@PiRi
Ich glaube, ich verstehe, was du meinst.
Natürlich ist es so, dass mit Beenden des Masketragens die Grippe nicht verschwunden ist; sie ist endemisch - genau wie inzwischen Covid, das heißt, es ist sozusagen eine "integrierte" (heimisch gewordene) Infektion in der entsprechenden Region.
Für Quatsch halte ich deine Bemerkung nicht; meiner Erfahrung nach ist es derzeit so, dass die eigentlich banalen grippalen Infekte - die uns sonst nie viel ausgemacht haben - bei sehr vielen Menschen deutlich verlängert und verzögert verlaufen. Eine eher laienhafte (aber hoffentlich gut verständliche) Erklärung könnte sein, dass wir durch das Maskentragen "verlernt" haben, diese banalen und ebenfalls heimischen Viren angemessen abzuwehren - mangels Übung.
Das Immunsystem muss sinngemäß wieder "üben", um damit gut zurecht zu kommen. Das ist leider der Pferdefuß der Maskenphase, die ich dennoch ohne Wenn und Aber richtig fand.
In Praxen und vergleichbaren Institutionen finde ich sie übrigens immer noch richtig, weil dort ein Sammelbecken von Viren und Bakterien immer entstehen kann - einfach durch das Zusammentreffen vieler "Sammler" und ihren Austausch.
Der Schutz der Gefährdeten steht hier zu Recht immer noch im Vordergrund.
Das ist meine unmaßgebliche Haltung zu einem vorgeschriebenen Vorgehen.