es dir dort ergeht. :top:

    Waldmensch
     
  8. Fusel

    Fusel Neues Mitglied

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    Welche Klinik

    Hallo Waldmensch! Ich kenne zwar das Sankt Georg Klinik in
    Leipzig nicht,aber ich gehe an der Dermatologie in Leipzig wegen
    mein SEL.Aber wenn ich Dir ein besten Tipp geben könnte.Ist
    die beste Rheumatologie Berlin-Buch.Ich lag 02 dort.Die Klinik
    ist besser als Leipzig.Dort bekommt man sehr viel an Therapie
    angeboten.Man hat auch Ausgang und die Verpflegung ist sehr
    gut.Die Klinik befindet sich in den Huffelandpark.Schau Dir doch mal
    die Klinik per Internet an,unter www.Immanuel Rheumaklinik Berlin-Buch an.Viel Spass bei der Klinik auswahl.

    Fusel
     
  9. Waldmensch

    Waldmensch Sozialkämpfer

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    Hallo Fussel,
    danke für den Tipp. Ich habe mir da mal angesehen und muss sagen das es dort ein recht breites Spektrum gibt. Finde ich toll! Drückt mir nur für morgen mal bitte die Daumen damit ich endlich auch einmal Erfolge habe. Leider hat sich hier im Forum noch niemand gemeldet der in der Uni-Klinik bei Prof. Aringer war. Zumal er doch hier als empfohlener Arzt in der Liste steht.
    Ich werde sehen, erleben und dann berichten.
    Bin schon etwas aufgeregt, nach den vielen Ärztepleiten die ich schon erlebt habe ... Aber die Hoffnung stirbt zum Schluß!

    LG Waldmensch
     
  10. Fusel

    Fusel Neues Mitglied

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    :top: Hallo Waldmensch!

    Erst mal vielen Dank für nette e-mail.Ich kenne zwar den Prof.Aringer
    auch nicht von der Uni Leipzig.Wenn ich über ein Professer wissen will
    gehe ich über seine Homepage.Dort kann man über seine Fachrichtung
    und seine Forschungsbereiche lesen.Oder geh doch über das Rheuma-
    Zentrum Leipzig. Ich gehe nur an die Dermatologie Uni-Leipzig.Durch
    meine Krankheit muß ich auch die Rheumaklinik sowie Orthopädie mit-
    nehmen.Du kannst mir ja schreiben wie die Uni Rheumaklinik Leipzig ist.
    Ansonsten gehe ich wieder zurück nach Berlin-Buch.Ich komme aus
    dem Südraum von Leipzig die nächste Bundesland ist Thüringen.
    Man muß immer positiv Denken.

    LG Fussel
     
  11. Soraya0905

    Soraya0905 Neues Mitglied

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    Hallo Waldmensch,
    ich bin seit 2007 in der Uniklinik Dresden bei Prof. Aringer in Behandlung.
    Mit dem Doc bin ich mehr als zufrieden. Er nimmt sich viel Zeit für die Untersuchungen und klärt auch über die Einschränkungen auf. Ist bei einem Medikamentenwechsel aufgrund Nichtansprechen bzw. Wirkungsverlust nicht so zögerlich.
    Bin alle 3 Monate dort, im Schub auch häufiger, er ist immer höflich, zeigt Verständnis, ich fühle mich gut aufgehoben. Kann bei Fragen bei ihm anrufen.
    Wie war Dein Termin?
    LG

