Guten Morgen, also irgendwie tut ihr den Lehrern jetzt ein wenig unrecht. Ich habe Sonderpädagogik studiert und während dessen wurde immer darauf hingewiesen, wie wichtig die Zusammenarbeit mit den Eltern ist und einen Weg ohne Medikamente zu verfolgen. Auch habe ich 3 monatige Praktika an Erziehungsschwierigen- und Lernbehindertenschulen absolviert und habe mit einigen Kindern mit ADHS gearbeitet. Diese werden nicht mit Ritalin "stillgestellt", sie wurden immer durch einen Betreuer unterstützt, individuell. Kinder mit schwerem ADHS sind wirklich nicht zu beneiden, sie snd auch oft selbst nicht glücklich mit ihrer Unruhe und der mangelnden Fähigkeit sich zu konzentrieren. Im Praktikum stand ich dem auch oft hilflos gegenüber. Nur eins dieser Kinder, mit denen ich arbeitete wurde in meiner Zeit auf Ritalin eingestellt und er selbst empfand es als Erleichterung. Er erklärte, dass er endlich einen roten Faden sehe, dem er folgen könne.
Ich denke, man sollte dieses Medikament nicht pauschal verteufeln und auch nicht die Lehrer, oder die Eltern.
Ich denke, das ist keine Schwarz-Weiß-Sache, es gibt ganz viele Grautöne.
Ich wünsche euch einen schönen Tag, Birgit
ich tue keinem lehrer oder auch erzieher etc unrecht
ich bin selber auf der "profi" seite, als sprachtherapeutin und weiß auch wovon ich rede.desweiteren bin ich seit jahren in einem ads forum aktiv, weil eben eben bei mir auch der verdacht auf ads ohne h steht..also das träumerle.
die kinder die ich mit ads therapiert habe, waren außer einer, noch gar nicht in der shcule und es kam durchweg von den eltern die bitte doch irgendetwas zu unternehmen. außer einem kind, welches kurz vor dem schuleintritt stand, haben alle kinder ritalin bekommen. bei einigen fand ich es gerechtfertigt bei anderen nicht.
aber ich habe die kinder meist nur 45-90 minuten gesehen.
meist waren die eltern auch "auffällig" . nicht umsonst sagt man das ad(h)s vererbar ist.
ich weiß nciht wie es ingesamt an schulen mit lehreren und ads steht, aber ich weiß, dass ich in einer intergrationsklasse für nen halbes jahr war, in dem zusätzlich eine erzieherin war und für 2 std die woche noch eine sonderpädagogin kam. die kinder waren also gut betreut und hatten aufgaben..jedoch waren diese für die kinder nicht zu bewältigen, gründe waren nciht nur mangelnde konzentration sondern auch eine geringe frustrationsschwelle, ablenkung durch andere kinder etc
gerade dem kind, welches bei mir kein ritalin bekommen hat, war eigentlich am schwersten betroffenleider hat die hinzugezogene ergotherapienur auf der feinmotorik, wegen des in kürze anstehenden schulbesuches gearbeitet. das das kind nicht regeln einhalten konnte, sich bei der kleinsten anstregung verweigerte, aus frust lieber gleich alles kaputtmachte, auch wenn ihm etwas nur ausversehen passierte. war bei ihr offenbar nebensächlich. eine struktur war auch zu hause schwer zu finden, da die eltern schausteller waren.
er konnte in seinen hochzeiten nicht bis 10 zählen und auch keinen kreis malen wurden immer nur spiralen, seufz
eigentlich hieß es, er wäre nur sprachentwicklungsverzögert. beim schultest, ist er voll in opposition gegangen und das ergebnis kam prompt. er hätte kein sprachverständnis, was völliger quatsch war. aber er hat sich halt "gern verweigert" und wurde schnell aggressiv wenn er etwas nicht konnte
das vielen kindern zu schnell ritalin gegeben wird und auch die diagnose ads zu schnell gestellt wird, denke ich auch.
andere ursachen, wie bei sauriers sohn müssen ausgeschlossen sein
ich habe selber mehrere fragebögen ausfüllen müssen und 2 tests gemacht. da ich jedoch noch eine andere problemtaik habe, die sich in einigen dingen mit ads überschneidet, sollte ich noch nach bad bramstedt in die klinik, was ich bisher nicht gemacht habe.
denke, den echten ad(h)s kindern
kann dieses medikament, zusammen mit einer ergotherapie hilfe leisten