    Soraya
     
  12. Waldmensch

    Waldmensch Sozialkämpfer

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    Ich war am Montag in Dresden gewesen. Der Prof. war im Urlaub und hat mir Frau Dr.med. Fantana zugewiesen. Na ja ziemlich jung die Dame und wieviel Erfahrung sie bereits gesammelt weiß ich nicht. Verwundert hat mich das sie gleich zu Beginn mir erklärte wie schlimm die Medikamente seien und das sie ständig mit den Patienten darüber diskutieren muss. Nach einer Untersuchung der Gelenke und einer Abfrage meiner Beschwerden kam sie zu der Ansicht das es kein Rheuma sei. Hm ...? Auf meine Nachfrage was es denn sonst sein könnte, da der Orthopäde bereits auch ein Nein auf seinem Gebiet festgestellt hat bekam ich eine lehrreiche Antwort:confused: "Der Mensch hat sich im Rahmen der Evolution nicht für den aufrechten Gang entwickelt. Eigentlich müsste er auf allen vier Extremitäten wie ein Affe sich bewegen. Daher bekomme ich meien Beschwerden. " Ich dachte ich sitze hier im falschen Zimmer. Auch auf meinen Hinweis das sich meine Beschwerden mit NSAR+Predni relativ schnell bessern, und nicht auf Hydromorphon, wurde ich belehrt --> "Predni hilft für alles, nehmen sie es ruhig. Und die paar Milligramm die sie nehmen(10-20mg/d) sind doch für einen rheumakranken Patienten keine Dosis. "
    Letztendlich musste ich die Dame erst einmal in meinen Augenhöhe bringen, und ihr klarmachen das sie andere verarschen kann. Ich habe ihr dann kurz einige Anekdoten erzählt die ich bereits mit den "Göttern" erlebt habe. Dann hat sie sich wenigstens für eine Laboruntersuchung entschieden. Mal sehen was da herauskommt. Sollte sich diese Einrichtung noch einmal derartig präsentieren, werde ich auf keinen Fall diese empfehlen. Und 170 km Fahrt (eine Strecke) muss ich mir nicht antun, um Comiker zu erleben. Geiselwind ist da näher ...
    LG
    Waldmensch

    Update(wichtig):
    Nun ist es knapp 1 1/2 Jahre her das ich dort war. Da ich aber kein Nörgler bin, dem niemand etwas recht machen kann, möchte ich hier den Weitergang mitteilen.
    Der Uniklinik bin ich dennoch treu geblieben, denn so wie es war konnte es nunmal auch nicht weitergehen. Also habe ich, nachdem weitere Befunde vorhanden waren, mir erneut einen Termin in der Uni machen lassen. Frau Dr. Fantana war zu diesem Zeitpunkt nicht in der Rheumaabteilung und hat mich an einen Kollegen verwiesen. Nach oben geschrieben, war ich eigentlich ganz froh meine Geschichte einem anderen Arzt zu erzählen. Bedingt durch neue Befunde nahm meine Geschichte einen positiven Verlauf. Und so bin ich auch heute noch in der Uniklinik in Behandlung, trotz des langen Weges dorthin.
    Und Frau Dr. Fantana? Auch wir sind uns über den Weg gelaufen, da sie nun wieder in der Rheumaabteilung tätig ist. Ein sehr persönliches Gespräch hat Vieles relativieren können. Letztlich hat sich nur bestätigt, dass es selbst bei hochqualifizierten Ärzten nicht einfach ist, rheumatologische Erkrankungen gleich zu Beginn diagnostizieren zu können. Gerade im Anfang der Erkrankung sind die Beschwerden oft sehr diffus und machen es dem Arzt nicht leicht. Als besonders lobendswert möchte ich Fr. Dr. Fantana anerkennen, als sie mich am Abend(ca.20 Uhr) meiner Remicade-Infusion angerufen hat um sich zu erkundigen wie es mir geht. Da können andere noch was lernen.
    Somit möchte ich meine negative Erfahrung auch nicht länger so stehen lassen und Frau Dr. Fantana weiterhin viel Glück bei ihrer Arbeit wünschen.
     
    #12 4. August 2010
    Zuletzt bearbeitet: 22. März 2012
  13. Fusel

    Fusel Neues Mitglied

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    :top: Hallo Waldmensch!

    Entschuldige das ich erst jetzt schreibe.Ich habe dein Bericht über
    die Vertretung gelesen.Wenn ich Dir noch zwei gute Tipps geben
    könnte.Hier in Altenburg gibt es eine sehr gute Rheumatologin das
    ist Fr.Dr.med.Kubka,sieh hat mich damals nach Berlin-Buch einge-
    wiesen.Die ehem.Klinikdirektorin von der Rheumaklinik Berlin-Buch
    Generalsekreterin Prof.Dr.med.Gromnica-Ihle,sie ist zwar jetzt privat.
    Aber ein versuch bei den 2 Ärzten würde ich mal Anfragen.Die Fr.Dr.
    Gromnica-Ihle hat eine Internetadresse aber die Fr.Dr.med.Kubka
    nicht.Da mußt du über die Poniklinik Altenburg anrufen.Ich hoffe das
    ich Dir etwas geholfen habe.

    Fusel
     
  14. Fusel

    Fusel Neues Mitglied

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    :butter: Hallo Waldmensch!
    Wie war Deine Einschätzung bei den Prof.Aringer?

    Fussel
     
  15. Waldmensch

    Waldmensch Sozialkämpfer

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    Hallo Fussel,

    Leider konnte ich ihn nicht persönlich kennenlernen ... Leider
    Ja leider denn ich habe schon wieder Schmerzen. Gerade mal 3 Tage Ruhe und nun schon wieder. Und so geht das nun schon seit Januar.
    Ich hoffe das der MDK nun auch einmal etwas Druck auf die Ärzte macht. Die Dame war dermaßen geschockt als sie meine Unterlage eingesehen hatte! Nun möcht sie auch nach einem brauchbaren KH suchen, um meine vielen "Baustellen" endlich einmal einzu dämmen. Sie hat sehr richtig erkannt das ich keine Lebensqualität mehr habe. Und bevor ich zur Reha gehe muss Ordnung herrschen.
    Na schauen ich mal positiv in die Zukunft, doch wirklich kann ich es nicht nach diesen vielen negativen Erlebnissen. Einzig froh bin ich nur, dass ich nicht der Einzige bin der "Odyseen" hintr sich bringen muss. INsofern man von froh sprechen kann wenn es andern mies geht.

    LG
    Waldmensch
     
  16. Fusel

    Fusel Neues Mitglied

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    :) Hallo Waldmensch!

    Erst mal vielen Dank für deine e-mail.Schade das du nicht den Prof.
    persönlich gespröchen hast.Ich kenne die Uni Leipzig Dermatologie
    auch zu gute.Aufklären über diese Krankheit können die ja nicht,sogar
    meine ehm.Hausärztin.Ich habe immer zu Antwort bekommen wir müssen
    abwarten wie und wann die Krankheit ausbricht.Wenn mann sowas hört
    da schwillst mir der Kamm.Ich Frage mich für was man noch Krankengeld
    bezahlt.Daher habe ich auch mein Hausarzt gewächselt.Das ist ein
    polnische Arzt,der hat sich hier niedergelassen.Er hat erste mal mich
    über diese Krankheit richtig aufgeklärt und er kann auch zu hören.Er ist
    ein prima Arzt den wir hier haben.Aber zu Autoimmunsprechstunde
    an der Uni-Leipzig muß ich bis zum mein Lebensende gehen:sniff:.Aber
    ich bin froh wenn ich die Autoimmunsprechstunde hinter mich habe.Ich
    hasse das blöde gequatsche von denen.Ich sag immer man muß
    aus sein Leben was machen.Lass wieder was von Dir hören Waldmensch

    ;) Fussel
     
  17. Waldmensch

    Waldmensch Sozialkämpfer

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    Entäuschung

    :mad: Nun also meine Einschätzung der Rheumaambulanz Dresden. Den Hr. Prof. Aringer durfte ich also nicht treffen. Dafür sein "Ziehkind" Dr.med. XXXXXX seiner Einrichtung. Wie ich bereits schrieb, war ihr erster Auftritt schon recht merkwürdig. So zur Begrüßung "Die Medikamente haben alle fürchterliche Nebenwirkungen" (bin ich nur wegen Medis hierher gekommen?ich wollte wissen was die Ursache ist!) Naja und XXX ist auch sehr erfolgreich, denn es kommt sogar ein Patient 350 km extra hierher gefahren! Na wenn das mal nichts ist ... Nach einigen Fragen und ein paar Abtastungen an Fuß und Hand war sie der Auffassung ich gehöre nicht in ihr Fachgebiet. He? Ich habe einige Orthopäden und Neurochirurgen verschlissen, und zu denen gehöre ich auch nicht. Von diesen Herren kam der Tipp einmal eine internistisch-rheumatische Diagnostik zu betreiben. Wenigstens hat sich die Dame durchgerungen etwas Blut und Urin zu untersuchen. Die Blutentnahme gestaltete sich fast zu einem Do-it-yourself Aktion. Nach drei Einstichen und Hilfestellung durch mir kam endlich das Blut in die Gläschen. In den ersten beiden Venen wurde gestochert als wenn man ein Abflußrohr reinigen möchte.
    Nach weiteren 6 Wochen kam ich nochmal den weiten Weg gefahren um die Laborwerte zu erfahren. Nach 1h des Wartens folgte ein Gespräch von 10 Minuten. Und auch hier wieder als erstes die Begrüßung mit den Medis und den NWs. Dann kurz die Aussage - "Es ist nichts rheumatisches!" und dann wollte sie mich schon verabschieden. Hallo! Erst auf die Nachfrage ob die Radiologen etwas gesehen haben überlegte sie kurz, und meinte "Ne die haben nichts gesehen, als das was ich schon wüsste.". Ich bin der Überzeugung das meine CDs die ich da gelassen hatte niemals in den Händen eines Radiologen war. Sei es wie es nun ist, nächste Frage meinerseits:"Welchen Arzt soll ich denn ihrer Meinung nach befragen, woher meine Beschwerden kommen?" Sie war der Meinung - KEINEN ! Als ich ihr dann sagte das dies so nicht sein könne, da meine Lebensqualität immer weiter nach unten gehe - schaute sie mich mit großen Augen an, faltete meine Akte zusammen, gab mir meine CDs zurück und sagte - Tschüß!

    Und nun? Letztlich habe ich mir mein Laborblatt noch erbettelt, denn ich weis ja nicht wie lange der Arztbrief braucht. Und was sehen meine trüben Äuglein auf dem Zettel tnf-alpha und Amyloid A erhöht sowie dazu das Ferritin. Mein HA war außer sich das die Dame hier nicht geschalten hat. Entzündungszeichen im Blut aber sich nicht weiter kümmern. Tja XXX ist einfach noch zu jung für Problemfälle!

    Fazit: Der Prof scheint ja recht gut zu sein(also speziell bei ihm einen Termin erhaschen), wenn ich hier den einen Beitrag lese. Jedoch sein "XXXXX" ist für problematische oder besser nicht ganz eindeutige Fälle überfordert. Auch sollte sie den Umgang mit Patienten etwas üben, denn im Wartebereich hat eine ältere Dame ihren Unmut über die Qualität kundgetan(dem Dialekt nach hatte sie auch eine längere Anfahrt).Außer Spesen nichts gewesen!

    :ylsurprise:
    Leider ist diese Konstellation wie in Dresden keine Seltenheit. So erlebt(ein Familienangehöriger) auch in der Schmerzklinik Kiel. Nur dort betraf es den "Ziehsohn" des Profs.
    Der dachte auch wenn der "Alte" im Urlaub ist kann er das selbe Zepter schwingen. Nur dies ging mächtig daneben(er tat das Gegenteil von dem was er sollte), und der Prof aus dem Urlaub wieder da, war am toben. Insgesamt ist diese Klinik für Kopfschmerzpatienten dennoch sehr zu empfehlen(wenn der Prof im Hause ist). Gerade bei Problemfällen oder Clusterkopfschmerz.

    So erst mal Schluß. Im Moment nehme ich Celebrex 200mg vom Schmerztherapeuten aus. Er hat Angst das das Ambene meine Nieren noch weiter schädigt. Soweit scheint es ebenso gut wenn nicht sogar besser zu wirken. Für eine stationäre Diagnostik habe ich nun die Uni-Klinik Jena vor Augen. Zumal ich dort auf einer Stadion alle meine Leiden "zur Korrektur vorlegen könnte".

    LG
    Waldmensch

    Update!!! der Geschichte ist auf Seite 1 dieses Threads geschrieben. Ich denke Fr. Dr. Fantana hat es verdient, diesen positiven Nachsatz einzufügen;).
     
    #17 20. September 2010
    Zuletzt bearbeitet: 3. April 2012
  18. Fusel

    Fusel Neues Mitglied

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    Hallo Waldmensch
    Erst mal vielen Dank für die e-mail.Ich habe sie mir genau durchgelesen.
    Nach meiner Einschätzung war sie gerade mit ihren Praktikum fertig.Ich
    würde doch mal in der Rheumaklinik Berlin-Buch versuchen.Es gibt ein
    altes Sprichwort Studieren geht über Probieren.Die haben viel besseres
    Angebot als Leipzig und Dresden.

    Fusel

    P:S Ich schreibe Dir am Sonnabend noch mal.
     
  19. Fusel

    Fusel Neues Mitglied

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    Hallo Waldmensch

    Entschuldigung das ich erst jetzt schreibe.Ich mache zur Zeit eine
    Intigrationbeschäftigung für Behinderte Menschen in Leipzig.Fast
    das gleiche kenne ich auch von der Uni Leipzig.Die können Dir nicht
    mal eine richtige Diagnose feststellen,jeder erzählt was anderes.
    Enddefekt kommt nicht gescheites heraus.Wenn ich Dir ein guten Rat
    geben kann.Schicke doch Deine Auswerdung an der Gronmciala-Ihle
    hin.Sie hat auch eine Webseite.
    Laß den Kopf nicht hängen und denke nicht mehr daran.


    ;)Fusel
     
  20. Waldmensch

    Waldmensch Sozialkämpfer

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    Es ging weiter ...

    Nun sind einige Monate bzw. Jahre vergangen. Und ich war in der Uniklinik Jena, aber mit dem leidlichen Erfolg, dass ich danach auch nichts weiter erfahren habe, was die Ursache ist für meine Beschwerden sein könnte. Meinem Hausdoc haben sie freundlich mitgeteilt, dass "er bitte weitere Diagnostik betreiben solle". Doch er hatte mich doch dorthin geschickt, damit endlich was gefunden wird.
    Auch mein HA war da baff über die Empfehlung der Klinik.

    HA nun ratlos und ich nun auch. Aber irgend etwas musste ja sein. Trotz meiner bis dahin negativen Erfahrung mit Dresden, habe ich mich erneut an diese Rheumaambulanz gewendet. Seit dem bin ich nun in Dresden in Behandlung. Einiges wurde geklärt und gefunden. Aber auch mit Fr. Dr. Fantana hatte ich Kontakt und haben über die Sache und deren Verlauf nochmal gesprochen. Von daher sehe ich es als notwendig und auch richtig an, dies nicht mehr so im Raum stehen zu lassen und habe in meinem Beitrag in diesem Thread ein Update eingefügt.

    Wie es mir weiter ergangen ist, dazu werde ich noch etwas posten. Aber an anderer Stelle, wo es besser passt.

    LG
    Waldi